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Neuorientierung nach falschem Studium und Job im falschen Fachbereich

28. September um 20:04 Letzte Antwort: 2. Oktober um 12:46

Hallihallo,

nachdem ich schon seit Monaten hin und her überlege, versuche ich, mir hier eventuell ein paar Hilfestellungen für meinen Entscheidungsprozess zu holen. Zur Vorgeschichte:

Ich habe direkt nach dem Abitur angefangen, Medizintechnik zu studieren. Letztes Jahr habe ich dann den Master abgeschlossen und arbeite seit Januar in einer Medizintechnikfirma. Seit letztem Jahr habe ich mich persönlich sehr stark weiterentwickelt und dadurch leider auch feststellen müssen, dass ich mein Studium eigentlich nur für meinen Vater gemacht habe. Schon damals bei der Entscheidung für den Studiengang gab es unterbewusst schon ein Behagen und ich war mir ziemlich unsicher, ob das das Richtige ist. Aber mein Vater wollte immer, dass seine Kinder auch Ingenieure werden und gut verdienen. Tja. Nun habe ich über 5 Jahre in einem Studium gesteckt, dass mir nie Spaß gemacht hat, mir jegliche Energie geraubt hat, weil es mich einfach nicht interessiert hatte und ich dachte, das muss so sein und dass niemand zu 100% zufrieden mit dem Studium ist. Aber das einzige Fach dass mir gefiel, war Anatomie. Dabei wollte ich schon damals was in Richtung Psychologie machen, hatte dann auch schon Anfang des Masters überlegt, in den Ferien einfach aus Spaß an der Sache in einer Psychiatrie ein Praktikum zu machen. Das hab ich zeitlich aber leider dann nicht mehr hinbekommen. Nun stecke ich im Job, fiebere montags schon dem Freitag hinterher, dann auf den Urlaub, komme jeden Tag schlecht gelaunt nach Hause und bin einfach unfassbar unzufrieden. Und am liebsten würde ich so wenige Stunden wie möglich dort verbringen. Obwohl ich meine Kollegen liebe. Also bezüglich der Kollegen hätte ich es nicht besser treffen können. Eigentlich interessiert mich Technik im Allgemeinen nicht im geringsten. Dementsprechend ist es auch schwer, sich einfach einen anderen Job zu suchen. Denn ich bin mir sicher, dass mir kein einziger die Erfüllung bringen würde. Keine Ahnung, wieso ich mich so hab leiten lassen. Ich wollte einfach, dass mein Vater stolz auf mich ist und zufrieden mit mir. Jetzt ist er zufrieden und ich tot unglücklich. Nun hatte ich überlegt, neben dem Beruf ein Fernstudium in Gesundheitspsychologie in Teilzeit zu beginnen. Den Job möchte ich behalten, um finanziell abgesichert zu sein. So ein Fernstudium ist ganz schön teuer. Dennoch muss ich dann vermutlich auch bei 40 h Arbeitszeit bleiben weil ich meinem Chef schlecht erzählen kann, dass ich was studiere, womit ich entbehrlich werde. Was will man schon mit einem Mitarbeiter, der völlig unzufrieden ist und sich komplett umorientiert? Aber einfach so 30/35 h zu verlangen, wird ziemlich sicher nichts. Dass ich in den Bereich Psychologie gehen möchte, ist mir eigentlich seit meiner Jugend bekannt. Es richtig realisieren, tu ich leider erst jetzt. Mich hält nur einfach gerade der Aspekt ab, dass ein Fernstudium viel Geld und vor allem Zeit kostet und ich dennoch dann mindestens 4 Jahre in diesem grausamen Job festhänge. Vielleicht hat jemand das gleiche oder Ähnliches durchgemacht. Hat sowas jemand gewagt? Hat alles geklappt wie ihr es euch vorgestellt habt? Soll ich es wagen um langfristig glücklicher zu sein oder überhaupt glücklich? Ich meine, kein Beruf der Welt macht zu 100% Spaß. Stress und Unzufriedenheit gibt es immer mal. Aber wenn es keinen Tag gibt, an dem ich gerne zur Arbeit gehe und wenn ich mir mehr als sicher bin, dass dieser technische Bereich schon von Anfang an nichts für mich war? Puh. Meine Gedanken kreisen momentan enorm. Was mich auch noch etwas abhält, ist die Ungewissheit, ob ich mit einem Bachelor dann schon in dem Bereich arbeiten kann und dann nebenher den Master machen kann, um nicht noch länger im falschen Bereich zu hängen. Fragen über Fragen...

