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Ungerechtfertigte Abmahnung?

15. September 2010 um 13:08

Mein Mann hat zur gestrigen Einschulung unseres Sohnes vor einiger Zeit Urlaub beantragt, den ihm der Arbeitgeber auch schriftlich genehmigt hat. Am Tag vor der Einschulung hat der Arbeitgeber plötzlich zu meinem Mann gesagt, dass er ihm morgen nicht frei geben kann, weil er letzte Woche krank war (mit Attest vom Orthopäden; erste Erkrankung bei diesem Arbeitgeber überhaupt). Da ja ein einmal gewährter Urlaub nur bei sozusagen "für den Arbeitgeber existenzbedrohenden Umständen" widerrufen werden kann und dies nicht der Fall ist, ist mein Mann trotzdem zu Hause geblieben. Heute hat er hierfür eine Abmahnung bekommen. Ist diese überhaupt gerechtfertigt? Was tut man in einer solchen Situation? Außerdem hat der Arbeitgeber zu meinem Mann gesagt, dass er fortan für jeden Freitag nachmittag Überstunden anordnet. Mein Mann hat in seinem Arbeitsvertrag stehen, dass er bis zu vier Überstunden wöchentlich ohne Bezahlung leisten muss. Muss er nun jeden Freitag nachmittag (war bisher nur in dringenden Ausnahmefällen nötig; ca. 1 mal im halben Jahr) zusätzlich arbeiten, nur um nicht gekündigt zu werden?

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9. Oktober 2010 um 18:27

Das ist so eine Nasenpolitik
Nein er muss nicht Arbeiten es gilt das was auf dem Vertrag steht!!!!!
Und die Abmahnung ist ungerecht er soll sich beim Innendienst Beschweren es gibt ja immer einen rang -höheren.
LG

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28. Oktober 2010 um 13:21
In Antwort auf elen_12053777

Das ist so eine Nasenpolitik
Nein er muss nicht Arbeiten es gilt das was auf dem Vertrag steht!!!!!
Und die Abmahnung ist ungerecht er soll sich beim Innendienst Beschweren es gibt ja immer einen rang -höheren.
LG

Hmm
ist zwar schon was älter, aber ich geb trotzdem mal meinen Senf dazu..

Ich hatte letztes Jahr ein paar Unterrichtsstunden im Arbeitsrecht und der Dozent sagte uns, dass man ungerechtfertigte Abmahnungen nicht angehen sollte.
Denn, 1. verlieren sie nach einiger Zeit eh ihre "Gültigkeit" und 2. hätte man so im Fall einer Kündigung die besseren Karten, da diese dann, spätestens vor Gericht, entkräftet wird. Der AG somit weniger in der Hand hat, um zu kündigen.

Generell sehe ich es auch so, dass diese ungerechtfertigt ist.
Da die Begründung für die Streichung des Urlaubs nicht passt.

Wichtig wäre in so einem Fall aber auch, alle "Beweise" zu sammeln, wann der Urlaub genehmigt wurde etc.

Allerdings ist das Verhalten auch ein wenig unschön von deinem Mann. Das Gespräch hätte sicherlich schon im Vorfeld gesucht werden müssen.
einfach wegbleiben ist immer schlecht.

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vom Redaktionsteam