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Überfordert

4. November 2012 um 11:33

Hallo alle zusammen
Ich habe jetzt übergangsweise einen job angenommen
Ich brauche nur für ein jahr etwas da ich dann studiere
Jetzt arbeite ich seit zwei wochen und bin von dem stress total überfordert
Ich heule mich regelmäßig in den schlaf bekomme magenkrämpfe wenn ich nur dran denke wieder in die arbeit zu müssen und habe in der arbeit stress-/panik attacken...
Mein umfeld will davon nichts wissen die sagen nur wenn du eingearbeitet bist wird alles leichter, aller anfang ist schwer etc....
Hat jemand erfahrungen mit sowas oder tipps?
Ich bin normal schon sehr belastbar aber dieses jahr hatte ich einige schwere schicksalsschläge und habe dadurch auch psychische probleme...

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5. November 2012 um 15:13


Hey think,
ich kann dich gut verstehen, ich fange am 1.12. einen neuen Job an und habe totale Angst und schlaflose Nächte, bevor es überhaupt angefangen hat. Wovon bist du denn überfordert? Kommst du mit den Kollegen zurecht, hast du Angst die Aufgaben nicht gut genug zu erledigen oder sind es zu viele Aufgaben? Musst du viele Überstunden machen? Was genau belastet dich denn so?
Ist es dein erster richtiger Job? Das wäre natürlich interessant zu wissen, um dein Problem zu verstehen und dir vielleicht raten und Mut machen zu können...

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7. November 2012 um 17:07


Hy maja
Ja es ist mein erster richtiger job
Ich fange um 4 morgens an das macht mir ziemliche probleme weil ich durch ein trauma schlafprobleme habe
Weiters ist es morgens total stressig dann ist mir übel und ich bekomme bauchkrämpfe
Ich arbeite sechs tage jeweils 8 1/4 std
Ich bin total ausgelaugt und daher nochmehr am ende mit den nerven

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7. November 2012 um 19:30

Hmmm..
das ist natürlich schon hart, so früh morgens anfangen zu müssen. Ich kann mir aber vorstellen, dass du dich etwas an den Rythmus gewöhnen wirst. Was ist denn morgens so stressig? Schlimm ist natürlich, dass der Stress dich so sehr belastet und du das sogar körperlich merkst. Denkst du denn, dass es primär an dem Job liegt oder an deinen anderen Problemen? Ich denke, das ist jetzt eine sehr schwere, aber auch wichtige Zeit für dich. Du kannst jetzt viel über dich lernen. Du musst ja wahrscheinlich nicht das ganze Jahr dort bleiben, wenn es dich so quält, kannst du dir ja sicherlich auch noch etwa anderes suchen. Ich weiß nichts über die Umstände und Alternativen, aber setze dir doch eine Frist. Z.b. bleibst du noch 4 Wochen und schaust, ob es besser wird und wenn nicht, kündigst du und lässt dich krankschreiben, wenn gar nichts mehr geht. Vielleicht nimmt dir das etwas den Druck und das Gefühl, du wärst in der Situation gefangen. Aber die Zeit würde ich mir nehmen, durchhalten und ganz genau in dich hören, was dich alles belastet. Was willst du denn studieren? Ich war in meinem Beruf früher auch unglücklich und habe dann studiert. Mir ist erst später klargeworden, dass das Problem damals nicht mein gelernter Beruf, sondern meine allgemeine Angst vor Verantwortung und zu versagen war. Das Studium hat die Konfrontation mit dem Problem nur verzögert.... Was ich damit sagen will, analysiere deine Probleme ganz genau und beziehe die Erfahrung auch in deine Studiumswahl mit ein. Wie sind die Arbeitsbedingungen für deinen späteren Beruf, was ist danach besser, als in deinem jetzigen Job und welche Probleme könnten wieder auftauchen?
Naja und akut kann ich dir nur raten, den Stress nicht so sehr an sich ranzulassen. Das ist natürlich leicht gesagt, aber vielleicht schaffst du es ja. Mal ein paar Sekunden durchatmen, wenn es dir zu viel wird, kurz rausgehen oder auf Toilette, um zur Ruhe zu kommen. Ich denke es wird bestimmt besser werden nach einiger Zeit. Und wenn das nicht reicht, dann solltest du über Alternativen nachdenken...

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9. November 2012 um 16:10
In Antwort auf zlata_12086805

