Forum / Job & Karriere

Nach Probemonat beenden, weil anderes Jobangebot

5. April um 18:11 Letzte Antwort: 9. April um 18:58

Hallo,

vielleicht war der ein oder andere auch schon mal in der selben Lage.

Ich habe kurz vor der Coronakrise gekündigt. Den Job den ich damals gemacht habe, gibt es nur in einer gewissen Branche, damals hat keine Firma in diesem Job wem gesucht deshalb habe ich dann eine Umschuldung gemacht. Die Umschuldung war für einen Job der mich aber schon immer sehr interessiert hat.

Nun bin ich mit meiner Umschulung fertig, und habe auch wieder einen Job gefunden, ein Job entsprechend meiner Umschulung. Nun war der Job aber nicht genau das was ich gesucht habe, musste aber den Job annehmen, weil ich ja keinen hatte. Und hab auch nebenbei weitergesucht, leider erfolglos.

Jetzt ist es so, dass sich eine Fima vor meinen ersten Arbeitstag gemeldet hat, dass sie eine Stelle nachbesetzen (das wäre wieder mein alter Job). Hätten sie sich ein Monat früher gemeldet dann hätte ich wieder in meinem alten Job angefangen, weil der neue einfach nicht genau das ist was ich will. Und hätte den neuen Job dann abgesagt.

Der neue Job wäre ja eig. toll, aber es gibt einige Sachen die mich stören und ich mich da auch nicht wirklich sehe zukünftig. Jetzt bin ich beim Überlegen ob ich nach dem Probemonat das Dienstverhältnis beende und wieder in meinen alten Job zurückgehen soll.

Wenn ich in meinem alten Job wieder bin, könnte ich dann immer noch weiter suchen, aber irgendwie habe ich auch Angst dass ich dann wieder zu  lange in meinem alten Job bin..dass ich dann für den Job für den ich die Umschulung gemacht habe, keine Chance mehr habe.


Also prinzipell möchte ich in Zukunkft schon den Job ausüben für den ich auch die Umschulung gemacht habe, aber eben nicht in der Firma wo ich jetzt gerade neu angefangen habe. 

Wenn ich jetzt in den alten Job zurück gehe, dann kommt mir vor als würde ich wieder einen Schritt zurückgehen, aber die neue Firma und Aufgaben gefallen mir halt überhaupt nicht und haben auch mit meiner Umschulung nicht so viel zu tun, konnte aber nicht absagen weil ich ja einen Job brauchte. Im alten Job würde ich mich da wohler fühlen.

Dazu kommt noch, dass ich irgendwie ständig einen Druck verspüre (Gesellschaft), jeder sagt mir, warum ich wieder in meinen alten Job zurückgehe, wenn ich doch extra eine Umschulung gemacht habe und ich nicht ständig Job wechseln soll, weil das nicht gut aussieht auch dem Lebenslauf... 

Ich hoffe ich habe das jetzt verständlich erklärt

Vielleicht war ja schon mal wer in der gleichen Situation.

Vielen Dank

Lisa
 

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5. April um 23:23

Es ist doch völlig klar was du tun solltest. Blrib bei dem jetzigen Job. Sammle Erfahrung und qualifizierte dich. Wenn du zurückgeht war alles umsonst.  Du wirst völlig unattraktiv für Unternehmen mit deiner Umschulung weil du keine Erfahrung hast. Zudem musst du umdenken. Es gibt keinen Job der 100% passt. Irgebdwas ist immer. Such einfach weiter 

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5. April um 23:23

Es ist doch völlig klar was du tun solltest. Blrib bei dem jetzigen Job. Sammle Erfahrung und qualifizierte dich. Wenn du zurückgeht war alles umsonst.  Du wirst völlig unattraktiv für Unternehmen mit deiner Umschulung weil du keine Erfahrung hast. Zudem musst du umdenken. Es gibt keinen Job der 100% passt. Irgebdwas ist immer. Such einfach weiter 

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9. April um 18:58

Äh. Also so grundsätzlich hast du mehr Freude an deiner alten Arbeit und willst nur in den Umgeschulten Job, weil du halt jetzt die Umschulung gemacht hast und alle meinen, jetzt musst du darin auch arbeiten?

Also welche Arbeit willst DU denn jetzt zulünftig machen? Nicht was die anderen meinen, was du machen sollst.

Wenn du im umgeschulten Bereich bleiben willst, dann würde ich von der aktuellen Stelle aus weitersuchen, wenn absehbar ist, dass du da bald was passendes findest.

In den alten Beruf würd ich dann nicht zurück, das fänd ich sinnlos, für eine kurze Zeit dann bloß. Auch wenn das was du machst nicht genau das ist, was du willst, sammelst du Erfahrung, die in deinem neuen Job wertvoll sein kann.

Wenn du A doof findest und B auch doof aber nicht ganz so schlimm doof, dann würd ich trotzdem bei A bleiben, bis C endlich vorbeikommt.

Ich muss aber auch sagen: Wenn ich in meinem zuerst erlernten Beruf was finden würde, was wirklich passt (sehr unrealistisch) wärs mir dann auch egal, dass ich im Bereich, in dem ich mich vor 1,5Jahren qualifiziert habe, dann nicht mehr arbeiten könnte, weil das nicht das ist, was ich will. Grad arbeite ich auch wieder in einem anderen Bereich, unqualifiziert, weil mir das Freude macht.

Ich denke auch, den 100%-Job gibts nicht. Abe rich denke doch, es gibt den 90%-Job. Einen, der überwiegend so gut ist, dass der lästige Rest hinten runterfallen kann. Einer, bei dem du so im Grunde gerne zur Arbeit gehst.
Wenn du die Möglichkeit hast wüsste ich nicht, warum du dich mit weniger zufrieden geben solltest.

Was aber das richtige für DICH ist, das können dir andere Leute eher nicht sagen.

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