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Probleme in der Probezeit (Ausbildung)

12. August 2018 um 16:37

Hallo liebes Forum,
vor ein paar Tagen habe ich meine neue Ausbildung angefangen im öffentlichen Dienst, genauer gesagt im Abwasserbereich. Der Start lief recht gut, hatte auch etwas mehr als Magengrummeln vor Aufregung, das legte sich aber recht schnell.
Nach zwei Tagen merkte ich schon, dass der ein oder andere mir skeptisch gegenüber eingestellt war, es kamen auch öfter merkwürdige Fragen, ob ich chronisch krank wäre (hatte bei der Hitze die letzten Tage Kreislaufprobleme), ob ich Probleme mit den Augen hätte (hab mal meine Brille zwischendurch kurz abgenommen und auf den Tisch gelegt, oder die Nasenpads kurz abgewischt).
Dann habe ich mir (laut Arzt) wahrscheinlich auf der Arbeit einen Magen-Darm Infekt eingefangen und war blöderweise zwei Tage krank geschrieben (war aber ordnungsgemäß abgemeldet und hatte auch einen gelben Schein). Ich weiß, dass das am Anfang nicht gut kommt und war auch so schnell wie möglich wieder da.
Nun ist es so, dass der Chef bald in Rente geht und gegen meinen neuen Ausbilder moppert, gerne auch vor mir. Ich versuche mich auch gar nicht davon beeinflussen zu lassen.
Ich muss auch dazu sagen, dass mein Ausbilder da auch neu ist und mit den neuen Aufgaben total überfordert ist und noch nie einen Azubi hatte und da sonst nur ältere Leute arbeiten. An meiner Motivation kann es auch nicht liegen, ich habe bis jetzt alles mitgemacht, mich interessiert gezeigt und viel nachgefragt und trotzdem hieß es, ich wäre skeptisch und die anderen wären skeptisch mir gegenüber, schon fast ablehnend.
Gestern war es so, dass der Chef zu mir kam und meinte, ich sollte mir besser eine andere Ausbildung suchen, eine, die besser zu mir passt und dass ich gerade den körperlichen Arbeiten nicht so gewachsen wäre und dass ich mir das gut überlegen sollte, da ich auch schon Anfang 20 bin (bin Studienabbrecher).
Ich muss sagen, dass ich ein Eignungsverfahren durchlaufen habe, und den theoretischen und praktischen Test gut bestanden habe und die medizinische Eignungsuntersuchung auch gut gelaufen ist.
Mir wir auch ständig deutlich gemacht, dass ich mich noch nicht gut genug eingelebt habe und ich muss auch selbst sagen, dass ich mich mittlerweile absolut nicht wohlfühle und dass nach so kurzer Zeit...
Abbrechen möchte ich aber auch nicht und veretzt werden kann ich auch nicht.
Ich würde mich über Antworten und Verhaltensvorschläge freuen
Mfg
Laura

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14. August 2018 um 10:48

@dalocu  Vielen Dank für deine Antwort!

Ja, ich bin der erste Azubi überhaupt da und nein, nicht die erste Frau.
Ein Gespräch mit meinem Ausbilder gab es vorher schon, dass ich mich bemühen soll, etc. Mit ihm habe ich bis jetzt auch keine großartigen probleme gehabt, wir hatten auch noch nicht viel miteinander zu tun. Ich war auch schon zwei mal in der kurzen Zeit krank (grippaler Infekt), was natürlich nicht gut ankommt. Musste mich auch sparsam ernähren, worauf auch herumgeritten wurde, ich war quasi fast immer Gesprächsthema, bzw. Mittelpunkt in den Pausen, aber immer negativ. Läuft auch generell nicht so gut, bin schon ewig nicht mehr krank gewesen und dann jetzt so häufig direkt am Anfang lässt natürlich vermuten, dass ich so eine blaumachende Arbeitsverweigerin bin.
Ich habe auch erstmal ein persönliches Gespräch mit meinem Ausbilder, bin schon gespannt, was da rauskommt.
Aber auch die ganze Atmosphäre an der Arbeitsstelle ist sehr merkwürdig, immer betont locker, aber dann doch irgendwie nicht. Wohlfühlen tue ich mich auf jeden Fall nicht und nach der Sache mit der Suche nach einer anderen Ausbildung rechne ich eh mit der Kündigung.

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