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Schwerwiegende Probleme mit Kollegen

31. Januar 2017 um 7:26

Hallo, ich hoffe ihr könnt mir sagen was ich tun kann.. tut mir leid das es länger wird. Ich habe in der Firma vor 10 Jahren angefangen, und bin seit 7 Jahren ausgelernt und gleich in die jetzige Abteilung gekommen. Natürlich wird man den Azubi-sein nie ganz los. Aber das wäre ja nicht schlimm.. Es ist eigentlich mein Arbeitskollege mit dem ich von Anfang an das Büro teile und ab und zu ein Azubi. Ich weiß ein bisschen was über seine Vergangenheit (Frau geschieden, Haus an sie verloren, 2 erwachsene Kinder die schon seit Jahren nicht mehr mit ihm in Kontakt sind - angeblich ist mal was schlimmes vorgefallen). Nunja und er ist unbestreitbar ein Alkoholiker. Er trinkt mal mehr, mal weniger in der Arbeit. Es wissen wirklich alle. Angefangen von Chefs bis hin zu unseren Azubis. Aber niemand unternimmt etwas bzw. manche davon trinken ja auch selbst mal gerne mit. Solange es mich nicht betrifft, sollen sie machen was sie wollen.. ..Aber... es kommt immer wieder mal vor das er so Sticheleien sagt. Wie "Du bist ein Nutznieser, das du diese Stelle bekommen hast", "Wir mussten ewig daraufhin arbeiten", oder immer kurz bevor er heimgeht muss er mir auch noch etwas reinreiben wie "Ich finde du sprichst nicht so viel mit deinem Chef! Das gibt mir zu bedenken,... usw." Da habe ich immer das Gefühl er will mir das Gefühl vermitteln das ich ein Glück habe hier zu sein, mich zu wenig auskenne, das er es sich von der Seele reden kann was ihm vermeintlich wegen mir belastet und ich dann ja nicht schlafen kann weil ich mir am besten gleich über alles Gedanken machen soll. Nur Gott sei Dank bin ich ein Mensch der nach der Arbeit ganz gut abschalten kann und ich das auch sehr wichtig finde. Gut und schön alles.. ...Aber... nun hat er wirklich das Fass zum Überlaufen gebracht. Letzte Woche, völlig unerwartet um 7 Uhr in der früh fährt er mich im Büro an: "Eins sag ich dir gleich, mich brauchst bei deine Abwesenheitsnotizen nicht mehr eintragen. Es interessiert mich nicht! (gleiche Abteilung übrigens). Und wie ich überhaupt auf meine Stunden komme weiß er auch nicht. (Zur Info: ich pendle fast 3 Stunden am Tag und fange immer um 06:30 ein, und Arbeitsschluss bei mir ist fast immer um 16:30, außer Freitags zwischen 12:30-13:30. Dazu haben wir noch ab und zu Überstunden wegen Dienstreisen. Dafür nehme ich mir auch 2 Tage im Montag ZA - mit Chef abgesprochen und das darf ich. Er kommt zwischen 7 und halb 8 ins Büro, und geht von Mo-Do pünktlich um 15 Uhr und Freitag fast immer um 12 Uhr. Jetzt nach dem Gespräch bleibt er bis halb 4 da/Freitag bis max. 1-2 Uhr und kommt eher gegen 7 Uhr) Und als ich ihn gefragt habe ob er mir bei einem Programm hilft hat er auch gemeint "Nein kann ich nicht" obwohl er dort Admin ist. Dann habe ich jemanden anderen angerufen von dem ich wusste das er auch dafür zuständig ist und er hat mich am Telefon gefragt wer unser Admin sei. Ich habe es ihm gesagt, darauf die Antwort "Richte ihm Liebe Grüße von mir aus und sag ihm er soll euch das nächste Mal das besser erklären" Anscheinend dürfte er einen Rüffel bekommen haben, denn dann hat er mir geholfen obwohl ich meinte das ich ihn nicht damit belästigen wollte. Außerdem meint er ich soll nicht so oft Pause gehen (ich bin keine Raucherin, aber ab und zu gehe ich mal auf einen Kaffee mit KollegINnnen und wenn man den Vergleich ansieht wie oft andere gehen bewege ich mich ziemlich unteres Drittel). Denn wenn ER mal 1-2 Stunden oder so weg ist bei einem Kollegen dann redet er nur Dienstliches. Aber später riecht man wieder seine Fahne. Ich wollte mir das nicht mehr gefallen lassen, war wirklich sehr ruhig und habe gemeint das er ja der Admin sei und ich ihn deshalb gefragt habe. Wenn ich ihn nicht mehr in die Abwesenheitsliste eintragen darf dann sage ich es meinen Chef - und er "Ja mach ruhig". zu meinem Chef hab ich anfangs ganz normal gesprochen, später hatte mein Chef mit ihm ein Gespräch. Danach wollte er nochmal kurz mit mir sprechen und meinte er hatte einfach einen schlechten Tag, ansonsten gibt es das nicht und ich soll das jetzt nicht aufbauschen. Als ich meinte das wir ja immer bei uns Azubis haben und ich eine gewisse Verantwortung gegenüber ihnen trage wollte ich wissen wie wir mit seinem Alkoholkonsum umgehen. Darauf kam eigentlich nur die Antwort "das sind nur Phasen, er macht alles was ansteht (hat aber den ganzen Tag nicht viel zutun) und er ist meist von 7:15-15:00 im Büro und mich fragt er wie ich auf meine Stunden komme. Wohlgemerkt: er hat 5 min Fußweg zu ihm heim. Ich finde das ganze schon sooo unfair, denn ich habe nie etwas gesagt. Solange man mich in Ruhe lässt, aber auf einmal ohne Begründung so angefahren zu werden und das von einem Kollegen. Und der Alkohol wird geflissentlich übersehen bzw. auch seine Arbeitszeiten. Trotzdem macht er alle 2 Monate Zeitausgleichstage dazwischen.. wie das geht kann mir bestimmt auch niemand erklären. Aber ich soll mich wieder beruhigen, er hatte einfach einen schlechten Tag, und es sind halt "Phasen". Ich bleib immer ruhig, sag auch manchmal gar nix dazu oder nicht viel. Denn bei diesen "Phasen" ist es wirklich total egal, es wird sogar schlimmer wenn man etwas zurücksagt. Einmal habe ich mir einen Spaß daraus gemacht und hab ihn Kontra bei der Diskussion wegen Kirche gegeben. Bin ausgetreten und dann meinte er "Das ist eine Frechheit! Keine Kirchenbeitrag zu bezahlen und dann aber die Feiertage zu nützen." Hab gemeint "Warum? Ich mach das doch gescheit!" meinte er wieder "das ist eine Frechheit" ich hab zu ihm gesagt, er könne ja auch austreten wenn ihm das Geld leid täte worauf hin er meinte "Nein danke, da wird man begraben wie ein räudiger Hund!" und ich wieder "naja so in 30 Jahren trete ich vielleicht wieder dazu, dann werde ich nicht wie ein räudiger Hund begraben" Wie gesagt da habe ich mir einen Spaß daraus gemacht.

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