Ich hoffe, jemand hat den ellenlangen Text gelesen und kann mir wertvolle Tipps geben. Ich möchte aber bitte keine Predigt darüber hören, wie dumm man sein muss, dass man erst so spät bemerkt, dass man in die völlig falsche Richtung geht. Ich hab es eben bis jetzt immer allen recht machen wollen und fange leider seit noch nicht all zu langer Zeit an, mal auf mich zu hören. Was wäre auch ein Leben, in dem immer direkt alles wie am Schnürchen läuft  

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29. September um 8:22
In Antwort auf linagoeswild

Hallihallo,

nachdem ich schon seit Monaten hin und her überlege, versuche ich, mir hier eventuell ein paar Hilfestellungen für meinen Entscheidungsprozess zu holen. Zur Vorgeschichte:

Ich habe direkt nach dem Abitur angefangen, Medizintechnik zu studieren. Letztes Jahr habe ich dann den Master abgeschlossen und arbeite seit Januar in einer Medizintechnikfirma. Seit letztem Jahr habe ich mich persönlich sehr stark weiterentwickelt und dadurch leider auch feststellen müssen, dass ich mein Studium eigentlich nur für meinen Vater gemacht habe. Schon damals bei der Entscheidung für den Studiengang gab es unterbewusst schon ein Behagen und ich war mir ziemlich unsicher, ob das das Richtige ist. Aber mein Vater wollte immer, dass seine Kinder auch Ingenieure werden und gut verdienen. Tja. Nun habe ich über 5 Jahre in einem Studium gesteckt, dass mir nie Spaß gemacht hat, mir jegliche Energie geraubt hat, weil es mich einfach nicht interessiert hatte und ich dachte, das muss so sein und dass niemand zu 100% zufrieden mit dem Studium ist. Aber das einzige Fach dass mir gefiel, war Anatomie. Dabei wollte ich schon damals was in Richtung Psychologie machen, hatte dann auch schon Anfang des Masters überlegt, in den Ferien einfach aus Spaß an der Sache in einer Psychiatrie ein Praktikum zu machen. Das hab ich zeitlich aber leider dann nicht mehr hinbekommen. Nun stecke ich im Job, fiebere montags schon dem Freitag hinterher, dann auf den Urlaub, komme jeden Tag schlecht gelaunt nach Hause und bin einfach unfassbar unzufrieden. Und am liebsten würde ich so wenige Stunden wie möglich dort verbringen. Obwohl ich meine Kollegen liebe. Also bezüglich der Kollegen hätte ich es nicht besser treffen können. Eigentlich interessiert mich Technik im Allgemeinen nicht im geringsten. Dementsprechend ist es auch schwer, sich einfach einen anderen Job zu suchen. Denn ich bin mir sicher, dass mir kein einziger die Erfüllung bringen würde. Keine Ahnung, wieso ich mich so hab leiten lassen. Ich wollte einfach, dass mein Vater stolz auf mich ist und zufrieden mit mir. Jetzt ist er zufrieden und ich tot unglücklich. Nun hatte ich überlegt, neben dem Beruf ein Fernstudium in Gesundheitspsychologie in Teilzeit zu beginnen. Den Job möchte ich behalten, um finanziell abgesichert zu sein. So ein Fernstudium ist ganz schön teuer. Dennoch muss ich dann vermutlich auch bei 40 h Arbeitszeit bleiben weil ich meinem Chef schlecht erzählen kann, dass ich was studiere, womit ich entbehrlich werde. Was will man schon mit einem Mitarbeiter, der völlig unzufrieden ist und sich komplett umorientiert? Aber einfach so 30/35 h zu verlangen, wird ziemlich sicher nichts. Dass ich in den Bereich Psychologie gehen möchte, ist mir eigentlich seit meiner Jugend bekannt. Es richtig realisieren, tu ich leider erst jetzt. Mich hält nur einfach gerade der Aspekt ab, dass ein Fernstudium viel Geld und vor allem Zeit kostet und ich dennoch dann mindestens 4 Jahre in diesem grausamen Job festhänge. Vielleicht hat jemand das gleiche oder Ähnliches durchgemacht. Hat sowas jemand gewagt? Hat alles geklappt wie ihr es euch vorgestellt habt? Soll ich es wagen um langfristig glücklicher zu sein oder überhaupt glücklich? Ich meine, kein Beruf der Welt macht zu 100% Spaß. Stress und Unzufriedenheit gibt es immer mal. Aber wenn es keinen Tag gibt, an dem ich gerne zur Arbeit gehe und wenn ich mir mehr als sicher bin, dass dieser technische Bereich schon von Anfang an nichts für mich war? Puh. Meine Gedanken kreisen momentan enorm. Was mich auch noch etwas abhält, ist die Ungewissheit, ob ich mit einem Bachelor dann schon in dem Bereich arbeiten kann und dann nebenher den Master machen kann, um nicht noch länger im falschen Bereich zu hängen. Fragen über Fragen...

