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Soll ich ohne perspektive Kündigen ?

14. März 2010 um 14:08

Im september letztes Jahr habe ich meine 2. Ausbildung angefangen.
meine erste machte ich zur erzieherin und beendete sie auch mit ordentlichem schnitt (2,4). Obwohl die Bewertungen aus dem Annerkennungsjahr mit Note 4 und 3 nicht gut waten, schaffte ich es durch meine Facharbeit und dem Kolloquium Praktisch auf die Note 2 im zeugnis. Die Noten aus den Praktikas in den Schuljahren davor lagen alle bei 2 und eine 2,5.

Mein eigentliches Problem ist aber folgendes: wie schon gesagt begann ich letztes jahr mit 22 jahren eine neue ausbildung, weil ich durch die probleme, die ich im annerkennubgsjahr hatte (die anderen praktikantinen dort übrigens auch)etwas anderes machen wollte.

Nach einem sehr schönen und erfolgreichen ersten Berufsjahr als Integrationshilfe in einer grundschule, begann ich eine neue Ausbildung zur medizinischen fachangestellten.
von anfang an fühlte ich mich nicht wohl, die meisten der kollegen waren komisch zu mir und ich bekam magen-darm probleme. irgendwann war es so schlimm, das ich während meiner probezeit im november kündigen wollte, der chef meinte aber, er schätze mich und meine arbeit und verprach das es besser weren sollte.
dies passierte aber nur für kurze zeit und jetzt empfinde ich es als noch schlimmer, da es mittlerweile von fast allem kolleginnen ausgeht. ich fühle mich ausgegrenzt und nicht angenommen dort, trotz bemühungen meinerseits.Außerdem lästern die dauernd über mich. mittlerweile habe ich schon resigniert und lasse alles mit mir machen und mich zu wehren trau und schaffe ich nicht. mittlerweile hat sogar mein hausarzt gemeint, das die mich dort krank machen und ich lieber die praxis wechsel solle.
das doofe ist nur die beiden ärzte dort sind wirkluch super nett zu mir und ich habe irgendwie das gefühl, ich würde sie im stich lassen. außerdem möchte ich dem chef nicht sagen, das ich mich gemobbt fühle, weil die andern eh zusammen halten und die dann meinen ich würde lügen. reicht es wenn ich einfach nur sage ich fühle mich total unwohl in dem kollegium und sehe meine berufliche zuckunft nicht in dieser praxis?

jetzt ist meine frage, was würdet ihr machen: soll ich kündigen und mir eine neue praxis suchen um die ausbildung zu beenden oder in meinen alten beruf als erzieherin einsteigen. der mir nach dem erfogreichen jahr als integrationshelfein wieder richtig zusagt und ich auch dem umgang mit Kinden irgnedwie total vermisse.
und wenn ich kündige, muss ich dann einen grund angeben?? bzw. kann ich "aus persönlichen Gründen" als kündigungsgrund angeben?

ich weiß grad echt nichtmehr weiter. meine freunde, verwande und sogar mein arzt sagen alle ich solle so schnell wie möglich dort weg, weil ich mich privat auch sehr zurück zieh und nervlich am ende bin.

was würdet ihr machen?

lieben dank kukki

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22. März 2010 um 17:58

Hmmm
Also soweit ich weiß ist Mobbing ein Kündigungsgrund. In einer Kündigung solltest du einen Grund nennen und ich würde das ganz ungeniert auch tun.

Würde aber keine voreiligen Schlüsse ziehen. erstmal was neues suchen, an deinen Freien Tagen kannst du zu Bewerbungsgesprächen gehen, du darfst bloß - solange du im Arbeitsverhältnis bist - nicht probearbeiten. das ist nicht erlaubt.

Mit deinen Chefs solltest du reden, du scheinst dich ja gut zu verstehen, du kannst ihnen ja sagen, dass du dich im Team nicht wohl fühlst und es dir nicht gelingt dich zu integrieren. Ich würde keine Anschuldigungen vorbringen, denn das kommt meistens nicht sehr gut und wird schnell gegen dich verwendet, vorallem dann wenn das die fießen kolleginnen mitbekommen.

