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Über 30 mit Ausbildung und Studium aber ohne Perspektive

24. Oktober 2012 um 8:54

Ich muss mich mal ausheulen und hoffe jemand kann mir helfen. Ich bin 32 Jahre alt, habe eine Ausbildung und ein Studium gemacht. Seit einem Jahr suche ich eine Stelle als Sozialarbeiterin um die staatliche Anerkennung zu kriegen. Leider habe ich in dem Beruf noch keine Erfahrung was die Stellensuche als schwierig gestaltete. Um nicht eine allzu große Lücke im Lebenslauf zu haben habe ich mich einfach auf alles beworben was es gab. Gleichzeitig habe ich mich für eine weiterführendes Studium eingeschrieben welches seit 3 Wochen läuft. Ich habe schnell festgestellt, dass das Studium mich nicht weiter bringt. Gleichzeitig arbeiten wir seit 1 Jahr an einer Künstlichen Befruchtung, auch ohne Erfolg. Nun habe ich das Angebot bekommen beim JA zu arbeiten. Damit hätte ich für ein jahr eine Stelle und würde auch die Anerkennung bekommen. Allerdings wollte ich dort nie arbeiten. Es war halt eine Notlösung mich dort zu bewerben. Ausserdem müsste der Kiwu wieder um ein Jahr verschoben werden und ich bin ja auch nicht mehr die jüngste. Jetzt grübel ich hin und her ob ich die Stelle annehmen soll obwohl ich sie nicht will, nur um überhaupt was zu haben. Oder ob ich sie absage und das Studium mache welches ich nicht will. Ich fühle mich so Perspektivlos weil es zur Zeit nichts gibt was ich gerne machen wollen würde ausser Mutter zu werden. Kennt das jemand und weiß wie man da wieder raus kommt?

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25. Oktober 2012 um 7:32

Ich kenne das auch
Manchmal fehlt einem einfach die Motivation für alles. Oder auch der Mut eine Entscheidung zu treffen. Mir wurde in meiner Ausbildung beigebracht, eine falsche Entscheidung ist besser als gar keine.

Trau dich nimm den Job beim JA an. Dann hast du erst mal was in der Hand. Dazu bekommst du ja auch die staatl. Anerkennung, die du ja so dringend benötigst. Ob das dann eine falsche oder richtige Entscheidung war, wird eh erst die Zukunft zeigen. Vielleicht klappte ja dann auch mit dem Kinderwunsch wenn du dich nicht mehr wegen aller möglichen Sachen (auch wegen Schwanger werden) unter Druck setzt.

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27. Oktober 2012 um 8:09

Noch zu erwähnen
Naja vielleicht sollte ich noch erwähnen dass wir es bereits seit 4 Jahren versuchen und auf künstliche Befruchtung angewiesen sind, was auch einen enormen terminlichen Aufwand bedeutet. Bisher war das immer gut dass ich nicht gearbeitet habe, weil ich dann auch alle Termine ohne Probleme wahrnehmen konnte. Es ist ja nicht so dass ich noch nie gearbeitet hätte, aber halt nicht in diesem Beruf. Und ich habe einfach das Gefühl dass mir mit 32 langsam die zeit wegläuft.

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30. Oktober 2012 um 16:07

Hallo
Hallo, ich würde es auf jeden Fall annehmen. Verstehe ich es richtig, du hast den Abschluss, aber noch kein Anerkennungsjahr? Solltest du in der Zeit schwanger werden, ist doch kein Problem. Erstens geht die Schwangerschaft ja 9 Monate (wenn du in 4 Monaten schwanger wirst, hast du das Jahr dann auch rum)... Was liegt dir denn nicht am Jugendamt? Zu viel Bürokratie oder der Kontakt mit den Betroffenen?

Wenn du so gerne was mit Kindern machst, kannst du dein Anerkennungsjahr nicht auch im Kindergarten machen oder Jugendhort etc.

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