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Psychoterror im Büro

18. Oktober 2011 um 9:15

Hallo,

Ich arbeite bei einer Versicherung im Büro. Vor knapp 2 Jahren habe ich die Abteilung gewechselt. Seit dem sitzte ich mit einer Kollegin in einem Büro, die schon für ihre Scheißart (auf deutsch) berüchtigt ist.

Am Anfang lief alles gut. Sie war freundlich und heute, nachdem ich einiges durchschaut habe, versucht sie wahrscheinlich damit erstmal dein Vertrauen zu gewinnen. Das kann sie sehr gut. Irgendwann wurde sie immer launischer und pampiger.

Ich habe einiges ausprobiert um ihr den wind aus den Segeln zu nehmen. Ich war freundlich, das hilft nix, weil sie sich bestätigt fühlt in ihrer Art. Dann war ich auch mal pampig, hat sich nicht gestört. ich habe versucht ihr contra zu bieten, wurde von ihr einfach ignoriert. Dann habe ich mich zurückgezogen und nichts privates etc erzählt. Sie strafte mich mit Missachtung. Das heißt, sie fragt mich nie irgendwas, es findet kein Smaltalk o.ä. statt und sie hat mir mittlerweile bei jeder Gelegenheit Vorwürfe gemacht.

Schlussendlich bin ich nervlich ziemlich am Ende und werde bald (nachdem ich meine Chefin endlich angesprochen habe) ein anderes Büro bekommen.

Das Problem ist aber, dass wir zusammen arbeiten und sie weiter nach Ansätzen sucht und seihen diese auch noch so dumm mir Vorwürfe macht...

Von meinen restlichen Kollegen kann ich wenig Rückhalt erwarten. Die leben nach dem Motto "alles heile Welt". Die wissen zwar, dass da ein Konflikt ist, mancher hat ähnliches mit ihr erlebt, aber sie verbünden sich lieber mit der vermeintlich stärkeren Person und machen da auf fröhlich... Das wurmt mich natürlich total.

Danke, dass ihr bis hierher schon gelesen habt!

Hat jemand einen Tip, wie man solchen Kollegen begegnen kann? Ich hab eigentlich keinen Bock auf "Krieg", aber mich nur in mein Schneckenhaus verkriechen ist auch blöd.

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28. Oktober 2011 um 17:18

Ohoh
Das kenne ich nur zu gut!
Hatte selbst eine Kollegin, die war immer gut drauf, "everybodies Darling", und nett zu jedem...vordergründig. Hinter dem Rücken hat sie gegen JEDEN gelästert. Und alle gegeneinander aufgewiegelt. Um dann wieder als "Retterin" da zu stehen. Ich arbeite im Verkauf und sie hat mich (und andere) sogar bei den Stammkunden schlecht gemacht
Aber nie so richtig, immer nur "liebevoll" über unsere Schwächen gelästert... Und dann noch einiges dazu erfunden...
Inzwischen arbeitet sie nicht mehr bei uns. Vorher habe ich sie meist links liegen lassen, was die Sache aber nur schlimmer machte
War mir aber dann auch egal...
Erzähl ihr unwahres aus Deinem Privatleben. Und den anderen Kollegen erzählste die Wahrheit. Lass sie möglichst auflaufen, wann immer es geht.
Ist wirklich anstrengend, ich frag mich, was diese "Tussen" von ihren Spielchen haben...

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2. November 2011 um 17:58
In Antwort auf anneli_12090687

Ohoh
Das kenne ich nur zu gut!
Hatte selbst eine Kollegin, die war immer gut drauf, "everybodies Darling", und nett zu jedem...vordergründig. Hinter dem Rücken hat sie gegen JEDEN gelästert. Und alle gegeneinander aufgewiegelt. Um dann wieder als "Retterin" da zu stehen. Ich arbeite im Verkauf und sie hat mich (und andere) sogar bei den Stammkunden schlecht gemacht
Aber nie so richtig, immer nur "liebevoll" über unsere Schwächen gelästert... Und dann noch einiges dazu erfunden...
Inzwischen arbeitet sie nicht mehr bei uns. Vorher habe ich sie meist links liegen lassen, was die Sache aber nur schlimmer machte
War mir aber dann auch egal...
Erzähl ihr unwahres aus Deinem Privatleben. Und den anderen Kollegen erzählste die Wahrheit. Lass sie möglichst auflaufen, wann immer es geht.
Ist wirklich anstrengend, ich frag mich, was diese "Tussen" von ihren Spielchen haben...

Hallo
Hallo femina 191,

danke für deine Antwort, auch wenn ich es keinem Wünsche tut es doch gut, zu erfahren, dass es anderen manchmal ähnlich geht...

Das was du schreibst klingt so, als wären sich diese Kolleginnen sehr sehr ähnlich. Sehr gut finde ich den Tipp mit dem erzählen... Das kommt bestimmt total gut, kann aber auch nach hinten los gehen... Im Moment rede ich gar nicht mit ihr und sie auch nicht mit mir... Naja, mal sehen, wie lange das gut geht, denn der Zeitpunkt wird kommen an dem wir etwas absprechen müssen...

Was man davon hat, kann ich auch nicht nachvollziehen, aber ich denke, dass es manchen einfach Spaß macht und dass es letztendlich Machtspielchen sind.

lg Kiwi

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5. November 2011 um 0:11


Also ich finde das ganz einfach, wenn ihr eine Absprache habt und sie dich fragen sollte wie es dir geht, dann lächelste sie an und sagst einfach nur "gut"! Aus Höflichkeit zurückfragen würde ich nicht, wenn sie dann dich noch auf was anderes anquatschen sollte was privat ist, dann sagste: "Hör mal zu XY, ich bin nicht hier um über mein Privatleben zu reden, können wir uns jetzt bitte hierum kümmern!"

Du gehst somit nicht auf sie ein, vllt. regt sie sich ja sogar ein bisschen auf das sie nichts Neues erfahren konnte. Aber sie kann dir auch kein Strick daraus drehen, weil das du so zu ihr warst ist ja nix schlimmes und deine Kollegen würden da denke auch nicht schlecht drüber sprechen, weil es in dem Sinne ja nichts Besonderes war (euer Gespräch)!

Viel Glück

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8. November 2011 um 22:22

Sagen tut sie nicht viel
Ich habe sie angesprochen, weil es einfach so nicht weitergeht... Sie hat erst gedacht, dass alles nicht so schlimm ist, es aber dann doch eingesehen und sich darum gekümmert, dass ich ein eigenes büro bekomme... Ich denke mal, dass sie nicht besonders froh darüber war solche Querelen im Team zu haben, aber sie hat das ganz souverän gelöst...

Im übrigen denke ich nicht, dass meine Kollegin mich mal fragt wie es mir geht, denn das hat sie die ganze Zeit nicht gemacht, auch als wir uns eigentl. noch besser verstanden haben... Sie ist ein absolut narzistischer Typ...

Danke...

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14. November 2011 um 18:48

Hallo kiwanja,
war auch schon mal in dieser Situation; mir hat das alles so zugesetzt, dass ich einen Psychologen aufgesucht habe.

Von dem habe ich erfahren, dass man solchen "speziellen" Leuten mit einer Art "Verhaltenstherapie" begegnen kann. Am Ende gewinnt man den anderen quasi für sich. Das braucht natürlich Zeit und Kraft.

Die Alternative ist ein Jobwechsel bzw. ein Wechsel in eine andere Abteilung.

Ich hab letzteres gemacht und es nicht bereut!

Wünsche Dir viel Glück!!

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