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Prostitution - Drin ist wohl drin ?

25. September 2012 um 23:55

Es fing bei mir mit 17 an. Ich ging alkoholisiert, nacht nachts nach einer Party- nachdem meine Jugendliebe mich betrogen hatte- nach Hause . Ein Mann hielt seinen Wagen an, und hielt mich für ein leichtes Mädel. t
Ich war ,alkoholisiert, und auch seeli in einem sehr fragilen Zustand. Ich willigte ein, stieg in das Auto und wurde nach vollbrachter Tat bezahlt.

Ohne genau verstanden zu haben was geschechen ist, ging ich nach Hause, und erst am nächsten morgen wurde mir alles klar. Aber ich hatte in der Nacht 70 euro, für gerade mal ,,nichts" tun verdient.

Ich bin nun seit fast 10 Jahren professionell tätig in diesem Geschäft, habe es soweit gebracht in einem Edel-Etablissement arbeiten zu können. Ich habe nix gelernt, nie was anderes gemacht- und unterm schnitt ein schönes Leben geführt.

Doch ich neige mich meinem Karriereende zu. Entweder ich wage jetzt den Ausstieg, oder warte paar wenige Jahre bis meine Schönheit versiegt ist. Noch bin ich 28, ich habe vlt eine Chance noch was gutes zu bekommen, um einen ordentlichen Lebenstandard mit einem ,,ehrenhafteren" Beruf aufbauen zu können.

Oder denkst ihr, es ist unwahrscheinlich, ich bin zu alt und sollte , wenn ich meinen Luxus behalten will, diesen Beruf weiter ausführen.

Am meißten interessieren mich die Meinungen selbsbewusster Frauen, die was in Ihrem Leben erreicht haben.

Vielen Dank !

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22. Oktober 2012 um 17:42

Hey mellimodel
ich kenne auch 2-3 mädels, die in clubs und bordellen gearbeitet haben und teilweise immer noch arbieten.!!

ich selber, habe eigentlich nichts mit der rotlicht szene zutun, doch eine der mädels ist eine sehr gute freundin geworden, mit der ich öfters stundenlang reden oder chatten kann. (no sex)

und auch wir haben schon stunden über dieses thema gesprochen, weil ich immer der meinung bin, das sie doch viel zu schade für diese branche ist.

doch muss ich sagen, sie lebt diesen job aber auch richtig, ganz anders wie die mädels die ich sonst noch kenne, die es rein für die kohle machen, und eigentlich nur für ihre komischen typen die autos finanziern. ohne auch nur mal einen cent für später an der seite zuhaben.

also meine freundin, ist da wiederrum anders gestrickt, sie spart ordentlich. und gönnt sich nicht viel mehr luxus als eine besser verdienene angestellte auch. weil sie immer sagt, ihr bleiben nicht viele möglichkeiten.

aber du kannst mir gern privat mal hier schreiben. weil ich über dritte hier nicht so gern öffentlich schreiben möchte.

lg

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23. Oktober 2012 um 16:12

Mach was
Hi, also wenn du aussteigen kannst, dann tue es. Falls du schon etwas Geld zurückgelegt hast, gut.

Erwarte nicht, dass dir hier "Karrierefrauen" brauchbare Tipps geben, dafür ist deine Ausgangssituation von einer Karriere etwas weit entfernt ...

Jetzt noch eine Ausbildung zu machen geht - klar- aber etwas schwieriger könnte es werden, eine zu finden. Die 10 Jahre mußt du ja im Lebenslauf irgendwie deklarieren. Vielleicht könntest du ein Zeugnis aus der "Edelboutique" als Servicekraft, Bardame (oder was dem irgendwie nahe kommt ) bekommen.

Auf was könntest du denn aufbauen? Erfahrungen in der Gastronomie, Service, oder so?

Das Arbeitsamt könnte sicher auch helfen, noch eine Ausbildung oder Umschulung zu machen (auch finanziell), aber letztendlich muss man selbst initiativ werden.

Am leichtesten geht es noch, wenn man eine schulische Ausbildung macht (z.B. Fremdsprachensekretärin), MTA, PTA oder was es so gibt. Manche Institute kosten auch Schuldgeld, aber dafür bekommt man meist auch einen Platz.

Keine Ahnung, ob du eine Zeitlang noch nebenher was verdienen kannst...

Es sollte halt nur schnellstens was geschehen, ... wie es sonst weitergeht, wirst du ja am ehestens von deinen Kolleginnen wissen.

LG

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28. Oktober 2012 um 22:33
In Antwort auf eser_12086284

Mach was
Hi, also wenn du aussteigen kannst, dann tue es. Falls du schon etwas Geld zurückgelegt hast, gut.

Erwarte nicht, dass dir hier "Karrierefrauen" brauchbare Tipps geben, dafür ist deine Ausgangssituation von einer Karriere etwas weit entfernt ...

