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Stufenweise berufliche Wiedereingliederung

23. Januar 2017 um 16:29

Wirklich helfen kann mir wahrscheinlich niemand, aber vielleicht hat jemand Erfahrung und/oder ein paar nette Worte. Im Mai 2016 erlitt ich eine akute Psychose auf meiner Arbeitsstelle. Ich wurde per Notariat in die Psychiatrie eingeliefert. Später wurde mir gesagt, dass es eine Psychose im Rahmen einer Schizophrenie war. Mein Denken usw. sind seitdem sehr verändert. Ende Juni 2016 versuchte ich erstmalig eine berufliche Wiedereingliederung beginnend mit 4 Stunden. Leider hielt ich es nur 1,5 Wochen durch. Jetzt im Februar 2017 versuche ich es erneut, allerdings beginnend mit 3 Stunden. Ich habe vor mehreren Dingen Angst... schaffe ich es dieses Mal? Falls ich es schaffe, was ist, wenn ich wieder erkranke? Ich will nicht krank sein geschweige versagen! Ich nehme schon seit August 2016 keine Medikamente mehr - merke keinen Unterschied. Aufgrund meiner Erkrankung bin ich zu 40 % seelisch behindert. Über eine Gleichstellung kann erst nach der beruflichen Wiedereingliederung entschieden werden.

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24. Januar 2017 um 12:42

Dann hast du die Medikamente aber sehr schnell abgesetzt. Hast du das mit deinem Psychiater besprochen? Bei einer Ersterkrankung nimmt man sie normalerweise ein Jahr durch. 
Prinzipiell ist die Stufenweise Wiedereingliederung ja sehr individuell planbar. Man kann auch mit 2 Stunden anfangen und die Wiedereingliederung lange ziehen. Das solltest du eingehend mit deinem Arzt besprechen. 
Hast du einen Psychiater? Hast du einen Psychotherapeuten? Weil du solltest auch sowas wie Erwartungshaltung, Versagensangst usw. besprechen. Gerade Stress ist ein wichtiger Auslöser für eine akute Psychose. Deshalb wäre es wichtig, das zu vermeiden. 

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24. Januar 2017 um 13:09
In Antwort auf orchideenblatt

Dann hast du die Medikamente aber sehr schnell abgesetzt. Hast du das mit deinem Psychiater besprochen? Bei einer Ersterkrankung nimmt man sie normalerweise ein Jahr durch. 
Prinzipiell ist die Stufenweise Wiedereingliederung ja sehr individuell planbar. Man kann auch mit 2 Stunden anfangen und die Wiedereingliederung lange ziehen. Das solltest du eingehend mit deinem Arzt besprechen. 
Hast du einen Psychiater? Hast du einen Psychotherapeuten? Weil du solltest auch sowas wie Erwartungshaltung, Versagensangst usw. besprechen. Gerade Stress ist ein wichtiger Auslöser für eine akute Psychose. Deshalb wäre es wichtig, das zu vermeiden. 

Ja, das Absetzen war mit meinem Psychiater abgesprochen, da ich Haarausfall hatte. Er möchte mir am liebsten Medikamente geben, weil es die einzige Therapie-Möglichkeit sei. Aber über meine Ängste usw. Kann ich mit ihn nicht sprechen. Ich habe z. B. gesagt, dass ich bei der Pflegekasse eine Haushaltshilfe beantragen möchte, er hat ausdrücklich gesagt, dass er das nicht unterstützt... Wenn ich arbeiten möchte, dann können ich auch den Haushalt allein machen er hat nicht wirklich Mitgefühl oder Verständnis. 

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24. Januar 2017 um 13:15
In Antwort auf gestoert2016

Ja, das Absetzen war mit meinem Psychiater abgesprochen, da ich Haarausfall hatte. Er möchte mir am liebsten Medikamente geben, weil es die einzige Therapie-Möglichkeit sei. Aber über meine Ängste usw. Kann ich mit ihn nicht sprechen. Ich habe z. B. gesagt, dass ich bei der Pflegekasse eine Haushaltshilfe beantragen möchte, er hat ausdrücklich gesagt, dass er das nicht unterstützt... Wenn ich arbeiten möchte, dann können ich auch den Haushalt allein machen er hat nicht wirklich Mitgefühl oder Verständnis. 

Eine medikamentöse Weiterbehandlung wäre natürlich sehr wichtig. Vielleicht ist ein anderes Medikament hilfreich. Ganz ohne finde ich auch schwierig. Du musst dich gut beobachten und sobald du kleine Warnzeichen siehst, dich wieder in medikamentöse Behandlung begeben. 
Einen Psychotherapeuten solltest du dir suchen, um an deinen begleitenden Problemen zu arbeiten. Eine medikamentöse Therapie ist die einzige Behandlungsmöglichkeit für eine akute Psychose, aber für das ganze Drumrum, was dich noch weiter belastet, hilft langfristig eine Psychotherapie. 

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24. Januar 2017 um 13:19
In Antwort auf orchideenblatt

Eine medikamentöse Weiterbehandlung wäre natürlich sehr wichtig. Vielleicht ist ein anderes Medikament hilfreich. Ganz ohne finde ich auch schwierig. Du musst dich gut beobachten und sobald du kleine Warnzeichen siehst, dich wieder in medikamentöse Behandlung begeben. 
Einen Psychotherapeuten solltest du dir suchen, um an deinen begleitenden Problemen zu arbeiten. Eine medikamentöse Therapie ist die einzige Behandlungsmöglichkeit für eine akute Psychose, aber für das ganze Drumrum, was dich noch weiter belastet, hilft langfristig eine Psychotherapie. 

Ich war in der Tagesklinik, dort konnte und wollte man mir auch nicht helfen. War ein Fehler Hilfe zu zulassen. Ich will einfach nur wieder arbeiten können und mein Leben einigermaßen gut gestalten können.

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24. Januar 2017 um 13:23
In Antwort auf gestoert2016

Ich war in der Tagesklinik, dort konnte und wollte man mir auch nicht helfen. War ein Fehler Hilfe zu zulassen. Ich will einfach nur wieder arbeiten können und mein Leben einigermaßen gut gestalten können.

Dann such dir einen ambulanten Psychotherapeuten. Ich glaub, ohne wird es schon schwierig. 
Alles Gute. 

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24. Januar 2017 um 13:32
In Antwort auf orchideenblatt

Dann such dir einen ambulanten Psychotherapeuten. Ich glaub, ohne wird es schon schwierig. 
Alles Gute. 

Ich danke dir für deine Beiträge.

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