Home / Forum / Job & Karriere / Unnormal und doch dazu gehörend.

Unnormal und doch dazu gehörend.

12. Februar 2013 um 1:18

Hallo, Leute. Habe hier mal ein paar Beiträge durchgelesen und entschloß mich dazu, meine Erlebnisse mit dem Unerklärlichem zu berichten.
Eigentlich dürfte ich nicht mehr Leben, so oft wie ich EIGENTLICH tot sein müsste. Aber vom Anfang an... Das erste Mal, als ich fast den Löffel abgab, ereignete sich als ich etwa 3 Jahre alt war. Die wurde mir erzählt, ist so etwas wie eine Familienlegende. Ich spielte im Garten, es muss Ende November gewesen sein, denn auf dem Teich war bereits eine dünne Eisschicht. Ein neugieriges Kind wird ja magisch vom Wasser angezogen, und es kam wie es kommen musste: ich brach ein. Rausgefischt hat mich meine Urgroßmutter, als ich schon blau war. Sie hat mich sofort ins Warme gebracht und langsam kam ich wieder zu mir. Schön und gut, denkt man, nichts Besonderes. ABER meine Uromi war zur der Zeit bei der Nachbarin und kann es nicht mitbekommen haben, dass ich im Garten spielen war. Sie erzählte mir als ich älter war, das sie ein Deja vue (entschuldigt, falls es falsch geschrieben ist, aber ich kenne nur die Schreibweise) hatte und mich im Wasser treiben sah. Daraufhin hatte sie so eine Panik bekommen, das sie in den Garten lief und mich da tatsächlich im kalten Wasser vorfand.
An das zweite Erlebniss kann ich mich schon selbst erinnern. Ich war etwa sechs, wir sind mit meiner Mutter quer durchs Land (sind damals nach Sibirien gezogen) mit dem Zug gefahren. Es war September, ein schöner warmer Abend, war noch recht hell, wir standen an der Bahnstation, eher eine kleine Haltestelle neben einem halb verfallen Dörfchen irgendwo in Russland. Und wer solche "Bahnstationen" dort gesehen hat, weiß das sie komplett ungesichert sind. Ich spielte neben den Gleisen, meine Mum war so ins Gespräch vertieft, das sie den heranfahrenden Zug nicht hörte. Als ich den Zug bemerkte, war er höchstens 30 Meter vor mir. In dem Moment tauchte ein Mann mit einem Arm auf, schnappte mich und warf mich ins Gestrüpp neben dem Gleis. In dem Moment raste der Zug vorbei und der Mann war weg. Meine Mutter, gelähmt vor Panik, kam auf mich zugerannt, und schrie mich an, was mir einfällt so nah am Gleis zu spielen, ich hätte jetzt tot sein können etc. Als ich sagte, das ein Mann mich zur Seite geschleudert hat, schaute sie mich an, als wäre ich ein Alien. Meinte nur, es gab hier keinen einärmigen Mann. Im Dorf wurde gemunkelt, das es der Geist eines Arbeiters sei, der vor gut 25 Jahren bei den Arbeiten am Gleis ums Leben kam, etwa an der gleichen Stelle, wo ich spielte. Bei einem Unfall paar Jahre davor verlor er seinen linken Arm...

