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Unglücklich im Beruf- Suche Leidensgenossinnen und Hilfe!

3. Februar 2013 um 8:51

Hallo zusammen,
Ich bin 22 Jahre alt und gerade erst fertig mit meiner Ausbildung zur Speditionskauffrau. Ich wurde danach direkt in meiner Firma übernommen und jetzt bin ich einfach nur noch fertig mit den nerven. Ich bin jetzt seit ca drei Monaten in der Abteilung und einfach nur noch unglücklich. Diese unglaubliche Verantwortung da fast alles alleine zu schmeißen und auch dafür grade zu stehen macht mich fertig. Es liegt so ein druck auf mir und im grunde genommen will ich da einfach nur noch weg aber es geht einfach nicht weil ich dann wüsste das ich noch drei Monate da sitzen müsste mit dem Gedanken das die anderen auch wissen das ich gehen will. Und ausserdem bin ich ja grad erst da hin gekommen. Die würden mir das echt alles zur Hölle machen. Leider gibt es auch keine wirklichen freunde in meinem leben mit den ich mich drüber austauschen kann. Ich bin einfach nur noch fertig mit den nerven. Zuhause versuche ich mir das nicht anmerken zu lassen weil mein freund dann immer sagt dann kündige und denk nicht so viel über die anderen nach aber ich kann es einfach nicht. Ich muss darüber nachdenken weil ich ja schließlich noch da hin muss. Immer diese Übelkeit, diese Feierabende wo man nicht abschalten kann weil man an die Arbeit denken muss und auch am Wochenende. Ich kann es nicht genießen nicht abschalten weil der Gedanke daran wieder da hin zu müssen die Hölle ist. Sogar am Kind basteln wir schon die ganze zeit nur das will auch nicht klappen. Klar bei den umständen. Mein Körper merkt einfach das was nicht stimmt und würde das auch nicht zulassen. Es wäre echt schön hier jemanden zu finden der vielleicht genau das gleiche Problem hat wie ich und sich darüber austauschen will oder jemand der es schon aus diesem loch geschafft hat. Wäre dankbar um jeden rat.

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7. Februar 2013 um 15:17

Gib dir einen Ruck
hey du
ich mag dir ein bisschen bei der entscheidung helfen wenn das möglich ist.

ich ich erzähl mal meine geschichte. ich war ca. 2 jahre stellertretende fillialeitung in einer große einzelhandelskettte. ich habe dies auch direkt nach meiner ausbildung gemacht. ich bin die ersten paar monate gut klar gekommen aber mit der zeit wurde es immer schwerer. So wie du sagst es bleibt alles an dir hängen und die Fehler die andere machen badest du aus und damit kommst du nicht klar. Mir gings genausso. Die anderen scheren sich leider nicht im geringsten darum wie es ist eine Führungsposition zu haben. Nachdem meine chefin dauerhaft krank war find es für mich richtig an, und ich fühlte mich in allem alleingelassen. und um das sahnetüppfelchen noch draufzumachen, wird man ständig kritisiert wie falsch man alles macht,obwohls besser nicht ging. also ich sag mal im orraus, im einzelhandel ist man immer unterbesetzt und hat nie sofiel leute da das bombe laufen kann. aber daran sind wir normales folk ja nicht schuld hehe. auf jedem fall weis ich das ich gut arbeite und mein bestes gegeben habe. naja egal der oberst war nie zufrieden und ich hab nach 2 jahre das handtuch geschmissen. ich sagte ihm das wenn man in seiner position nicht bestätigt wird und immer wieder kritisiert wird, kann man eben nicht besser werden. ich kam damit nicht klar.
und zuhause wars am schlimmsten. das war auch hauptsachlich der grund für mein aufhören. es war so schlimm das ich abends kaputt war wie sau nach 10 std arbeit und dann trotzdem nicht schlafen konne weil ich ständig einen zunen kopf hatte. was hast du falsch gemacht, ich mag net mehr. so sachen halt. ich hatte so angst das ich nicht mehr mal mein freund gehört hattte. er hat mir was erzählt und ich konnt ihm schon ne minute später nicht mehr sagen was.
das war dann der punkt wo ich dachte, solls das sein? soll ich nur noch im jop leben und an andere denken und mich kaputt machen. du ich hatte jeden tag herzrasen was auch nicht gut für die gesundheit is. naja am ende entschied ich mich für mich und meine familie.
also habe ich die position abgegeben, ich habe die filiale gewechselt und arbeite seit 3 jahren als normal arbeitskraft mit einem wenigerem gehalt aber ich bin glücklicher als je zufor.
ich habe mein lachen wieder und das kann mir keiner mehr nehmen. und kein geld der welt wird dich wieder so glücklich machen. ich kann dir nur raten dich für diesen weg zu entscheiden. den du wirst wieder happy sein glaub mir das. wechsle die arbeitsstelle und lass sich als normale arbeitskraft einstellen. du kannst arbeiten gehen, deine arbeit gut machen und wieder gehen...und das alles mit einem klaren kopf. und denk nicht an andere, auch wenns dir schwer fällt. aber du machst dich kaputt. und wenn die das nicht erstehen sind sie auch keine kollegen.

sorry das der text etwas lang war, aber das lag mir echt am herzen. und ich hoffe du gehts den richtigen weg

und sorry die rechtschreibung aber mein fau geht nicht haha

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