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Studium abbrechen?

6. März um 8:56 Letzte Antwort: 6. März um 14:05

Hi, vielleicht kann mir ja jemand bei meinem Problem helfen.
Ich bin bald 20, habe nach dem Abitur erst ein Auslandsjahr gemacht, dann ein Studium angefangen,welches ich jedoch wieder abgebrochen habe und studiere jetzt endlich etwas, was mir sehr gut gefällt.
Jedoch merke ich seit dem Beginn des 2.Semesters dass mir langsam alles zu viel wird. Ich war schon immer eine sehr ruhige Person und habe oft Schwierigkeiten in sozialen Situationen mit mehreren Leuten. Durch den ersten Teil des Studium habe ich es gut geschafft, jedoch gibt es nun sehr viele Gruppen- Projektarbeiten dieses Semester. Diese Woche habe ich mich in meiner Gruppe bei einem Projekt total unwohl gefühlt und wollte einfach nur weg. Ich denk mir immer wieder, wie gern ich doch selbstbewusster wäre und Spaß an diesen Dingen haben würde, denn gerade quäle ich mich eher von einem Tag zum nächsten und bin am Abend total erschöpft.
Nachdem ich letzte Woche zum Teil nicht an der FH war, hab ich auch meiner Schwester und Mutter erzählt, dass es mir nicht so gut geht und endlich beschlossen, eine Therapie anzufangen. Ich könnte nun einfach weitermachen und parallel an mir arbeiten, Jedoch habe ich Zweifel, dass ich das Studium auf diese Weise hinbekomme.
Ich habe das Gefühl, dem allen noch nicht gewachsen zu sein und kann gerade nicht mehr.
Am liebsten würde ich erst an mir und meinem Selbstbewusstsein und Ängsten arbeiten und nächstes Jahr das Studium erneut beginnen. Weiß aber auch nicht, ob das überhaupt möglich ist. (wahrscheinlich muss man ja auch wirklich krank sein, um sowas zu machen?)
Und dann weiß ich auch nicht , wie ich es meinen Eltern sagen würde, da sie sicher etwas dagegen haben, dass ich noch ein Jahr "verplemper" und generell nicht viel von Therapien und so halten. Ich hatte letzte Woche auch das Gefühl,dass meine Mama mich nicht wirklich verstanden hat.

Ich weiß auch nicht, ob das alles übertrieben ist und andere Menschen das Studium einfach durchziehen würden. Aber dann denke ich mir, dass es eine so schöne Zeit im Leben sein könnte und ich so gerne glücklich studieren würde.

Ich würde mich freuen, wenn jemand einen Rat für mich hat, wie ich weiter machen soll.
 

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6. März um 10:48

was heißt zuviel?

wieviele stunden pro tag bist du mit dem studium beschäftigt?

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6. März um 14:05
In Antwort auf miksa_19551503

Hi, vielleicht kann mir ja jemand bei meinem Problem helfen.
Ich bin bald 20, habe nach dem Abitur erst ein Auslandsjahr gemacht, dann ein Studium angefangen,welches ich jedoch wieder abgebrochen habe und studiere jetzt endlich etwas, was mir sehr gut gefällt.
Jedoch merke ich seit dem Beginn des 2.Semesters dass mir langsam alles zu viel wird. Ich war schon immer eine sehr ruhige Person und habe oft Schwierigkeiten in sozialen Situationen mit mehreren Leuten. Durch den ersten Teil des Studium habe ich es gut geschafft, jedoch gibt es nun sehr viele Gruppen- Projektarbeiten dieses Semester. Diese Woche habe ich mich in meiner Gruppe bei einem Projekt total unwohl gefühlt und wollte einfach nur weg. Ich denk mir immer wieder, wie gern ich doch selbstbewusster wäre und Spaß an diesen Dingen haben würde, denn gerade quäle ich mich eher von einem Tag zum nächsten und bin am Abend total erschöpft.
Nachdem ich letzte Woche zum Teil nicht an der FH war, hab ich auch meiner Schwester und Mutter erzählt, dass es mir nicht so gut geht und endlich beschlossen, eine Therapie anzufangen. Ich könnte nun einfach weitermachen und parallel an mir arbeiten, Jedoch habe ich Zweifel, dass ich das Studium auf diese Weise hinbekomme.
Ich habe das Gefühl, dem allen noch nicht gewachsen zu sein und kann gerade nicht mehr.
Am liebsten würde ich erst an mir und meinem Selbstbewusstsein und Ängsten arbeiten und nächstes Jahr das Studium erneut beginnen. Weiß aber auch nicht, ob das überhaupt möglich ist. (wahrscheinlich muss man ja auch wirklich krank sein, um sowas zu machen?)
Und dann weiß ich auch nicht , wie ich es meinen Eltern sagen würde, da sie sicher etwas dagegen haben, dass ich noch ein Jahr "verplemper" und generell nicht viel von Therapien und so halten. Ich hatte letzte Woche auch das Gefühl,dass meine Mama mich nicht wirklich verstanden hat.

Ich weiß auch nicht, ob das alles übertrieben ist und andere Menschen das Studium einfach durchziehen würden. Aber dann denke ich mir, dass es eine so schöne Zeit im Leben sein könnte und ich so gerne glücklich studieren würde.

Ich würde mich freuen, wenn jemand einen Rat für mich hat, wie ich weiter machen soll.
 

Schmeisst du immer hin, wenn es bisschen anstrengend wird? Das wäre jetzt das zweite mal. Wer kommt für dich finanziell auf?

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