Danach hatte ich mehrmals Erlebnisse, bei denen ich hätte sterben müssen, aber wie durch eine schützende Hand davor bewahrt wurde.
Ich glaubte nie sonderlich an Übernatürliches, war auch nie wirklich spirituell. Nur als ich anfing, seltsame Sachen in meinen Träumen zu sehen, fing ich an, mich mit dem Thema auseinander zu setzten. Meistens harmlose Sachen, das jemand krank wird oder so. Aber dann sah ich im Traum, das sich meine Cousine die Arme aufgeschlitzt hat. Und das jede Nacht, mehrere Monate lang. Ich habe mit niemandem darüber gesprochen, bis meine Cousine versuchte sich das Leben zu nehmen.
Danach hatte ich paar Jahre Ruhe davon. Bis ich von einem kleinen Mädchen träumte, wessen Gesicht ich nie vergessen werde. Diese blauen Augen, leer und ohne jeglichen Ausdruck. Ich habe das Gefühl, es sei mein Kind aber irgendwie auch nicht. Ich schreie das Kind an, was es mit meinem Kind gemacht hat. Dann verzieht sich ihr Gesicht zu einer Fratze, die Augen werden schwarz, so als würden sie in den Augenhöhlen verschwinden, es lacht mit einer tiefen Stimme und bohrt mich mit seinem Blick wörtlich durch. Jahre später, als ich meine Tochter zum ersten Mal auf dem Arm hatte, bekam ich einen leichten Schock. Den meine ERSTGEBORENE Tochter sah aus, wie das gruselige Kind aus meinem Traum.
Seit ihrer Geburt passieren merkwürdige Sachen in der Wohnung. Okay, man könnte meinen, das es an der Wohnung liegen könnte. Aber wir sind umgezogen und die seltsamen Dinge hören nicht auf. Als Baby lachte sie oft richtig laut im Schlaf (meine Kleine ist mittlerweile drei). Später fing sie an, sich mit irgendeiner Oma zu unterhalten. Meine Freundin hat immer noch Angst vor meiner Tochter, weil sie ihr sagte: "Die Zeit kommt und dein Kind geht" und das mehrmals. Damals war die Lütte keine zwei und konnte normalerweise nicht mal Mama vernünftig sagen. Und dann plötzlich einen kompletten Satz und das sauber und verständlich. Eine Woche später erfuhr meine Freundin, das sie schwanger war. Wieder sagte meine Tochter: "Die Zeit ist da, dein Kind geht". Keine drei Tage später hatte meine Freundin eine Fehlgeburt.
Halbes Jahr später meinte meine Tochter zu mir: "Oma geht, sag Tschüß". Zwei Tage später wurde sie gegen vier Uhr Morgens wach und meinte, Tschüß Oma, schlief dann wieder ein. Und ich könnte schwören, das meine Urgroßmutter in der Wohnung war, weil ich sie überall riechen konnte. Merkwürdig nur, das meine Uroma zu dem Zeitpunkt schwerst senil und bettlägerig war. Am nächsten Tag rief ich meine Oma an und fragte nach der Uroma, wie es ihr geht und so. Und in dem Moment sprachen meine Oma und ich unisono die gleichen Worte aus, das sie wohl gegen vier, halb fünf Uhr morgens gestorben sein musste und das der Notarzt schon da war. Ich meine, okay, ich bin mitte Zwanzig, ich hätte es mir denken können, das die alte Omi nicht mehr lange macht. Aber meine 2 1/5 jährige Tochter???
Naja, mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, das mein Kücken mir manchmal Dinge erzählt, die sich nicht wissen kann. Das meine Freundin wieder schwanger ist wusste ich nicht, weil wir paar Monate keinen Kontakt hatten. Eines Tages meinte mein Kind: Tante Linda kriegt Baby. Halbe Stunde rief mich die besagte Linda an, ich fragte sie geradeaus ob sie schwanger sei und sie bestätigte es total verblüfft, sie habe es selbst vor Kurzem erfahren. Nannte mich Hexe und mein Kind Teufelsbrut und legte auf.
Naja, was solls, mein Kind ist etwas besonderes. Damit muss ich leben, auch wenn es nicht ganz normal scheint. Aber was ist heutzutage noch normal?
Liebe Grüße und danke für die Geduld, das Ganze gelesen zu haben.

Mehr lesen

14. April 2013 um 23:08

Puuhh....
...was ich das gelesen hab, hat mich erstmal aus den Socken gehauen.
Aber da stimme ich dir zu, dass das Dinge sind die deine kleine nicht wissen kann.
Ich würde auch gut überlegen, mit wem du über solche Dinge redest. Denn du und deine Tochter ihr müsst euch nicht beleidigen lassen.
Wie ich es nun raus lesen konnte, hast du etwas übersinnliches an dir, was an deine Tochter weitergegeben wurde. Aber wie du damit umgehen kannst, kann ich dir leider nicht sagen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. April 2013 um 18:08

Danke
für die Antworten, ihr Lieben. Ich möchte es bei meiner Tochter fördern, sobald sie bisschen mehr versteht und es auch möchte. Mit Tante Linda haben wir keinen Kontakt, meiner Lütten zu Liebe.
Ob ich selbst diese "Gabe" auch habe? Wer weiß? Jedoch ist meine Tochter etwas Besonderes und wird es immer bleiben. Hoffe nur das sie damit umgehen kann, wenn sie es realisiert hat.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. April 2013 um 19:22

