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Mobbing & div. andere Probleme in der Ausbildung! HILFE!

24. September 2014 um 17:17

Hallo!
Ich benötige dringend einige Meinungen von Außenstehenden bezüglich meiner Situation im Ausbildungsbetrieb.
Ich bin mittlerweile im 3. Lehrjahr zur Med. Fachangestellten in einer Arztpraxis. Schon seit über einem Jahr gibt es regelmäßig dicke Luft, da die Erstkraft es nicht mehr für nötig hält, effizient zu arbeiten. Wir sind 2 Auszubildene und 1 Festkraft. Wir reißen uns wirklich den A**** auf bei der Arbeit, kümmern uns um alles, was so ansteht. Unsere Festkraft sitzt rum, trinkt Kaffee, macht hier und da mal was, lenkt uns ab. Rückendeckung bekommen wir von ihr schonmal gar nicht. Ich bin vor ein paar Monaten zur Chefin und hab mehrmals das Gespräch gesucht. Gespräche wurden gehalten, es hat sicher aber nichts geändert, was ich meiner Chefin auch mehrmals mitteilte. Hinter meinem Rücken wird schlecht über mich geredet, bei Krankheit wird alles verharmlost und ernstgenommen bei wichtigen Anliegen oder Krankheit werde ich schon gar nicht. Das ganze spielt sich jetzt seit mehreren Monaten so ab. Ich habe mittlerweile extreme Schlafstörungen, Panikattacken und einfach Angst zur Arbeit zu gehen. Auch meiner AG teilte ich dies mit. Vor ein paar Wochen hatte ich dann einen Nervenzusammenbruch bei der Arbeit als die Frage von der AG kam wie es mir wohl ginge. Ich hatte einen extremen Heulkrampf, sogar auf dem Weg nach Hause konnte ich nicht aufhören. Ich habe ihr alles geschildert (psychische Auswirkungen, Stress, Schlafstörungen bis hin zur Angst). Ich bin mit der Arbeit und der Verantwortung, die ich dort trage schon seit mehreren Jahren überfordert, doch niemand hört mich.
Meine Mit-Azubine kann auch schon fast nicht mehr, jedoch herrscht bei ihr das Motto "da rein, da raus". Sie hat Recht aber auf der anderen Seite bekommt Sie auch nicht alles ab.
Ich habe mir immer gut zugeredet aber ich bin an einem Punkt angekommen, wo es nicht mehr geht. Ich bin seit ein paar Wochen nun krankgeschrieben wg. Depressionen aufgrund meiner Arbeitssituation. Immernoch habe ich Panik, wenn ich an die Arbeit nur denke.

Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich aus psych. Gründen dort nicht mehr in der Lage bin zu arbeiten.
Ich habe mich um eine neue Ausbildungsstätte gekümmert und habe die Tage ein Vorstellungsgespräch.
Nun stellt sich mir die Frage, wie sollte es am besten ablaufen? Welche Form von Kündigung wäre die optimale und vorallem(!): Wie erkläre ich die momentane Situation (noch Beschäftigt, noch nicht gekündigt, krankgeschrieben) dem potentiellem neuen Arbeitgeber. Ich habe kein Problem, meine Situation zu erläutern, jedoch wird mir etwas mulmig, wenn ich daran denke, dass ich ja in der anderen Praxis noch als Azubi angestellt bin, und nicht einmal sagen kann, wann ich aus dem Vertrag etc. raus bin.

Ich brauche dringend Meinungen und Ratschläge.
Es ist mir nicht möglich, dort wieder zu arbeiten und ich möchte wieder Spaß und Freude an meinem Beruf haben und die Ausbildung erfolgreich abschließen.

Vielen Dank schon einmal im Voraus!

Liebe Grüße, Tinchen

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