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Stress in der Ausbildung

8. Juni 2013 um 15:52

Hallo erstmal ,
ich mach jetzt seit letztem Jahr eine Ausbildung zur ZFA, ich habe einmal die Praxis gewechselt. Seit November bin ich dort. Am Anfang hat mir das alles sehr gut dort gefallen (es ist eine sehr kleine praxis, 1 arzt, 1 ZFA, und 1 Azubi der mit mir zusammen angefangen hat). Ich arbeite 34/35 Stunden die Woche. Vor ein paar Monaten kam mein chef auf uns zu und meine wir sollten nach der Arbeit länger bleiben und die praxis komplett putzen (saugen, wischen,toiletten putzen, abstauben ect.). Wir dachten das wäre einmalig aber wir machen es jetzt schon seit inzwischen einigen Monaten, 2 mal die woche. Egal wie lange es mit den patienten ghet müssen wir halt danach ohne wiederede und ohne beschwerde 2 ml die Woche putzen. Er und die Zfa gehen dawei schongemützlich nachhause und wir bleiben und putzen. Einmal haben wir ihn drauf angesprochen. Dann gab es gleich ärger. Wir würden doch so wenig in der Woche arbeiten ,haben so viel Urlaub und freizeit bla bla bla, Die Zfa hilft uns nie sie sagt sie sei schonausgelernt und wir seien ja nur azubis. Immer bekommen wir weger kleinigkeiten ärger. Und der chef gibt ihr immer recht. Er hört uns überhaut nicht zu. Wenn etwas nicht gefundne wird heißt es gleich wir hätten es weggeschmissen, denn azubis sind ja so unvorsichtig. Was soll den das? Dann müssen wir in unserer Pause auch immer zu post und einkaufen gehen. Die ausgelernte macht das nie! Sie hilft uns auch nie! Mein chef rastet schnell aus, redet mich vor den Patienten blöd an. Einmal hatte ich rückenschmerzen dann meinte er ich solltw sport machen und abnehemn und das das vom ünergewicht kommt. Er meinte auch wenn wir niht mehr putzen wollen wir er uns die arbeitszeiten verlänger das wir bloß auf 40 stunden die Woche kommen. Was haltet ihr davon? Ist das okay was da abläuft oder nicht?

LG Julia

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9. Juni 2013 um 20:38

Erstmal danke für die Antwort
Die Rückenschmerzen damals hatte ich durch einen kleinen Unfall und das wusste er auch.Aber es ist ja nicht nur das. Ich werde dort überhaupt nicht ausgebildet, ich muss dort ja fast nur putzen. Wenn ich vormittgs assistiere muss ich nachmittags nur putzen also nichts machen was mit dem Beruf zu tun hat. Ich muss dann so nen Kram machen wie Pflanzen putzen usw. Putzen kann ich ja auch daheim
Manchmal denke ich echt ich bin dazu da um die Praxis sauber zu halten. Der andere Azubi kündigt auch zum zweiten Jahr.

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10. Juni 2013 um 23:45

Das würde ich so nicht unterschreiben
Azubis sind dazu da was zu lernen und nicht um die Praxis zu putzen, Soll das gemeacht werden, muss der Chef halt 2 Mal die Woche eine Putzfrau kommen lassen.

Das man mal was sauber macht, oder Toilettenpapier auffüllt, davon spreche ich nicht.
Aber 2 Mal die Woche die komplette Praxis zu putzen gehört eben nicht zur Ausbildung dazu.

Und ausgelernte Kräfte nehmen sich heutzutage schon sehr viel raus. In meinem Ausbildungbetrieb habe ich auch solche Erfahrungen gemeacht. Es gab Aufgaben die schön zu machen waren, der Azubis diese aber noch nicht konnte und Aufgaben die nicht so toll waren, die der Azubis bereits konnte. Ja und was haben die ausgelernten gemacht? Die tollen Sachen und dem Azubis somit nichts neues beigebracht, weil man ja dann die hässlichen Arbeiten hätte selbst machen können.

Heute bin ich selbst Chefin und weis, was ich mit meinen Azubis nie machen würde.
Bei uns muss auch mal ein Kursraum gestaubsaugt werden, das mache ich auch mal selbst. Denn wenn ich es selbst mache, haben die ausgelernten Kräfte eine größere Hemmung, dass auch die Azubis abzuwälzen.

Uns ganz erhlich: Wenn ich HiWis will, dann stelle ich auch solche ein und keine Azubis.

Azubis sind keine billigen Arbeitslräfte die die Putzfrau ersetzen und am besten noch private Dinge für den Chef erledigen.
Aber das vergessen viele leider.

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16. Juni 2013 um 16:19

Hmmm...
Hallo,
Also ich muss dir eins sagen, eine Ausbildung ist in meinen Augen Moderne Sklaverei!
Aber leider notwendig heutzutage...Ich mache seit 1 Jahr eine Ausbildung zur Friseurin. Putzen ist meine Hauptaufgabe, ich lerne nichts und werde nur ausgenutzt.
Ja, Lehrjahre sind keine Herrenjahre, diesen Satz höre ich immer wieder wenn ich mich bei Familie oder Freunden beschwere. Aber teilweise geht es an die Grenzen, und da ich keine 16 mehr bin sondern erst spät meine Ausbildung begonnen habe, ich bin jetzt 20 Jahre alt, sehe ich das ganze villt ein bisschen anders als 16 Jährige und schaue mehr hinter die Kulissen.
Ich sag dir eins, egal wie sehr du versuchst die Situation zu ändern, ob du mit deinem Chef redest oder ob du was weiß ich versuchst, du wirst dadurch alles nur noch schlimmer machen und für dich das Leben schwerer.
35 Stunden die Woche ist wirklich nicht viel und da muss ich sagen, in diesem Punkt hast du es echt gut. In meinem Arbeitsvertrag steht 39,5 Stunden, aber unter 45 Stunden die Woche komm ich nicht, zudem ist es auch sehr anstrengend, wir sind ein sehr großer laden, 35 Mitarbeiter, davon 9 auszubildende, für einen Frisur ist das echt viel. Vom Mobbing und lästern ganz abgesehen, ist es einfach ne körperlich und Seelisch kaputt machende Arbeit.
Du haste es eigentlich noch sehr sehr gut.

Ich kann dir nur den gut gemeinten Tipp geben, auch wenn da nicht alle meiner Meinung sein werden, lass es so wie es ist, oder brich die Ausbildung ab.

Wünsche dir alles Gute
mfg

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