Ich hoffe, jemand hat den ellenlangen Text gelesen und kann mir wertvolle Tipps geben. Ich möchte aber bitte keine Predigt darüber hören, wie dumm man sein muss, dass man erst so spät bemerkt, dass man in die völlig falsche Richtung geht. Ich hab es eben bis jetzt immer allen recht machen wollen und fange leider seit noch nicht all zu langer Zeit an, mal auf mich zu hören. Was wäre auch ein Leben, in dem immer direkt alles wie am Schnürchen läuft  

ich finde einen Beruf, in dem man auch "richtig" ist, extrem wichtig.

Die Kosten kannst Du Dir ja schon mal durchrechnen - ist das so zu machen?
Darüber, wie weit Du da mit einem Bachelor schon kommst oder auch nicht, kannst Du Dich auch schon informieren.
Sprich: hol Dir erst mal alle Informationen ein und plane es mal durch.
In Deinem aktuellen Job zu bleiben, um finanzielle abgesichert zu sein, finde ich überaus vernünftig. 4 Jahre gehen vorbei, Du hast doch ein Ziel!

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29. September um 16:26
In Antwort auf avarrassterne3

ich finde einen Beruf, in dem man auch "richtig" ist, extrem wichtig.

Die Kosten kannst Du Dir ja schon mal durchrechnen - ist das so zu machen?
Darüber, wie weit Du da mit einem Bachelor schon kommst oder auch nicht, kannst Du Dich auch schon informieren.
Sprich: hol Dir erst mal alle Informationen ein und plane es mal durch.
In Deinem aktuellen Job zu bleiben, um finanzielle abgesichert zu sein, finde ich überaus vernünftig. 4 Jahre gehen vorbei, Du hast doch ein Ziel!

Das ist eine gute Idee. Ich glaube, ich rufe auch mal an der Fernuni an und lasse mich einfach mal beraten. Auch wichtig ist mir, das dann auch Klausuren immer daheim stattfinden oder wenn man vor Ort sein muss, es dann am Wochenende ist, sodas ich nicht Urlaub nehmen muss (höchstens dann zur Verteidiung der Abschlussarbeit). Ich denke mal das kritischte wird vermutlich auch eher die Bachelorarbeit im letzten Semester wenn man nebenher arbeitet. Aber ich merke, dass es mir gerade genau so ergeht wie während des Stuidums. Ich schleppe mich von Tag zu Tag und hoffe, die Arbeitszeit vergeht schnell wieder. Ich hatte auch schon überegt, mir einen neuen Job zu suchen, der wenigstens einigermaßen angenehmer ist und den ich vielleicht eher "aushalte". Aber ich glaube das wird schwierig wenn man im komplett falschen Fachbereich steckt. Ich möchte zukünftig nichts mehr mit Technik am Hut haben. Aber man darf auch nicht vergessen, dass ich dann vermutlich meistens nach 8h langweilig und für mich dadurch als anstrengend anfühlender Arbeit heim komme und dann vermutlich noch lernen und Vorlesungen anschauen muss. Ob das so 'einfach' von der Hand geht. puh...

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30. September um 8:43
In Antwort auf linagoeswild

Das ist eine gute Idee. Ich glaube, ich rufe auch mal an der Fernuni an und lasse mich einfach mal beraten. Auch wichtig ist mir, das dann auch Klausuren immer daheim stattfinden oder wenn man vor Ort sein muss, es dann am Wochenende ist, sodas ich nicht Urlaub nehmen muss (höchstens dann zur Verteidiung der Abschlussarbeit). Ich denke mal das kritischte wird vermutlich auch eher die Bachelorarbeit im letzten Semester wenn man nebenher arbeitet. Aber ich merke, dass es mir gerade genau so ergeht wie während des Stuidums. Ich schleppe mich von Tag zu Tag und hoffe, die Arbeitszeit vergeht schnell wieder. Ich hatte auch schon überegt, mir einen neuen Job zu suchen, der wenigstens einigermaßen angenehmer ist und den ich vielleicht eher "aushalte". Aber ich glaube das wird schwierig wenn man im komplett falschen Fachbereich steckt. Ich möchte zukünftig nichts mehr mit Technik am Hut haben. Aber man darf auch nicht vergessen, dass ich dann vermutlich meistens nach 8h langweilig und für mich dadurch als anstrengend anfühlender Arbeit heim komme und dann vermutlich noch lernen und Vorlesungen anschauen muss. Ob das so 'einfach' von der Hand geht. puh...

naja, was Du versuchen kannst: Dir eine Stelle suchen, die von vorn herein als Teilzeitstelle ausgewiesen ist. Gibt es ja auch
Wenn sich das finanziell ausgeht, wäre das schon besser.

