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Mitarbeiter vertraut mir nicht - Wie kann ich das Vertrauen herstellen?

30. August um 12:25

Hallo zusammen.

Ich leite ein kleines Team bestehend aus vier Mitarbeitenden; zwei Frauen und zwei Männer. Mit einem Kollegen habe ich seit längerer Zeit mehr oder weniger probleme. Ich habe das Gefühl mir wird als Vorgesetzte nicht vertraut.

Seine Leistungen sind top und überflügeln die der anderen bei weiten; seine eigenen Aufgaben lasten ihn nicht aus. Teilweise muss ich feststellen, dass hierdurch sich die anderen drei zurücknehmen. Auch ich habe mit dem Tempo des Kollegen zu kämpfen.

Der Kollege hat einen äußerst guten Weitblick und in der Regel kann ich ihm auch geben was ich möchte und er erledigt es zügig und gut. Es reicht also in der Regel aus einen Auftrag ohne große Worte an ihn weiterzuleiten. Was bei den anderen nicht der Fall ist.

Ferner möchte ich auch nicht nur alle komplexeren Aufgaben an den einen Kollegen abgeben. Auch die anderen sollen sich anstrengen und etwas leisten. (Die anderen Kollegen sind deutlich älter und sehen alles sehr gelassen)

Hiermit scheine ich jedoch gleichzeitig auch meinen motivierten Mitarbeitenden das Gefühl zu vermitteln, ich wertschätze ihn nicht oder ich traue ihm die Dinge nicht zu. Das genaue Gegenteil ist jedoch der Fal. Das habe ich Ihm schon gesagt.

Erschwerend kommt hinzu, dass ich ihm mehrere Projekte/Aufgaben entzogen habe, die er zwar fachlich und qualitativ fehlerfrei ausgeführt hat, aber eigentlich nur krankheitsbedingt und vertretungswiese übernehmen sollte. Das zieht sich nun schon seit einem dreiviertal Jahr so hin und ich habe das Gefühl ich verprelle mir den Kollegen bzw. er vermittelt mir das Gefühl er fühlt sich hier nicht mehr wohl bzw. ausgegrenzt. Wenn ich ihm lobe oder danke für eine Aufgabe, dann schein er das nicht mehr zuhören oder als solches anzunehmen.

Hat jemand eine Idee, wie ich zu meinem Mitarbeiter wieder eine bessere Beziehung herstellen kann?


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30. August um 14:28

Ich würde nicht auf Zwang versuchen die Leute gleich zu schalten. Die Menschen sind unterschiedlich. Grad auch im Alter sehen viele Menschen es dann entspannter. Wenn jemand mehr leisten kann, dann sollte man ihm auch die Möglichkeit dazu einräumen. Dazu gehört aber hintenraus auch, dass man ihn wertschätzt für die Mehrleistung z.B. durch mehr Geld. Die Mitarbeiter sollen vllt gleich sein. Sie sind es aber nie. Wenn du nun anfängst alle identisch zu vehandeln, dann wird das die am meisten stören die mehr wollen und brauchen. Das wird dich langfristig aber diese Arbeitskraft kosten...

Schau einfach zu dass du auch die anderen Kollegen mit anspruchsvollen Projekten und Aufgaben betreust. Ihm gibst du halt mehr oder die komplexeren Dinge. Ich seh da kein Problem darin. 

 

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30. August um 15:17
In Antwort auf jessie

Hallo zusammen.

Ich leite ein kleines Team bestehend aus vier Mitarbeitenden;  zwei Frauen und zwei Männer. Mit einem Kollegen habe ich seit längerer Zeit mehr oder weniger probleme. Ich habe das Gefühl mir wird als Vorgesetzte nicht vertraut.

Seine Leistungen sind top und überflügeln die der anderen bei weiten; seine eigenen Aufgaben lasten ihn nicht aus. Teilweise muss ich feststellen, dass hierdurch sich die anderen drei zurücknehmen. Auch ich habe mit dem Tempo des Kollegen zu kämpfen.

Der Kollege hat einen äußerst guten Weitblick und in der Regel kann ich ihm auch geben was ich möchte und er erledigt es zügig und gut. Es reicht also in der Regel aus einen Auftrag ohne große Worte an ihn weiterzuleiten. Was bei den anderen nicht der Fall ist.

