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Stehe vor dem nichts...brauche nun dringend Rat!

7. August 2008 um 23:57

Hallo erstmal,
bräuchte nun dringend einige Ratschläge.Zuerst einmal was vorgefallen ist.

Also ich habe bis vor kurzem studiert,habe dieses jedoch abgebrochen um mit meinen Eltern nach NRW zu ziehen(Umzug vor ca.3Monaten).Ich habe keine Hilfleistungen wie Bafög in Anspruch genommen,da mein Vater zuviel verdient!

Nun gut,ich habe die Tage einige heftige Auseinandersetzungen mit meinem Vater gehabt(hat ein problem das ich eine islamische Frau heiraten möchte),daraufhin hat er mich jetzt von zu Hause rausgeschmiessen,ich bin hier in NRW und hab hier weder Freunde noch Verwandte bei den ich unterkommen kann,würde auch nicht in betracht ziehen wieder nach Berlin zu ziehen da ich hier mein Studium(Beginn 08/09)fortsetzen möchte!
Ich stehe sozusagen vor dem nichts?Habe keinerlei Ahnung was und bei welchem Amt ich beantragen soll?
Würde mich freuen wenn mir jemand schnell helfen könnte!
Auch unter der E-Mail:stoffler-com@web.de
Danke

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9. August 2008 um 14:31

Hallo marcof86
...am besten wendest Du Dich an eine Beratungsstelle der Diakonie, oder Caritas o.ä. Dort kannst Du Deine Situation erklären, und bekommst von denen kompetente Hilfe. So ist es mit zumindest vor ein paar Jahren ergangen, als ich in einer ähnlichen Situation steckte. Und auf den Ämtern, die ich dann alle abgrasen mußte, lief es wesentlich besser, als zuvor. Ich weiß nicht genau, woran das lag, aber ich war trotz mißlicher Lage nicht mehr ganz so hilflos. Wußte einfach, was wo zu tun war, und bei Fragen hatte ich immer einen kompetenten Ansprechpartner. Das hat mir sehr geholfen.

lG jacqueline

PS: Ich wünsch Dir viel Glück!

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10. August 2008 um 22:49

Erst Nachvollziehen dann kritisieren!
Es war Nie davon die Rede das ich jetzt heiraten möchte oder nächsten Monat,es ging einfach darum das ich meiner Verlobten einen Antrag gemacht habe und Sie "JA" gesagt hat,die Hochzeit war ja nicht nur der einzige Konflikt den ich mit meinem Vater hatte,sondern der Tropfen der das Fass anscheinend zum Überlaufen gebracht hat!
Ich bin 22Jahre alt!

zu Punkt 1:
Meine Mutter ist Hausfrau und mein Vater selbstständig,er hat eine Menge Geld aber das steckt alles in Immobilien im Ausland,er wurde vor kurzem wegen Steuerhinterziehung angeklagt somit sind die Chancen auf Unterhalt aussichtslos!Sein Kapital hängt grössenteils im Ausland also kann er hier Privatinsolvenz anmelden aber hat trotzdem die Taschen voll.

zu Punkt 2:
Hast du verstanden worum es geht?Meine Eltern haben mich rausgeschmissen,ist dann wohl offensichtlich das ich nicht mehr zu Hause wohne!

zu Punkt 3:
es tut mir Leid wenn ich das sage,aber wenn ich das lese "dann geh arbeiten" dann könnte ich kotzen!
Ich bin kein Sozialschmarotzer oder Asozial,wo ist das Problem wenn ich die Hilfe des Staates benötige?
Ich habe auch bis vor kurzem noch mein Studium selbst finanziert,aber mir geht es darum das ich eine bleibe habe,ich bin Gott jeden Tag dankbar das ich Leute kennen gelernt habe die mich aufnehmen,habe 3 Tage lang nicht richtig geschlafen weil ich nicht wusste wohin!
Aber ich will den Leute die mir helfen auch nicht ewig zur Last fallen und damit diese auch wieder einen normalen Alltag erleben,genau wie ich.
Ich muss mich erst darum kümmern das ich eine Bleibe habe und halbwegs etwas finanziell versorgt bin,dann kann ich mich wieder auf mein Studium und einen Job ins Visier nehmen,momentan fühl ich mich einfach nicht bereit dazu(Kann jeder denken was er will "Ausrede,Dummschätzer etc")
Ich muss das halt verkraften,von der eigenen Familie verstossen worden zu sein ist schon heftig.Wie gesagt sowas wünsche ich keinen Menschen was mir in den letzten Tagen wiederfahren ist,du hast keine Vorstellung wie das ist wenn man seit kurzem in einer Stadt ist die man nicht kennt,in der man Nachts umherwandert und total müde ist und erschöpft und man weiss nicht wohin!Sollte ich von meinem ersparten in ein Hotel!Also wenn du mich kritisierst dann gib bitte Konstruktive Kritik ab,kann ja nicht jeder so ein wohlbehütetes Leben wie du haben!
Liebe Grüsse
Marco

@ Jacqueline

Vielen Dank für deine Anteilnahme,hier ist am Wochenende bei den Ämtern nichts zu machen,aber Danke für deinen Vorschlag,werde das aufjedenfall in Betracht ziehen Caritas etc. zu konsultieren!

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16. August 2008 um 11:38

OK
Als erstes, versuche dich wieder mit deinem Vater zu versöhnen. Das würde die ganze Sache um einiges einfacher machen.
Einigt euch doch darauf, dass du so lange bei ihn wohnen bleibt, bis du eine eigene Wohnung gefunden hast.

Von da aus, kann du dir als erstes einen Anwalt nehmen. Der weiß in solchen Fällen ganau was zu tun ist.

Aber hier ein paar Tipps:
So schnell wie möglich beim Arbeitsamt arbeits-/ausbildungsssuchend melden. Daraufhin einen Antrag auf HARTZ IV stellen. Da du zur Zeit ja nicht im Studium steckst, hast du derzeit keinen Anspruch auf BaföG.

Das kannst du erst dann beantragen, wenn du wieder Immatrikuliert bist. HARTZ IV sollte dir vorrübergehend bewilligt werden.
Es ist zwar richtig, dass deine Eltern Unterhaltspflichtig sind, aber man kann ja davon ausgehen, dass die nicht sehr bereitwilligt sind.
In so einen Fall springt HARTZ IV ein. Die holen sich das Geld allerdings bei deinem Vater zurück.

Es kann sogar sein, dass der Antrag auf HARTZ IV mit einer eigenstängigen Unterhaltsklage deinerseits gekoppelt wird.

Das heißt, du wirst deinen Vater/deine Mutter so oder so auf Unterhalt verklagen müssen, solange du kein eigenes Geld hast.

Die sauberste Lösung aber wäre, wenn dein Vater dich bis zum Beginn deines Studiums bei sich aufnimmt.

Es ist sogar so, dass dein Vater dich gar nicht vor die Tür setzen kann. Eltern haben die Pflicht ihre Kinder bis zum 25. Lebenjahr bei sich wohnen zu lassen. Im Extremfall, wenn du tatsächlich nicht weißt, wo du hin sollst, kann man sich Zutritt durch die Polizei verschaffen, sollte dein Vater gewaltätig werden, kann es sogar passieren, dass sie ihn mit sich nehmen.

Naja, viel Glück auf alle Fälle.

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