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Soziales studium mit angemessenem gehalt danach

7. Mai 2013 um 18:27

Hallo,
Ich mach dieses Jahr mein Abitur und will danach etwas im sozialn Bereich studieren, wo der Verdienst danach nicht allzu schlecht ist.
Die Arbei mit Kindern und behinderten Menschen interessiert mich sehr. Ich könnte mir auch eine Mischung aus betreuung/pflege und Verwaltung sehr gut vorstellen.
Kann mir jemand helfen?

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25. Mai 2013 um 0:24

Finger weg!
Hi,

also ich würde dir von einem Job im Sozialbereich dringend abraten. Ich hab selbst studiert und mit Auszeichnung abgeschlossen, aber in meiner Gegend ist es so, dass es kaum gute Jobs gibt und auch die wenigen, die ansprechend sind, sind fast immer mies bezahlt. Du solltest etwas studieren, wo du nachher auch Geld damit verdienen kannst.

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4. Juni 2013 um 16:53
In Antwort auf nonie_11909019

Finger weg!
Hi,

also ich würde dir von einem Job im Sozialbereich dringend abraten. Ich hab selbst studiert und mit Auszeichnung abgeschlossen, aber in meiner Gegend ist es so, dass es kaum gute Jobs gibt und auch die wenigen, die ansprechend sind, sind fast immer mies bezahlt. Du solltest etwas studieren, wo du nachher auch Geld damit verdienen kannst.

...
.."Du solltest etwas studieren, wo du nachher auch Geld damit verdienen kannst." - Falsch!
Du solltest etwas im sozialen Bereich studieren oder gar eine Ausbildung machen, da dich die Arbeit mit Kindern und behinderten Menschen interessiert.

Es ist nur die Frage, was nicht "allzu schlecht" für dich bedeutet. Du könntest Sozialpädagogik, Soziale Arbeit studieren oder Elementarpädagogik studieren.. da gibt es einiges. Hier kann ich über das Gehalt nicht viel sagen.

Oder du machst eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin oder Erzieherin - das Einstiegsgehalt liegt bei einer Freundin (22, unverheiratet, keine Kinder..) bei 1200 Netto. Es reicht für eine hübsche Wohnung, ein kleines Auto, Wochenendtrips und einen Urlaub im Jahr, ausreichend Klamotten... es ist alt die Frage, was du von deinem Gehalt erwartest.
Im Anschluss an die Ausbildung (mache nach abgebrochenen Germanistikstudium selber eine zur Erzieherin) kannst du dich beispielsweise als Heilpädagogin ausbilden lassen oder im Bereich Sozialmanagement weitere Kompetenzen erlangen - das würde deiner Beschreibung wohl ziemlich zutreffen.

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5. Juni 2013 um 8:53

Hmm,
also ich seh das anders, tut mir leid. Sicher solltest du einen Beruf wählen, der dir Freude bereitet. Dennoch sollte dir auch bewusst sein, dass du dir den Beruf ev. anders vorstellst, als er tatsächlich ist. Ich kann effilovesautumn leider nicht zustimmen bzw. finde ich einfach, dass man das, was man investiert hat, auch in Relation zu dem sehen muss, was man geleistet hat. Ich hab beispielsweise Pädagogik studiert (nach Bologna) und insgesamt 5 Jahre (= Mindeststudiendauer) gebraucht, bis ich dann den Master hatte. Ich für meinen Teil würd sicher nicht für 1.200 netto Vollzeit arbeiten gehen. Nein, ich denke nicht, dass ich was Besseres bin, weil ich studiert habe oder so, aber 1.200,- ist viell. ein angemessenes Gehalt für jemanden mit Abi oder jemanden, der nach der Pflichtschule eine Ausbildung gemacht hat, aber sicher nicht für jemanden, der studiert hat. Hier geht es darum, was man investiert hat: In meinem Fall z.B. fünf Jahre Studium nach dem Abi - das hat mich nicht nur viel Energie und Zeit gekostet, sondern auch Geld! Die vielen unbezahlten Pflichtpraktika, die ganzen Bücher, die Studiengebühren etc. Wenn man mal so lange Zeit für seine Ausbildung gerackert hat, dann sollte dabei, finde ich zumindest, auch was Ordentliches dabei rausschauen. Also nach dem Studium zumindest 1350 netto als Einstiegsgehalt - ähnlich wie bei Lehrern.

