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Umschulung zur Altenpflegerin.

9. Februar 2017 um 14:44

Moin zusammen.

Meine Frage richtet sich gezielt an die Altenpflegerinne unter euch. 

Mein beruflicher Werdegang ist leider sehr holprig. Mit 19 habe ich eine Ausbildung zur Fachinformatikerin gemacht, danach aber leider keine Anstellung gefunden. Also habe ich gut 7 Jahre im Lebensmitteleinzelhandel gearbeitet.
Das hat mir nie gefallen. Also habe ich mit 30 mein Abi nachgemacht und habe angefangen zu studieren.
Leider habe ich mir das neben Familie und Haus zu einfach vorgestellt.

Im Sommer beginne ich eine Teilzeitumschulung zur Steuerfachangestellten.
Um in dieser Zeit nicht ganz untätig zu sein, putze ich zur Zeit im Seniorenheim und habe festgestellt, dass mir der Umgang mit älteren Menschen wirklich viel Spaß macht.
Also habe ich darüber nachgedacht, ob ich nicht zur Altenpflegerin umschulen sollte.
Das einzige Problem, was ich sehe, besteht darin, dass man den älteren Menschen auch beim Toilettengang und bei der Körperpflege an intimen Stellen helfen muss. Gewöhnt man sich später daran? 
Das ist nämlich zur Zeit der Punkt, der mich etwas zweifeln lässt.

Ich freue mich schon auf eure Antworten

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10. Februar 2017 um 12:18
In Antwort auf rosenrot083

Moin zusammen.

Meine Frage richtet sich gezielt an die Altenpflegerinne unter euch. 

Mein beruflicher Werdegang ist leider sehr holprig. Mit 19 habe ich eine Ausbildung zur Fachinformatikerin gemacht, danach aber leider keine Anstellung gefunden. Also habe ich gut 7 Jahre im Lebensmitteleinzelhandel gearbeitet.
Das hat mir nie gefallen. Also habe ich mit 30 mein Abi nachgemacht und habe angefangen zu studieren.
Leider habe ich mir das neben Familie und Haus zu einfach vorgestellt.

Im Sommer beginne ich eine Teilzeitumschulung zur Steuerfachangestellten.
Um in dieser Zeit nicht ganz untätig zu sein, putze ich zur Zeit im Seniorenheim und habe festgestellt, dass mir der Umgang mit älteren Menschen wirklich viel Spaß macht.
Also habe ich darüber nachgedacht, ob ich nicht zur Altenpflegerin umschulen sollte.
Das einzige Problem, was ich sehe, besteht darin, dass man den älteren Menschen auch beim Toilettengang und bei der Körperpflege an intimen Stellen helfen muss. Gewöhnt man sich später daran? 
Das ist nämlich zur Zeit der Punkt, der mich etwas zweifeln lässt.

Ich freue mich schon auf eure Antworten

Altenpflege bedeutet genau das: alten Menschen bei den Tätigkeiten zu helfen, was sie nicht mehr können und sie eben zu pflegen. Und das ist eben Körperpflege, Toilettengang, Nahrungsaufnahme usw. Natürlich auch medizinische Tätigkeiten wie Medikamente richten, Spritzen geben, Wundversorgung etc. 
Ich hab in einem Altenheim gearbeitet, als ich noch studiert habe (habe vorher eine Ausbildung zur Krankenpflegehelferin gemacht, weil ich nicht direkt einen Studienplatz bekam). Mich hat es nicht gestört. Natürlich riecht es nicht angenehm und manches ist schon eklig. Aber insgesamt hat mir dir Arbeit Spaß gemacht. Ich fand es auch schöner als im Krankenhaus, weil man die alten Leute einfach kennen lernen konnte und sie nicht nach 3 Tagen wieder weg waren. 
Der geringste Teil der Arbeit ist jedoch, sich mit den Menschen zu beschäftigen. Spiele spielen, spazieren gehen, sich lange mit ihnen zu unterhalten, hat (zumindest am Wochenende, wenn ich dort war) nicht stattgefunden. Dafür bleibt leider oft zu wenig Zeit. 

Wenn du jetzt schon eine Umschulung machst, würde ich erstmal versuchen, ein Praktikum im Altenheim zu machen (vielleicht im Urlaub? Darf man den Urlaub für sowas verwenden?). Einfach, damit du nicht wieder etwas abbrichst, was Neues anfängst und dann vielleicht merkst, dass das nicht das Richtige für dich ist. Weil das bei deinem Lebenslauf sich nicht besonders gut machen würde. 

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