Allerdings weiß ich nicht wie lange du da schon bist.
Ich hatte bei meiner Arbeitsstelle auch starke Probleme mich in das eingeschweißte Team einzufinden. Irgendwann hab ich ein Leck-mich-am-Arsch-Gefühl entwickelt und seit meine kollegen merken, dass ich auf ihre Zickereien nicht mehr reagiere hat es auch nachgelassen. Es kam dann eine neue Kollegin die jetzt das Mobbing-Opfer ist. mich lassen sie inzwischen in ruhe.
Dennoch find ich das nicht okay und hab mir aus diesen Gründen auch eine neue Arbeiststelle gesucht. Erst als ich was in der Tasche hatte, hab ich dann gekündigt. In meinem Kündigungsschreiben habe ich allerdings formuliert, dass ich bei der neuen Arbeitsstelle bessere perspektiven habe.

Wie gesagt, wenn für dich keinerlei hoffnung und perspektive besteht, dass es sich vllt auf dauer bessert, das verhältnis im team, dann würd ich mir auch was neues suchen.

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26. März 2010 um 11:44

Kündigen
Meine Kommentare:

1. finde ich es immer merkwürdig und selten sinnvoll einer ersten Ausbildung noch eine zweite dranzuhängen. Durchbeissen in der ersten Ausbildung bringt meistens mehr

2. als Arbeiter/Angestellter ist die wichtigste Person der Chef. Kollegen sind recht unwichtig. Sicherlich ist es schön und angenehm, wenn man sich im Kollegenkreis wohlfühlt, aber unbedingt notwendig ist es auch nicht. Nochmal: (fast) nur der Chef ist wichtig. Wenn der Chef mit dir zufrieden ist, dann kannst du auf die Meinung der Kollegen sch....
Mein Rat: weiterkämpfen

3. kündigen tut man erst, wenn man eine neue Stelle gefunden hat, niemals andersrum. Einen Grund musst du aber bei der Kündigung nicht angeben, geht keinen was an.

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7. April 2010 um 18:02

Das muss jeder selber wissen
hallo kukki.
ich bin auch erzieherin und hatte fast ein ganzes jahr nach meiner ausbildung etwas anderes gemacht... zeitarbeit und auch altenheim. in dem altenheim habe ich mich nie so wirklich wohl gefühlt. irgendwannn wurde es sehr stressig und die kolleginnen waren nur noch "drüber". es ging mir gesundheitlich sehr schlecht und es wurde immer schlimmer. magen- darm-probleme. ich kündigte, hatte aber nichts neues. ich bewarb mich aber ganz fleißig und konnte dem arbeitsamt eine bescheinignung von meinem arzt vorlegen, der bestätigte, dass es mir gesundheitlich sehr schlecht ging. also bekam ich arbeitslosengeld. dann die op, denn es wurde ja nicht besser mit der gesundheit. seit letztem jahr september stehe ich aber wieder in einem arbeitsverhältnis, als erzieherin und es macht großen spaß.

eigentlich musst du ja selber wissen, ob du kündigen magst oder nicht. für mich aber, war es eine der besten entscheidungen in meinem leben.

alles gute und viel kraft

blumilumi

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20. April 2010 um 12:35

Suche mal bei <bewertemeinefirma.de>
Hallo, kukki
auf keinen Fall ohne was Festes kündigen !!!!! Sonst hätte ich weiter auch keinen Rat, aber den solltest du befolgen! Und zum angestauten Frust ablassen hätte ich auch einen Rat: habe beim Rumsuchen im Netz die Seite www.bewertemeinefirma.de gefunden. Da kannst du ANONYM , also ganz sicher und ohne Sorge!, deine Meinung über alles in deiner Firma loswerden. Und die Chefs haben die Möglichkeit, mal eine echte Bewertung zu erfahren, da sie ja sonst auch nie sicher sind, obs stimmt, was man ihnen antwortet. Und dann, ganz wichtig, kannst du da mal rumsuchen, welche für dich in Frage kommende Firma, wie bewertet wird ! Das ist eine große Hilfe, ob du dich da eventuell mal bewerben solltest. Also, viel Erfolg und alles Gute weiterhin. hanna884

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