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Teilzeit mit 22 ?!

19. Juni 2013 um 18:50

Hallo zusammen,

ich bin 22 Jahre alt und seit einem Jahr ausgelernt. Nach meiner Ausbildung wurde ich übernommen und mein Vertrag wurde Anfang des Jahres entfristet (öffentlicher Dienst).

Zuerst muss ich sagen, dass ich mit meiner Tätigkeit zufrieden bin, ich arbeite im Vertrieb mit täglichem Kundenkontakt. Mir bringt die Arbeit Spaß und ich mache sie sehr gerne und anscheinend bin ich auch echt gut darin.
Zudem habe ich das Glück ein echt tolles Team und Chefs zu haben.

Leider geht es mir jedoch in letzter Zeit nicht so gut dort. Ich bin nur noch gestresst und habe mindestens einmal im Monat eine Migräneattacke, wegen der ich mindestens 3 Tage ausfalle...
Seit ich da bin, kommt es mir vor, als ob ich nur noch zum schlafen und Essen zu Hause bin. Ich bin so müde und habe zu nichts mehr Lust...
Wir haben relativ "unglückliche" Arbeitszeiten, manchmal sogar von 8 - 18 Uhr ohne Pause, weil man das vor Arbeit gar nicht mehr schafft. An den Arbeitszeiten lässt sich leider nichts machen, wir arbeiten sozusagen im Schichtdienst, wobei sich diese täglich abwechseln. Personal bekommen wir leider auch nicht, sodass sich die Arbeitszeiten mal entspannen könnten und man mal um 16 Uhr gehen könnte oder so....
Es wird fast schon verlangt immer für die Firma da zu sein.

Mir wird das einfach nur noch zu viel und ich will nicht, so wie meine Kollegin mit 60 endlich die Arbeitsstunden verkürzen, damit ich was vom Leben habe.
Ich möchte einfach jetzt leben und die Dinge machen, zu denen ich Lust habe.
Dazu muss ich noch sagen, dass es mir sehr wichtig ist zu arbeiten, weil ich mich weder vom Staat, noch von einem Mann abhängig machen will!
Deswegen ist in mir der Gedanke gereift, ob es nicht sinnvoll wäre (zumindest für eine gewisse Zeit) in Teilzeit zu gehen (bedeutet von 39 auf 30 Stunden die Woche, wobei die 39 nur die vertraglich geregelte Arbeitszeit ist, in Echt sind es meistens 43 pro Woche)...
Finanziell wäre das auch noch tragbar.
Ich denke und erhoffe mir davon, dass ich weniger Migräne habe, da die Belastung nicht mehr so hoch ist, weil Migräne bei mir immer so ein Alarmzeichen ist. Und ich denke auch, dass ich meinen Kollegen dann mehr bringe, wenn ich nicht einmal im Monat ausfalle, zumal ich selbst in Teilzeit flexibel sein möchte, was die Schichten angeht und so die Hauptlastzeiten im Kundenverkehr (also morgens und abends) abdecken werde, nur, dass ich dann halt früher gehe oder später komme.
Und ich erhoffe mir davon mehr Zeit für mich und natürlich für die alltäglichen Pflichten einer Frau.

Ich weiß nur nicht, wie ich an diese Sache ran gehen soll, für meinen Lebensgefährten wäre das okay, solange wir finanziell auskommen.
Aber wie sage ich es meinem Chef? Oder soll ich mit meiner Hausärztin sprechen, die über meine Migräneanfälle Bescheid weiß, da ich fast jedes Mal bei ihr bin...?!

Ist oder war jemand mal in der selben oder einer ähnlichen Situation? Wie habt ihr euch verhalten, oder welche Lösungen habt ihr gefunden?

Ich wäre euch sehr dankbar für eure Antworten, da ich langsam echt am Ende bin...

Ich danke euch im Voraus.

LG Fee

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19. Juni 2013 um 19:07

Was man dazu noch sagen muss...
...wir haben eigentlich Gleitzeit!

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