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Unglücklich auf der Arbeit

12. Juni 2017 um 9:25

Hallo ihr Lieben,

seid einiger Zeit macht mich die Firma in der ich arbeit überhaupt nich mehr glücklich. Im vergangenen Mai waren wir noch zu dritt im Büro und ab da bis Oktober zu zweit. Vorab wurde noch eine "neue" Kollegin eingearbeitet, die kurz nach dem Weggang unserer Buchhaltung einen Burnout bekommen hat. Somt bin ich seit letzten November mit meinem Chef komplett allein im Büro. Von Angebote, Rechnungen, Preisanfragen verfassen, Nachkalkulation,Postbeabreitung, Ablage, Schriftverkehr, Einkauf ect. bis hin zur vorbereitenden Buchhaltung, auch private Dinge wie Arzttermine, vereinbaren gehören zu meinen Aufgaben. Das buchen ect. an sich übernimmt einmal die Woche eine Buchhalterin. Da könnte ich noch einige Dinge mehr aufzählen. All diese Aufgaben allein zu bewältigen, fällt mir unfassbar schwer. Es ist einfach zu viel für eine Person, wenn man überlegt, das vorab noch 2 weitere Kolleginnen im Betrieb tätig waren. Ich bin mit der Situation mehr als überfordert....ich komme nur ganz selten zur Pause, aufgrund dessen, das einfach viel zu viel zu tun ist und es sonst nicht zu schaffen wäre. Seit kurzem sitze ich ganz oft auf Arbeit und habe überhaupt keine Lust mehr, eine Aufgabe überhaupt zu beginnen, weil ich mich selbst einfach nicht mehr motivieren kann....es macht mir einfach keine Freude mehr. Auch zuhause kann ich mich von der Arbeiten nicht abschalten, jedes mal spielt sich der Ablauf des nächsten Arbeitstages in meinem Kopf ab. Mehrmals habe ich meinen Chef auf diese Situation angesprochen und darauf kam dann immer nur, er hätte momentan kein Geld um eine weitere Lehrkarft einzustellen sowie rumheulen sollte ich doch auch nicht. Ich weis einfach nicht mehr weiter, fühle mich leer und ausgepowert.....über das kündigen habe ich schon oftmals nachgedacht, nur zahlt mein Chef gerade meinen Führerschein, den ich vorraussichtlich in 3 Wochen in der Tasche haben werde. Da habe ich eine schlechtes Gewissen, meinen Mut zusammen zu nehmen, um zu kündigen. Auch beschäftigt mich die Frage, wenn ich es tue....was ich erzähle ich meinen neuen Arbeitgeber, warum ich die Arbeit wechseln möchte? Vielleicht wisst ihr ein Rat, der mich weiter bringt.
Vielen Dank.

Mareike

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13. Juni 2017 um 7:54
In Antwort auf mareiikee

Hallo ihr Lieben,

seid einiger Zeit macht mich die Firma in der ich arbeit überhaupt nich mehr glücklich. Im vergangenen Mai waren wir noch zu dritt im Büro und ab da bis Oktober zu zweit. Vorab wurde noch eine "neue" Kollegin eingearbeitet, die kurz nach dem Weggang unserer Buchhaltung einen Burnout bekommen hat. Somt bin ich seit letzten November mit meinem Chef komplett allein im Büro. Von Angebote, Rechnungen, Preisanfragen verfassen, Nachkalkulation,Postbeabreitung, Ablage, Schriftverkehr, Einkauf ect. bis hin zur vorbereitenden Buchhaltung, auch private Dinge wie Arzttermine,  vereinbaren gehören zu meinen Aufgaben. Das buchen ect. an sich übernimmt einmal die Woche eine Buchhalterin. Da könnte ich noch einige Dinge mehr aufzählen. All diese Aufgaben allein zu bewältigen, fällt mir unfassbar schwer. Es ist einfach zu viel für eine Person, wenn man überlegt, das vorab noch 2 weitere Kolleginnen im Betrieb tätig waren. Ich bin mit der Situation mehr als überfordert....ich komme nur ganz selten zur Pause, aufgrund dessen, das einfach viel zu viel zu tun ist und es sonst nicht zu schaffen wäre. Seit kurzem sitze ich ganz oft auf Arbeit und habe überhaupt keine Lust mehr, eine Aufgabe überhaupt zu beginnen, weil ich mich selbst einfach nicht mehr motivieren kann....es macht mir einfach keine Freude mehr. Auch zuhause kann ich mich von der Arbeiten nicht abschalten, jedes mal spielt sich der Ablauf des nächsten Arbeitstages in meinem Kopf ab. Mehrmals habe ich meinen Chef auf diese Situation angesprochen und darauf kam dann immer nur, er hätte momentan kein Geld um eine weitere Lehrkarft einzustellen sowie rumheulen sollte ich doch auch nicht. Ich weis einfach nicht mehr weiter, fühle mich leer und ausgepowert.....über das kündigen habe ich schon oftmals nachgedacht, nur zahlt mein Chef gerade meinen Führerschein, den ich vorraussichtlich in 3 Wochen in der Tasche haben werde. Da habe ich eine schlechtes Gewissen, meinen Mut zusammen zu nehmen, um zu kündigen. Auch beschäftigt mich die Frage, wenn ich es tue....was ich erzähle ich meinen neuen Arbeitgeber, warum ich die Arbeit wechseln möchte? Vielleicht wisst ihr ein Rat, der mich weiter bringt.
Vielen Dank.