Solltest du kein Studium, sondern eine kürzere Ausbildung wählen, dann fände ich es wieder ok, sofern du von diesem Geld leben kannst und dir halt auch überlegst, ob du aufsteigen kannst/willst. Ich will dir das keineswegs vermiesen, aber ich fände es gut, wenn du dir das einfach gut überlegst. Als ich Pädagogik zu studieren begann, war mir nicht bewusst, dass die Berufsaussichten eher schlecht sind und das Gehalt gering ist. Ich wär froh gewesen, wenn mir das damals jemand so gesagt hätte.

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5. Juni 2013 um 12:13
In Antwort auf nonie_11909019

Hmm,
also ich seh das anders, tut mir leid. Sicher solltest du einen Beruf wählen, der dir Freude bereitet. Dennoch sollte dir auch bewusst sein, dass du dir den Beruf ev. anders vorstellst, als er tatsächlich ist. Ich kann effilovesautumn leider nicht zustimmen bzw. finde ich einfach, dass man das, was man investiert hat, auch in Relation zu dem sehen muss, was man geleistet hat. Ich hab beispielsweise Pädagogik studiert (nach Bologna) und insgesamt 5 Jahre (= Mindeststudiendauer) gebraucht, bis ich dann den Master hatte. Ich für meinen Teil würd sicher nicht für 1.200 netto Vollzeit arbeiten gehen. Nein, ich denke nicht, dass ich was Besseres bin, weil ich studiert habe oder so, aber 1.200,- ist viell. ein angemessenes Gehalt für jemanden mit Abi oder jemanden, der nach der Pflichtschule eine Ausbildung gemacht hat, aber sicher nicht für jemanden, der studiert hat. Hier geht es darum, was man investiert hat: In meinem Fall z.B. fünf Jahre Studium nach dem Abi - das hat mich nicht nur viel Energie und Zeit gekostet, sondern auch Geld! Die vielen unbezahlten Pflichtpraktika, die ganzen Bücher, die Studiengebühren etc. Wenn man mal so lange Zeit für seine Ausbildung gerackert hat, dann sollte dabei, finde ich zumindest, auch was Ordentliches dabei rausschauen. Also nach dem Studium zumindest 1350 netto als Einstiegsgehalt - ähnlich wie bei Lehrern.

Solltest du kein Studium, sondern eine kürzere Ausbildung wählen, dann fände ich es wieder ok, sofern du von diesem Geld leben kannst und dir halt auch überlegst, ob du aufsteigen kannst/willst. Ich will dir das keineswegs vermiesen, aber ich fände es gut, wenn du dir das einfach gut überlegst. Als ich Pädagogik zu studieren begann, war mir nicht bewusst, dass die Berufsaussichten eher schlecht sind und das Gehalt gering ist. Ich wär froh gewesen, wenn mir das damals jemand so gesagt hätte.

..
.. richtig. Ich schrieb ja von 1200 Netto nach der Ausbildung, nicht nach einem Studium - da war von mir von keinem Gehalt die Rede.
Was den Aufwand des Studiums und das anschließend vergleichsweise geringe Gehalt betrifft weiß ich auch, wie es da Ausschaut. Mein Freund studiert Soziale Arbeit mit dem Wissen, worauf er sich einlässt. Er macht es nach Zivildienst, Ausbildung und Nebenjob im sozialen Bereich dennoch rein aus Interesse und Spaß an der Arbeit. Das die Arbeit nach abgeschlossenem Studium nicht angemessen bezahlt wird... darüber braucht man sich nicht zu Unterhalten, das ist Fakt.

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5. Juni 2013 um 13:45
In Antwort auf nonie_11909019

Hmm,
also ich seh das anders, tut mir leid. Sicher solltest du einen Beruf wählen, der dir Freude bereitet. Dennoch sollte dir auch bewusst sein, dass du dir den Beruf ev. anders vorstellst, als er tatsächlich ist. Ich kann effilovesautumn leider nicht zustimmen bzw. finde ich einfach, dass man das, was man investiert hat, auch in Relation zu dem sehen muss, was man geleistet hat. Ich hab beispielsweise Pädagogik studiert (nach Bologna) und insgesamt 5 Jahre (= Mindeststudiendauer) gebraucht, bis ich dann den Master hatte. Ich für meinen Teil würd sicher nicht für 1.200 netto Vollzeit arbeiten gehen. Nein, ich denke nicht, dass ich was Besseres bin, weil ich studiert habe oder so, aber 1.200,- ist viell. ein angemessenes Gehalt für jemanden mit Abi oder jemanden, der nach der Pflichtschule eine Ausbildung gemacht hat, aber sicher nicht für jemanden, der studiert hat. Hier geht es darum, was man investiert hat: In meinem Fall z.B. fünf Jahre Studium nach dem Abi - das hat mich nicht nur viel Energie und Zeit gekostet, sondern auch Geld! Die vielen unbezahlten Pflichtpraktika, die ganzen Bücher, die Studiengebühren etc. Wenn man mal so lange Zeit für seine Ausbildung gerackert hat, dann sollte dabei, finde ich zumindest, auch was Ordentliches dabei rausschauen. Also nach dem Studium zumindest 1350 netto als Einstiegsgehalt - ähnlich wie bei Lehrern.