Hmmm..
das ist natürlich schon hart, so früh morgens anfangen zu müssen. Ich kann mir aber vorstellen, dass du dich etwas an den Rythmus gewöhnen wirst. Was ist denn morgens so stressig? Schlimm ist natürlich, dass der Stress dich so sehr belastet und du das sogar körperlich merkst. Denkst du denn, dass es primär an dem Job liegt oder an deinen anderen Problemen? Ich denke, das ist jetzt eine sehr schwere, aber auch wichtige Zeit für dich. Du kannst jetzt viel über dich lernen. Du musst ja wahrscheinlich nicht das ganze Jahr dort bleiben, wenn es dich so quält, kannst du dir ja sicherlich auch noch etwa anderes suchen. Ich weiß nichts über die Umstände und Alternativen, aber setze dir doch eine Frist. Z.b. bleibst du noch 4 Wochen und schaust, ob es besser wird und wenn nicht, kündigst du und lässt dich krankschreiben, wenn gar nichts mehr geht. Vielleicht nimmt dir das etwas den Druck und das Gefühl, du wärst in der Situation gefangen. Aber die Zeit würde ich mir nehmen, durchhalten und ganz genau in dich hören, was dich alles belastet. Was willst du denn studieren? Ich war in meinem Beruf früher auch unglücklich und habe dann studiert. Mir ist erst später klargeworden, dass das Problem damals nicht mein gelernter Beruf, sondern meine allgemeine Angst vor Verantwortung und zu versagen war. Das Studium hat die Konfrontation mit dem Problem nur verzögert.... Was ich damit sagen will, analysiere deine Probleme ganz genau und beziehe die Erfahrung auch in deine Studiumswahl mit ein. Wie sind die Arbeitsbedingungen für deinen späteren Beruf, was ist danach besser, als in deinem jetzigen Job und welche Probleme könnten wieder auftauchen?
Naja und akut kann ich dir nur raten, den Stress nicht so sehr an sich ranzulassen. Das ist natürlich leicht gesagt, aber vielleicht schaffst du es ja. Mal ein paar Sekunden durchatmen, wenn es dir zu viel wird, kurz rausgehen oder auf Toilette, um zur Ruhe zu kommen. Ich denke es wird bestimmt besser werden nach einiger Zeit. Und wenn das nicht reicht, dann solltest du über Alternativen nachdenken...


ja es wird jetzt besser
ich hab jetzt mit den chefs gesprochen und ich kündige ende november
der vaer einer freundin von mir is bei der areterkammer mit dem hab ich heute gesprochen und eigenlich ist das alles sowieso "illegal"....
ich arbeite samstags nicht als arbeitstag da man nur 5 tage pro woche arbeiten darf also rechnen die das als überstunden
wegen dem müsstens mich eigentlich fragen ob ich einverstanden bin überstunden zu machen aber sie habens als 6tage woche dargestellt also mich nie gefragt
aber is ach egal die 18tage drüch ich noch durch und daweil such ich ma was anderes wie gesagt bei mir is ja nd zwingend nötig das ich arbeite also is mir egal
da einzige as mich gehalten hat war das geld aber das ist es mir nicht wert
ich hab gestern ein beruhugunspulverl von meinem vater bekommen das ich wenigstens in der nacht etwas schlafen kann....
nachher möchte ich volksschullehrerin werden
oder heilmasseurin ich weiß es leider noch nicht genau aber das ist eine andere sache
jetzt wo ich weiß das es bald vorbei ist geht es mir auch schon etwas besser die arbeit an sich ist ja nicht schlimm aber in der früh müssen wir das gebäck einzählen und das ist extrem viel und es passt immer irgendwas nicht und dann ist hald stress pur weil sich alles verzögert und ich muss zu fixen zeiten an fixen plätzen sein und das geht sich dann einfach nicht aus
aber wie gesagt bald ist es vorbei und jetzt beis ich einfach nochmal rein!!

DANKE für deine unterstützung (=

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14. November 2012 um 13:58

Und
genau deshalb wirst du auch überfordert sein, nicht wegen der Arbeit, sondern wegen deiner Schicksalschläge, ich nehme an das du die nicht verkraftest, dazu dann noch die Arbeit, das ist zuviel für dich.
Machst du eine Therapie? Wenn nicht dann würde ich das mal in Erwegung ziehen.

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14. November 2012 um 17:57

Alles Gute
schön, dass du eine Lösung gefunden hast, mit der es dir besser geht!!! Und ich will jetzt kein Spielverderber sein, aber aus eigener Erfahrung kann ich dir nur raten, dich trotzdem intensiv mit der Zeit auseinander zu setzen. Gerade, wenn du in den Lehrberuf gehst, kann das psychisch auch sehr fordernd und belastend sein. Und wenn du erst ein so langes Studlium hinter dir hast, kannst du nicht so leicht aussteigen wie jetzt. Ich finde die Berufswahl so unglaublich wichtig und gerade in deiner Situation würde ich mir auch für diese große Entscheidung professionelle Unterstützung holen und dich mit deinen aktuellen Erfahrungen auseinandersetzen. Nicht, dass dich die Probleme, die du jetzt erlebt hast, irgendwann wieder einholen....
Ich drück dir jedenfalls ganz doll die Daumen, dass du die letzte Zeit im Job noch gut überstehst und dann viel Erfolg für deine Ausbildung/dein Studium

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20. November 2012 um 10:22

Überforderung
Du beschreibst nicht, ob der Chef zufrieden mit Dir ist, ob von deiner Seite her Fehler passieren. So ist es schwierig zu antworten.
Wichtig wäre, dass Du lernt die Einstellung zu ändern, genauer hinsiehst. Dich vermehrt auf die Ziele zu konzentrieren und weniger auf die Sachlage. Gut wäre sich ein Training zu suchen, dass Dir hilft Selbstbewusster zu werden.
Sibylle Dapp

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