Mareike

Ich war einmal in einer ähnlichen Situation und das beste gegen den ganzen Stress ist, dass du aufhörst, die Arbiet von mehreren Leuten zeitgenau zu erledigen. Da sieht auch dein Chef keinen Handlungsbedarf, wenn er eh ein Arbeitspferd hat, das alle Arbeit eh erledigt.
Ich hab es so gemacht: Pünktlich kommen, an den Schreibtisch sitzen, Prioritäten setzen, bis 12 in Ruhe ohne jeden Stress arbeiten - inklusive der 10 Minuten Pause (falls es die in Deutschland auch gibt), gemütlich Mittagspause machen (für die du ja nicht bezahlt wirst, das ist deine Freizeit) und dann wieder an die Arbeit gehen und bis zum Ende deiner Arbeitszeit in aller Ruhe arbeiten. Die Arbeit wird sich mehr und mehr anhäufen, die Kollegen werden eventuell auch fragen was da los ist - deine Antwort wird sein, dass das Büro unterbesetzt ist und sie eben warten müssen.

Erst dann wird auch ein Druck auf deinem Chef und nicht mehr auf dir lasten.

Falls du die Arbeit wechseln solltest, dann ist die goldene Regel ehrlich zu sein, aber nicht abzulästern. Sag, dass du durch Einsparungen im Betrieb die Arbeit von drei Leuten ausführen musst und das für dich nicht mehr geht.

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14. Juni 2017 um 10:05
In Antwort auf mareiikee

Hallo ihr Lieben,

seid einiger Zeit macht mich die Firma in der ich arbeit überhaupt nich mehr glücklich. Im vergangenen Mai waren wir noch zu dritt im Büro und ab da bis Oktober zu zweit. Vorab wurde noch eine "neue" Kollegin eingearbeitet, die kurz nach dem Weggang unserer Buchhaltung einen Burnout bekommen hat. Somt bin ich seit letzten November mit meinem Chef komplett allein im Büro. Von Angebote, Rechnungen, Preisanfragen verfassen, Nachkalkulation,Postbeabreitung, Ablage, Schriftverkehr, Einkauf ect. bis hin zur vorbereitenden Buchhaltung, auch private Dinge wie Arzttermine,  vereinbaren gehören zu meinen Aufgaben. Das buchen ect. an sich übernimmt einmal die Woche eine Buchhalterin. Da könnte ich noch einige Dinge mehr aufzählen. All diese Aufgaben allein zu bewältigen, fällt mir unfassbar schwer. Es ist einfach zu viel für eine Person, wenn man überlegt, das vorab noch 2 weitere Kolleginnen im Betrieb tätig waren. Ich bin mit der Situation mehr als überfordert....ich komme nur ganz selten zur Pause, aufgrund dessen, das einfach viel zu viel zu tun ist und es sonst nicht zu schaffen wäre. Seit kurzem sitze ich ganz oft auf Arbeit und habe überhaupt keine Lust mehr, eine Aufgabe überhaupt zu beginnen, weil ich mich selbst einfach nicht mehr motivieren kann....es macht mir einfach keine Freude mehr. Auch zuhause kann ich mich von der Arbeiten nicht abschalten, jedes mal spielt sich der Ablauf des nächsten Arbeitstages in meinem Kopf ab. Mehrmals habe ich meinen Chef auf diese Situation angesprochen und darauf kam dann immer nur, er hätte momentan kein Geld um eine weitere Lehrkarft einzustellen sowie rumheulen sollte ich doch auch nicht. Ich weis einfach nicht mehr weiter, fühle mich leer und ausgepowert.....über das kündigen habe ich schon oftmals nachgedacht, nur zahlt mein Chef gerade meinen Führerschein, den ich vorraussichtlich in 3 Wochen in der Tasche haben werde. Da habe ich eine schlechtes Gewissen, meinen Mut zusammen zu nehmen, um zu kündigen. Auch beschäftigt mich die Frage, wenn ich es tue....was ich erzähle ich meinen neuen Arbeitgeber, warum ich die Arbeit wechseln möchte? Vielleicht wisst ihr ein Rat, der mich weiter bringt.
Vielen Dank.