Solltest du kein Studium, sondern eine kürzere Ausbildung wählen, dann fände ich es wieder ok, sofern du von diesem Geld leben kannst und dir halt auch überlegst, ob du aufsteigen kannst/willst. Ich will dir das keineswegs vermiesen, aber ich fände es gut, wenn du dir das einfach gut überlegst. Als ich Pädagogik zu studieren begann, war mir nicht bewusst, dass die Berufsaussichten eher schlecht sind und das Gehalt gering ist. Ich wär froh gewesen, wenn mir das damals jemand so gesagt hätte.

Naja
du es gibt auch Leute die haben eine Ausbildung gemacht und danach noch die Abendschule besucht um den Betriebswirt zu machen oder einen Fachwirt.
Deren Weiterbildung wird mit einem abgeschlossenem Studium in diesem Bereich gleichgesetzt.
Es heißt aber nicht immer, dass diese Leute dann auch mehr verdienen.

Und die Kosten für die Schule, das Lehrmaterial, die Prüfungskosten etc. müssen zumeist aus eigener Tasche finanziert werden. Zumal diese Leute neben ihrem Studium Vollzeit arbeiten müssen um sich das finanzieren zu können.

Ich habe schon von vielen ehemaligen Studenten gehört, dass ein Studium im Gegensatz zu dem oben geschriebenen ein Zuckerschlecken ist. Denn 9 Stunden in der Arbeit sein und dann auch noch an 4 Abenden in der Woche 4 Stunden unterricht in der Uni zu haben ist auch nicht ohne.


Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn ich die Wahl habe einen ehem. Studenten oder jemanden mit Dualer Ausbildung einzustellen, nehme ich letzteren. Da ist auch die Praxiserfahrung da und nicht nur das theoretische Studium und ein paar Praktika. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mir jemand mit Ausbildung mehr bringt, als jemand der in diesem Bereich studiert hat.
Das ist aber sicherlich von Branche zu Branche verschieden und ich spreche hier nur von meinen Erfahrungen.

Ich will keine Studenten schlecht hinstellen und Leute mit einer Ausbildung hoch loben, aber ich denke, es kann nicht pauschl gesagt werden, dass Menschen mit einer Ausbildung eben 1.200 Netto verdienen können aber jemand der studiert hat, eben mehr verdienen müsste wegen der Zeit die er investiert hat.

So und jetzt mal zum eigentlichen Thema

An sich denke ich, sollte man sich schon auch nach den Zukunftschancen informiere, bevor man ein Studium/ eine Ausbildung wählt.

Ich persönlich würde auch keine Ausbildung machen wo ich weis, dass ich wenn ich ausgelernt habe, gerade einmal 1.000 Euro Netto verdienen werden.

Ein Job im sozialen Bereich ist heutzutage nicht mehr gut bezahlt.
Wenn ich meinen Schwager anschaue, der insgesamt 5 Jahre in seine Ausbildung gesteckt hat und jetzt gerade mal 1.600 Netto verdient ist das traurig. Zumal er, wenn man die Ausbildung mitrechnet, im 10. Berufsjahr ist.
Mein Freund ist Lehrer und die vedienen auf jeden Fall besser. Bei uns in Bayern ist das Eintiegsgehalt bei Lehrern bei knapp 3.100 Brutto angesiedelt.


(Ich habe übrigens eine abgeschloßene Ausbildung und 2 Fachwirte.)

LG

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10. Juni 2013 um 15:49

...
wenn die etwas interessiert heißt es nciht, dass es dir wirklich gefällt! mache lieber mal ein langes praktikum bevor du dich entgültig entscheidest. habe früher (als ich noch als erzieherin gearbeitet habe) oft erlebt, wie das für manche der traumjob war und nach dem praktikum der totale alptraum...

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