Ferner möchte ich auch nicht nur alle komplexeren Aufgaben an den einen Kollegen abgeben. Auch die anderen sollen sich anstrengen und etwas leisten. (Die anderen Kollegen sind deutlich älter und sehen alles sehr gelassen)

Hiermit scheine ich jedoch gleichzeitig auch meinen motivierten Mitarbeitenden das Gefühl zu vermitteln, ich wertschätze ihn nicht oder ich traue ihm die Dinge nicht zu. Das genaue Gegenteil ist jedoch der Fal. Das habe ich Ihm schon gesagt.

Erschwerend kommt hinzu, dass ich ihm mehrere Projekte/Aufgaben entzogen habe, die er zwar fachlich und qualitativ fehlerfrei ausgeführt hat, aber eigentlich nur krankheitsbedingt und vertretungswiese übernehmen sollte. Das zieht sich nun schon seit einem dreiviertal Jahr so hin und ich habe das Gefühl ich verprelle mir den Kollegen bzw. er vermittelt mir das Gefühl er fühlt sich hier nicht mehr wohl bzw. ausgegrenzt. Wenn ich ihm lobe oder danke für eine Aufgabe, dann schein er das nicht mehr zuhören oder als solches anzunehmen.

Hat jemand eine Idee, wie ich zu meinem Mitarbeiter wieder eine bessere Beziehung herstellen kann?


 

kann es sein, dass er an deiner position besser aufgehoben wäre und du für ihn arbeiten solltest? ich denke, er ist stark überqualifiziert und steht auch mit seinen leistungen deutlich über dir. 

falls das so sein sollte, kannst du nicht viel vertrauen oder respekt erwarten. das ist leider ein naturgesetz. er ist in diesem falle der überlegene. 

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30. August um 15:18
In Antwort auf jessie

Hallo zusammen.

Ich leite ein kleines Team bestehend aus vier Mitarbeitenden;  zwei Frauen und zwei Männer. Mit einem Kollegen habe ich seit längerer Zeit mehr oder weniger probleme. Ich habe das Gefühl mir wird als Vorgesetzte nicht vertraut.

Seine Leistungen sind top und überflügeln die der anderen bei weiten; seine eigenen Aufgaben lasten ihn nicht aus. Teilweise muss ich feststellen, dass hierdurch sich die anderen drei zurücknehmen. Auch ich habe mit dem Tempo des Kollegen zu kämpfen.

Der Kollege hat einen äußerst guten Weitblick und in der Regel kann ich ihm auch geben was ich möchte und er erledigt es zügig und gut. Es reicht also in der Regel aus einen Auftrag ohne große Worte an ihn weiterzuleiten. Was bei den anderen nicht der Fall ist.

Ferner möchte ich auch nicht nur alle komplexeren Aufgaben an den einen Kollegen abgeben. Auch die anderen sollen sich anstrengen und etwas leisten. (Die anderen Kollegen sind deutlich älter und sehen alles sehr gelassen)

Hiermit scheine ich jedoch gleichzeitig auch meinen motivierten Mitarbeitenden das Gefühl zu vermitteln, ich wertschätze ihn nicht oder ich traue ihm die Dinge nicht zu. Das genaue Gegenteil ist jedoch der Fal. Das habe ich Ihm schon gesagt.

Erschwerend kommt hinzu, dass ich ihm mehrere Projekte/Aufgaben entzogen habe, die er zwar fachlich und qualitativ fehlerfrei ausgeführt hat, aber eigentlich nur krankheitsbedingt und vertretungswiese übernehmen sollte. Das zieht sich nun schon seit einem dreiviertal Jahr so hin und ich habe das Gefühl ich verprelle mir den Kollegen bzw. er vermittelt mir das Gefühl er fühlt sich hier nicht mehr wohl bzw. ausgegrenzt. Wenn ich ihm lobe oder danke für eine Aufgabe, dann schein er das nicht mehr zuhören oder als solches anzunehmen.

Hat jemand eine Idee, wie ich zu meinem Mitarbeiter wieder eine bessere Beziehung herstellen kann?


 

kann es sein, dass er auf deinem posten besser aufgehoben wäre? er scheint auch dich weit zu überragen. falls das so ist, dann kannst du vertrauen oder respekt nicht erwaraten. das ist leider ein naturgesetz. 

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31. August um 17:05

bevor die anderen Mitarbeiter  sich zurückgestellt fühlen würde ich ihn gehen lassen

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