Und ja: lass Dich einfach mal beraten. Schadet in keinem Fall, hilft aber vielleicht viel.

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1. Oktober um 19:15

Also zum einen: Hinterhe ist man meistens schlauer. Im nachinein betrachtet hätte ich in meinem Leben auch manches anders gemacht, um jetzt besser dazustehen. Oder ich wär möglicherweise nun auch Psychologin, das würd mir auch so Spaß machen.
Aber jetzt ist es, wie es ist. Und hauptsache, man ist zufrieden.

Zum einen: Ich würde niemandem raten, in einem Job zu bleiben, der ihn nicht glücklich macht.

Klar hat jede Tätigkeit auch ihre Schattenseiten, aber es gibt einfach Dinge, die passen zu dir und welche, die es nicht tun. Ich habe selbst einige Menschen kennengelernt, die ihre Arbeit sehr gern haben. Die auch ejden Tag gerne hingehen!
Das gibt es!
Für mich selbst muss ich sagen: Ich hab mit meiner ersten angefangenen Ausbildung komplett ins Klo gegriffen. Ich war kreuzunglücklich.
Also habe ich eine andere angefangen und einen Beruf gelernt, der mir wirklich Freude macht.
Mittlerweile arbeite ich in einem ganz anderen Bereich, es könnte kaum utnerschiedlicher sein, aber die Arbeit macht mir auch meist große Freude.
Ich bin sicher: Da draußen wartet auch auf dich eine Arbeit, die du gerne machst!

Eine Bekannte von mir ist tatsächlich auch Medizintechnik-Ingenieurin. Sie hat ne zeitlang nur 1Tag/Woche gearbeitet. Teilzeitstellen gibts vermutlich in dem Bereich auch nicht wie Sand am Meer, aber das ist ja der Vorteil, wenn man in der Std 30Eur und mehr verdient: Vollzeit ist nicht nötig, um davon leben zu können.
Ich würde also schon überlegen, ob es nicht möglich ist, so wenig wie möglich zu arbeiten und dann die Energie tatsächlich für deinen Traumberuf zu verwenden.
Ich weiß auch nicht, wie das als Ingenieur umsetzbar ist, aber grundsätzlich, wenn der Betrieb groß genug ist, darf man die Arbeitsstunden munter verringern, da muss der AG auch nicht einverstanden sein. Informier dich da mal.
Die Bekannte ist übrigens dann nebenher erst Yoga-Lehrerin und dann noch Heilpraktikerin geworden.
Sieh also die Vorteile in deiner hochwertigen Ausbildung und klammer dich nicht an 40Std/Woche.

Wie schauts denn mit dem Vertag aus? Wird der dann im Jan unbefristet?

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2. Oktober um 12:46
In Antwort auf linagoeswild

Hallihallo,

nachdem ich schon seit Monaten hin und her überlege, versuche ich, mir hier eventuell ein paar Hilfestellungen für meinen Entscheidungsprozess zu holen. Zur Vorgeschichte:

Ich habe direkt nach dem Abitur angefangen, Medizintechnik zu studieren. Letztes Jahr habe ich dann den Master abgeschlossen und arbeite seit Januar in einer Medizintechnikfirma. Seit letztem Jahr habe ich mich persönlich sehr stark weiterentwickelt und dadurch leider auch feststellen müssen, dass ich mein Studium eigentlich nur für meinen Vater gemacht habe. Schon damals bei der Entscheidung für den Studiengang gab es unterbewusst schon ein Behagen und ich war mir ziemlich unsicher, ob das das Richtige ist. Aber mein Vater wollte immer, dass seine Kinder auch Ingenieure werden und gut verdienen. Tja. Nun habe ich über 5 Jahre in einem Studium gesteckt, dass mir nie Spaß gemacht hat, mir jegliche Energie geraubt hat, weil es mich einfach nicht interessiert hatte und ich dachte, das muss so sein und dass niemand zu 100% zufrieden mit dem Studium ist. Aber das einzige Fach dass mir gefiel, war Anatomie. Dabei wollte ich schon damals was in Richtung Psychologie machen, hatte dann auch schon Anfang des Masters überlegt, in den Ferien einfach aus Spaß an der Sache in einer Psychiatrie ein Praktikum zu machen. Das hab ich zeitlich aber leider dann nicht mehr hinbekommen. Nun stecke ich im Job, fiebere montags schon dem Freitag hinterher, dann auf den Urlaub, komme jeden Tag schlecht gelaunt nach Hause und bin einfach unfassbar unzufrieden. Und am liebsten würde ich so wenige Stunden wie möglich dort verbringen. Obwohl ich meine Kollegen liebe. Also bezüglich der Kollegen hätte ich es nicht besser treffen können. Eigentlich interessiert mich Technik im Allgemeinen nicht im geringsten. Dementsprechend ist es auch schwer, sich einfach einen anderen Job zu suchen. Denn ich bin mir sicher, dass mir kein einziger die Erfüllung bringen würde. Keine Ahnung, wieso ich mich so hab leiten lassen. Ich wollte einfach, dass mein Vater stolz auf mich ist und zufrieden mit mir. Jetzt ist er zufrieden und ich tot unglücklich. Nun hatte ich überlegt, neben dem Beruf ein Fernstudium in Gesundheitspsychologie in Teilzeit zu beginnen. Den Job möchte ich behalten, um finanziell abgesichert zu sein. So ein Fernstudium ist ganz schön teuer. Dennoch muss ich dann vermutlich auch bei 40 h Arbeitszeit bleiben weil ich meinem Chef schlecht erzählen kann, dass ich was studiere, womit ich entbehrlich werde. Was will man schon mit einem Mitarbeiter, der völlig unzufrieden ist und sich komplett umorientiert? Aber einfach so 30/35 h zu verlangen, wird ziemlich sicher nichts. Dass ich in den Bereich Psychologie gehen möchte, ist mir eigentlich seit meiner Jugend bekannt. Es richtig realisieren, tu ich leider erst jetzt. Mich hält nur einfach gerade der Aspekt ab, dass ein Fernstudium viel Geld und vor allem Zeit kostet und ich dennoch dann mindestens 4 Jahre in diesem grausamen Job festhänge. Vielleicht hat jemand das gleiche oder Ähnliches durchgemacht. Hat sowas jemand gewagt? Hat alles geklappt wie ihr es euch vorgestellt habt? Soll ich es wagen um langfristig glücklicher zu sein oder überhaupt glücklich? Ich meine, kein Beruf der Welt macht zu 100% Spaß. Stress und Unzufriedenheit gibt es immer mal. Aber wenn es keinen Tag gibt, an dem ich gerne zur Arbeit gehe und wenn ich mir mehr als sicher bin, dass dieser technische Bereich schon von Anfang an nichts für mich war? Puh. Meine Gedanken kreisen momentan enorm. Was mich auch noch etwas abhält, ist die Ungewissheit, ob ich mit einem Bachelor dann schon in dem Bereich arbeiten kann und dann nebenher den Master machen kann, um nicht noch länger im falschen Bereich zu hängen. Fragen über Fragen...

Ich hoffe, jemand hat den ellenlangen Text gelesen und kann mir wertvolle Tipps geben. Ich möchte aber bitte keine Predigt darüber hören, wie dumm man sein muss, dass man erst so spät bemerkt, dass man in die völlig falsche Richtung geht. Ich hab es eben bis jetzt immer allen recht machen wollen und fange leider seit noch nicht all zu langer Zeit an, mal auf mich zu hören. Was wäre auch ein Leben, in dem immer direkt alles wie am Schnürchen läuft  

Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig das man in einem Beruf arbeitet der einem Spaß macht. 

Ich habe vor einigen Monaten ein online coaching entdeckt. Du erlernst wie du deinen Traumjob findest, dein Hobby zum Beruf machst, wie du finanzielle Freiheit verlangst, wie du mit Stress umgehst uvm. 

Das ganze geht 1 Jahr lang und dein Kopf wird vor neuen Ideen und Gedanken explodieren! Ich bin in Woche 16 und weiß endlich was ich in meinem Leben erreichen und machen möchte. 

Wenn du möchtest, dann kannst du dir die ersten 4 Videos gratis anschauen -> vielleicht interessiert es dich 

Klicke einfach auf den Link:  http://go.ginaalina.279762.digistore24.com/

Wenn du fragen zu dem Programm hast kannst du mir auch gerne schreiben 
 

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