Gratulation...
deine Tochter scheint ein kleines Medium zu sein. Wirklich medial veranlangt sind nicht sehr viele Menschen und das beziehe ich vorallem auf hellsehen, hellhören, hellriechen usw. sicher ist jeder schon einmal das ein oder andere Mal damit in Kontakt gekommen oder hat eine Erfahrung gemacht die er sich nicht erklären kann aber diese Dinge sprechen eine deutliche Sprache. Nun ist es so, dass viele Kinder Dinge wissen, sehen und wahrnehmen die den Erwachsenen quasi "entgehen" bzw. verborgen bleiben doch normalerweise kann man dies eher auf Kleinigkeiten beziehen, was eben damit zusammenhängt, dass Kinder und auch Tiere sich tagsüber in einem ganz anderen Zustand befinden als Erwachsene. Ich habe es schon zu einem anderen Thema beschrieben: der Alphazustand. Kinder und Tiere befinden sich sehr viel häufiger in diesem Zustand als wir - es ist ein tiefer entspannender Zustand den wir Erwachsenen überwiegend nur erreichen wenn wir abends schlafen gehen und dem schlafen auch sehr nahe sind aber noch alles um uns herum mitbekommen können und quasi auch noch "wach" sind. Kinder und Tiere jedoch haben diesen Zustand viel häufiger und können ihn leichter erreichen, sieht man sehr oft wenn sie irgendwohin starren oder sehr in ein Spiel vertieft sind - sie sind dann sehr entspannt und nehmen ihre Umwelt nicht mehr so wahr, sie sind dann offen für solche Eingebungen und Gefühle weil sie den Kopf abschalten und eben keine Logik dahinter steckt, dafür aber ein tiefes bewusstes Gefühl dass Wahrheit vermittelt. Der Zustand in dem sich ein Erwachsener überwiegend befindet nennt man Betazustand, wir sind hellwach und haben den Kopf eingeschaltet,wir sind dann nicht wirklich empfänglich für solche Dinge weil unser Bewusstsein ständig alles überwacht und stets eingeschaltet ist und alles beurteilen muss. Außerdem ist in dem Alter deiner Tochter noch keine gesellschaftliche "Norm" verankert, da existiert kein Zwang oder Vorurteile, Kinder sind toleranter und offener und gehen einfach anders auf ihre Umwelt ein bzw. nehmen diese dadurch anders wahr und hinterfragen es nicht wie ein erwachsener Mensch. Sie hat durchaus mediale Fähigkeiten, was aber auch daran liegen kann, dass sie eben noch Kind ist und leichter Zugang zu gewissen Dingen hat. Ich würde es beobachten, sollte sie das immer noch haben wenn sie erwachsen ist, dann kann man wahrlich von einem recht bewanderten Medium reden. Was mich allerdings etwas irritiert ist der Traum den du im Bezug auf sie hattest mit der bösen Fratze. Ich will dich nicht verängstigen aber denke auch, dass du dem mal auf den Grund gehen solltest. Versuch doch mal mit ihr über Gott zu sprechen oder spontan in die Kirche zu gehen und beobachte ihr Verhalten. Stell ihr ein paar kindgerechte Fragen die sie gut versteht und frag sie ob sie sich wohlfühlt, wenn nicht dann nach dem warum fragen. Sie wird es dir sagen ohne zu zögern. Ich glaube leider nicht, dass du von diesem Traum berichtet hättest wenn es dir nicht auch etwas zu denken geben würde. Versuch es mal und erzähl wie sie sich verhält - vielleicht ist dieser Traum auch vollkommen bedeutungslos und man muss dem nichts beimessen aber trotzdem würde ich versuchen diesem Traum so einfach mal auf den Grund zu gehen, einfach zum Test. Nur so ein Vorschlag am Rande. Jedenfalls bin ich wirklich gespannt auf das Ergebnis. Im übrigen, auch mir sind dutzende solcher schrägen Sachen passiert, ich wuchs quasi ebenso damit auf, gewöhnen kann man sich an solche Dinge niemals wirklich aber man kann sie annehmen und damit umgehen lernen sowie auch mit den dabei entstehenden Emotionen. Ich konnte bespielsweise meinem Vater mitteilen, dass er Krebs hat und das noch Tage bevor er ins Krankenhaus ging und die Ärzte Tests und Diagnosen stellen konnten. Das war schon recht heftig aber ist auch nur eins von vielen Erlebnissen. Ich wünsche dir und deiner Tochter in jedem Falle alles Gute. Nimm dir Aussagen wie "Hexe" oder "Teufelsbrut" nicht zu Herzen. Sie haben Angst und wissen nicht wie sie damit umgehen sollen weil es nicht in ihr Tellerrand-Weltbild passt, da ist für soetwas kein Platz. Aus Angst kann sich sehr schnell Hass entwickeln, daher nimm solche Aussagen bei den Menschen nicht persönlich sondern respektiere den Wunsch nach Abstand denn es geht um nichts anderes. Da kann nicht Jeder mit umgehen. Alles Gute.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Teste die neusten Trends!
experts-club

Das könnte dir auch gefallen