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Plan B soll her

11. Mai 2010 um 20:36

Hallo ihr lieben!

Dachte vielleicht bringt ihr mich auf neue gute Ideen, was für einen Beruf ich ausüben kann, wenn ich den Erzieherjob nicht mehr machen will.

Es ist so: Arbeite seit 1,5 Jahren als Erzieherin. Im Moment fühle ich mich einigermaßen wohl, aber ich will diesen Beruf auf keinen Fall für immer machen. Ich glaube fest daran, dass ich an Burnout-Syndrom erkranken würde und meine Gesundheit gefährde. Ich habe stets so hohe Ansprüche, bin hektisch und nervlich oft sowas von erschöpft.

Aber ich habe nicht so wirklich die Ahnung, wie ich dann später mein Geld verdienen soll. Weniger sollte es auch nicht werden.
Habe Fachhochschulreife und bin gern kreativ. Ich kann schnell arbeiten und beschreibe mich mal als recht vielseitig. Mit Naturwissenschaften bin ich eher auf Kriegsfuß, aber Medizin finde ich schon spannend. Ich würde auch mit Menschen weiterhin arbeiten, aber nicht so gern in "Massenabfertigungen", sondern mit kleineren Gruppen oder Einzelpersonen. Die Logopädieausbildung hat mich ja schon immer gereizt, aber 400 Euro im Monat kann ich nicht aufbringen. Zur Schule gehe ich ja eh sehr ungern. Oder gibt es dafür nen anderen Weg?
Auch über Couching-Berufe und Erwachsenenbildung habe ich schon nachgedacht. Nur wie wird man anerkannter Couch für z.B. Lebensführung, Motivation?
In welchen Berufen seit ihr denn glücklich? Habt ihr schon den Beruf gewechselt und seit ihr nun zufrieden? Was gibt es für Möglichkeiten für mich?

Ich hoffe, das war jetzt nicht zu lang und danke im Voraus für jede Antwort!!

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12. Mai 2010 um 0:01

Medizin?
Hi,

nervlich am Ende, hektisch... dann wäre Medizin wohl schlecht.
Logopädieausbildung geht nunmal nicht ohne Lernen. Wenn Du den Beruf wechseln willst, kommst Du überhaupt nicht ums Lernen drumherum. Wenn Du Dir nicht sicher bist, was Du machen willst, würde ich es mit Praktika versuchen, bevor man irgendetwas anfängt, um festzustellen, dass es doch nicht das Richtige ist. Coaching, hierfür gibt es private Schulen, die etwas kosten. Schule kostet eh immer, ob man etwas zahlt oder auf Geld verzichtet. Ich würde auch mal beim Arbeitsamt nachfragen, was es für Umschulungen gibt.

Evtl. hilft ja auch ein Jobwechsel, in der es eine Erzieherin mehr gibt und der Stress nicht so hoch ist?

Insgesamt geht ein Berufswechel nicht ohne lernen und Geld(-verzicht).

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