Mareike

Hallo liebe Mareike, 
ich kann deine Lage sehr gut nachvollziehen. Wichtig ist das du dir selbst klar machst; du kannst nur eines nach dem anderen erledigen. Das können und werden Chef's nicht verstehen.  Bevor du dich da wirklich noch weiterhin quälst und daran kaputt gehst, solltest du dir vielleicht überlegen ob du dir nicht doch eine andere Stelle suchst und den restlichen Führerschein selbst zahlst (wenn es das Einkommen zulässt). Es ist nicht dein Problem wenn dein Chef sich keine weitere Arbeitskraft leisten kann. Lass dich nicht ausnutzen und setz schon gar nicht deine Gesundheit auf's Spiel. Und wie dubravushka schon sagt, bei einem Vorstellungsgespräch ehrlich sein und positives damit verbinden.

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14. Juni 2017 um 10:05
In Antwort auf mareiikee

Hallo ihr Lieben,

seid einiger Zeit macht mich die Firma in der ich arbeit überhaupt nich mehr glücklich. Im vergangenen Mai waren wir noch zu dritt im Büro und ab da bis Oktober zu zweit. Vorab wurde noch eine "neue" Kollegin eingearbeitet, die kurz nach dem Weggang unserer Buchhaltung einen Burnout bekommen hat. Somt bin ich seit letzten November mit meinem Chef komplett allein im Büro. Von Angebote, Rechnungen, Preisanfragen verfassen, Nachkalkulation,Postbeabreitung, Ablage, Schriftverkehr, Einkauf ect. bis hin zur vorbereitenden Buchhaltung, auch private Dinge wie Arzttermine,  vereinbaren gehören zu meinen Aufgaben. Das buchen ect. an sich übernimmt einmal die Woche eine Buchhalterin. Da könnte ich noch einige Dinge mehr aufzählen. All diese Aufgaben allein zu bewältigen, fällt mir unfassbar schwer. Es ist einfach zu viel für eine Person, wenn man überlegt, das vorab noch 2 weitere Kolleginnen im Betrieb tätig waren. Ich bin mit der Situation mehr als überfordert....ich komme nur ganz selten zur Pause, aufgrund dessen, das einfach viel zu viel zu tun ist und es sonst nicht zu schaffen wäre. Seit kurzem sitze ich ganz oft auf Arbeit und habe überhaupt keine Lust mehr, eine Aufgabe überhaupt zu beginnen, weil ich mich selbst einfach nicht mehr motivieren kann....es macht mir einfach keine Freude mehr. Auch zuhause kann ich mich von der Arbeiten nicht abschalten, jedes mal spielt sich der Ablauf des nächsten Arbeitstages in meinem Kopf ab. Mehrmals habe ich meinen Chef auf diese Situation angesprochen und darauf kam dann immer nur, er hätte momentan kein Geld um eine weitere Lehrkarft einzustellen sowie rumheulen sollte ich doch auch nicht. Ich weis einfach nicht mehr weiter, fühle mich leer und ausgepowert.....über das kündigen habe ich schon oftmals nachgedacht, nur zahlt mein Chef gerade meinen Führerschein, den ich vorraussichtlich in 3 Wochen in der Tasche haben werde. Da habe ich eine schlechtes Gewissen, meinen Mut zusammen zu nehmen, um zu kündigen. Auch beschäftigt mich die Frage, wenn ich es tue....was ich erzähle ich meinen neuen Arbeitgeber, warum ich die Arbeit wechseln möchte? Vielleicht wisst ihr ein Rat, der mich weiter bringt.
Vielen Dank.

Mareike

Hallo liebe Mareike, 
ich kann deine Lage sehr gut nachvollziehen. Wichtig ist das du dir selbst klar machst; du kannst nur eines nach dem anderen erledigen. Das können und werden Chef's nicht verstehen.  Bevor du dich da wirklich noch weiterhin quälst und daran kaputt gehst, solltest du dir vielleicht überlegen ob du dir nicht doch eine andere Stelle suchst und den restlichen Führerschein selbst zahlst (wenn es das Einkommen zulässt). Es ist nicht dein Problem wenn dein Chef sich keine weitere Arbeitskraft leisten kann. Lass dich nicht ausnutzen und setz schon gar nicht deine Gesundheit auf's Spiel. Und wie dubravushka schon sagt, bei einem Vorstellungsgespräch ehrlich sein und positives damit verbinden.

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23. Juni 2017 um 7:34

Solltest dir halt überlegen wie einfach du den Job wechseln kannst. Solltest du nur eine Ausbildung haben, würde ich mir das genau genau überlgen. Solltest du jedoch über ein Studium oder ähnliches verfügen, dann wäre ich schon längst gegangen weil der Jobwechsel relativ leicht von statten geht.

Was eine Möglichkeit ist, wäre ein Fernstudium aufzunehmen für dass du dich halt immer Abends an den Schreibtisch setzen musst, aber ich denke, dass wäre es auf jeden Fall wert!
 

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