Jetzt noch eine Ausbildung zu machen geht - klar- aber etwas schwieriger könnte es werden, eine zu finden. Die 10 Jahre mußt du ja im Lebenslauf irgendwie deklarieren. Vielleicht könntest du ein Zeugnis aus der "Edelboutique" als Servicekraft, Bardame (oder was dem irgendwie nahe kommt ) bekommen.

Auf was könntest du denn aufbauen? Erfahrungen in der Gastronomie, Service, oder so?

Das Arbeitsamt könnte sicher auch helfen, noch eine Ausbildung oder Umschulung zu machen (auch finanziell), aber letztendlich muss man selbst initiativ werden.

Am leichtesten geht es noch, wenn man eine schulische Ausbildung macht (z.B. Fremdsprachensekretärin), MTA, PTA oder was es so gibt. Manche Institute kosten auch Schuldgeld, aber dafür bekommt man meist auch einen Platz.

Keine Ahnung, ob du eine Zeitlang noch nebenher was verdienen kannst...

Es sollte halt nur schnellstens was geschehen, ... wie es sonst weitergeht, wirst du ja am ehestens von deinen Kolleginnen wissen.

LG

Genauso ist es: Mach was (mit Ergänzungen) !
Vorab: Ich habe keine Probleme mit Deinem Beruf (soll ja der älteste der Welt sein, also gibt es sicher auch genauso alte Vorurteile ..., die Meinen sind diese nicht). Aber ewig wirst Du ihn nicht ausüben können (dies betrifft aber auch einige andere Berufe ...).

Nun zu den Ergänzungen:
ich habe während meines Studiums Nachhilfeunterricht gegeben. Der wichtigste Satz, den meine SchülerInnen von mir hörten, war: "Bildung schadet nur dem, der sie nicht hat."

Nicht dass ich Dich als ungebildet auffasse, gaaaanz im Gegenteil: Deine Artikulation, Gedanken und auch Schreibe heben sich wohltuend von so manch anderem (auch in diesem Forum) zu lesenden Geschreibsel ab.

Du bist vielleicht jung genug, Deinen Beruf noch eine Weile zu machen. Jedoch: überlege Dir rechtzeitig, wann & wie es weitergeht!
Du solltest wissen, dass es einige Möglichkeiten gibt (abgeschlossene Schule setze ich jetzt mal voraus; wenn nicht: auch das lässt sich nachholen) und weitere Bildungsmöglichkeiten für Dich bestehen. Sprich: was auf dem (sog.) 2. Bildungsweg zu machen. Vielleicht ein (Fach-) Abitur?. Versuche es einfach, Du schafftst das bestimmt (OK, dahinter klemmen und lernen gehören dann schon dazu ...). Vielleicht lässt es sich zeitlich sogar mit Deiner Arbeit (in Teilzeit, damit Du etwas Einkommen hast) verbinden. Nach z.B. 'nem Fachabi könntest Du über ein (Fachschul-) Studium nachdenken. Du bekommst dann ziemlich sicher BaFoeG (musst halt ein paar Nachweise bringen, aber vllt. auch was an Rücklagen verschweigen, *grs*, frau will ja schließlich leben). Als Studienfach könnte ich mir in Deiner Situation prima was mit Soziologie / Psychologie vorstellen, da solltest Du ja genug praktische Erfahrungen haben (das ist ohne Sarkasmus gemeint: ich weiss, dass viele Professionelle "Seelenmülleimer" für die Kunden sind). SchwuppDiWupp (naja, min. 3..5 Jahre), mit ein bissel Theorie verbunden, fertig ist die gesicherte selbstständige Tätigkeit. Vielleicht läuft Dir da dann später der eine oder andere frühere Kunde über den Weg, werden ja schließlich älter & haben dann andere Probleme, aber: "who cares"? Das würde ich dann mit einem Lächeln nehmen .
Aber vielleicht hast Du daran kein Interesse, auch kein Problem. Dann was anderes, z.B. eine Berufsausbildung Auch da gibt es viele und interessante Möglichkeiten. Einfach A-Amt fragen und bei Firmen bewerben (dort beim Thema voriger Job bei geringsten zweideutigen Anmerkungen klarmachen, dass *das* war & nicht mehr ist).

Wichtig ist: "Was Hännschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr."; ich rede da aus Erfahrung. Vulgo: Anfangen, je eher, desto besser und aussichtsreicher.

Also, wie mein(e) Vorredner(in) schon sagte: es sollte schnell geschehen. Ich möchte "nur" ergänzen: gleichwohl gut überlegt und geplant.

Ich hoffe, ein paar weitere (Berufs-) Anregungen gegeben haben zu können. Auch wenn sie etwas studiums-lastig sind (ist halt meinem Beruf geschuldet).

Viele Grüße, Susanne

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