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Selbststäbdigkeit und burnout

21. September um 19:17

Hallo!
es  geht um einen Freund von mir, dem ich gerne helfen würde.
Er ist selbstsändig und arbeitet so viel dass er sich selbst kaputt macht.er weiß das selbst aber sagt dass er da nicjt mehr rauskommt.
Er hat sich viel aufgebaut,das Geschäft läuft soweit,aber sein eigener lohn  ist aber gering. Die Verantwortung kann er meinem Mitarbeiter übertragen.er war seit 2 Jahren nicjt mal ein paar Tage im Urlaub.er arbeitet  6 Tage die Woche  12-14 Stunden, manchmal auch sonntags, die einzigen Tage die er sich frei nimmt sind um Weihnachten rum.
ihn belastet das sehr,er hat kein Privatleben mehr aber er weiß nicht was er machen soll.
Es laufen Kredite für Maschinen für den Job.
Er wirkt fast depressiv und verzweifelt.
hat  jemand erfahrungen?

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1. Oktober um 13:36

hallo nelly87,

wenn dein Freund nicht selber weiß, was er machen soll, wirst du ihm auch nicht helfen können. Der weitere Ablauf ist vorprogrammiert:
Schlafstörungen,
Blutdruck
Erschöpfungszustände

daraus folgend:
entweder Sekundenschlaf auf der Autobahn und Zerschellen an einem Sattelzug oder Herzinfarkt mit 47 3/4 Jahren oder was auch immer.

Unbedingt weitermachen so! Die Rentenversicherung freut sich über ein Mitglied, welches früh ableben wird und die Erben freuen sich auf einen gut eingeführten Betrieb. Ist doch alles total super....

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4. Oktober um 21:22
In Antwort auf py158

hallo nelly87,

wenn dein Freund nicht selber weiß, was er machen soll, wirst du ihm auch nicht helfen können. Der weitere Ablauf ist vorprogrammiert:
Schlafstörungen,
Blutdruck
Erschöpfungszustände

daraus folgend:
entweder Sekundenschlaf auf der Autobahn und Zerschellen an einem Sattelzug oder Herzinfarkt mit 47 3/4 Jahren oder was auch immer.

Unbedingt weitermachen so! Die Rentenversicherung freut sich über ein Mitglied, welches früh ableben wird und die Erben freuen sich auf einen gut eingeführten Betrieb. Ist doch alles total super....

Sehr hilfreich, danke für den Input.... NICHT! 

Ich denke nelly87 ist es bewusst, dass es auf so etwas hinaus laufen kann. GENAU DESHALB hat sie ja nach Rat gefragt. 

Offensichtlich liegt das Problem finanziell... Also bietet sich dein Freund vielleicht zu "billig" an? Hat er hierzu einmal jemanden zu Rat gezogen? Ihm muss ja offensichtlich selbst bewusst sein, dass sein Arbeitspensum zu hoch ist. Du könntest ihm mit hilfreichen Kontakten unterstützen, an die er sich zur Not wenden soll.

Grundsätzlich muss der Schalter aber bei ihm selbst fallen denke ich. Du kannst eine gute Freundin sein und ihm deine Bedenken und Unterstützen anbieten... aber wenn er selbst nicht geholfen bekommen möchte, wirst du da vermutlich auf Granit stoßen. 

Ist er schon lange selbstständig? Oder ist das ganze noch "frisch"? In dem Fall sollte sich das eigentlich einpendeln. Wie gesagt... es ist keine Dauerlösung sich keine Mitarbeiter leisten zu können.. also entweder muss er seine Preise anpassen oder es sein lassen. Und du kannst ihn bei beidem unterstützen sobald er an dem Punkt ist.

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10. Oktober um 9:57
In Antwort auf nelly87

Hallo!
es  geht um einen Freund von mir, dem ich gerne helfen würde.
Er ist selbstsändig und arbeitet so viel dass er sich selbst kaputt macht.er weiß das selbst aber sagt dass er da nicjt mehr rauskommt.
Er hat sich viel aufgebaut,das Geschäft läuft soweit,aber sein eigener lohn  ist aber gering. Die Verantwortung kann er meinem Mitarbeiter übertragen.er war seit 2 Jahren nicjt mal ein paar Tage im Urlaub.er arbeitet  6 Tage die Woche  12-14 Stunden, manchmal auch sonntags, die einzigen Tage die er sich frei nimmt sind um Weihnachten rum.
ihn belastet das sehr,er hat kein Privatleben mehr aber er weiß nicht was er machen soll.
Es laufen Kredite für Maschinen für den Job.
Er wirkt fast depressiv und verzweifelt.
hat  jemand erfahrungen?

Das ist sehr typisch für Unternehmer am Beginn der Selbstständigkeit. Am besten schließt er sich einem Unternehmernetzwerk an, wo er andere Selbstständige kennenlernt mit denen er sich offen über seine Probleme austauschen kann.

Er sollte sein Unternehmen wie einen bezahlten Job planen. Wenn er mehr als 48 Stunden die Woche arbeitet und davon nicht leben kann, dann ist es kein Job, sondern ein Hobby und dann sollte er sich überlegen, wieder in ein Angestelltenverhältnis zu wechseln (zumindest in Teilzeit). Es gibt ja auch viele, die sich nebenberuflich selbstständig machen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Betroffenen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Ein erfahrener Unternehmer als Mentor oder Coach kann einem da die Augen öffnen. Er muss einen gesunden emotionalen Abstand zu seinem Unternehmen gewinnen, indem er es als das sieht, was es ist: Ein Job. Nicht mehr nicht weniger.

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