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Veränderung mit sanftem Druck gegenüber dem Arbeitgeber

3. Juni 2016 um 14:51

Hallo zusammen,

ich möchte mich gerne Beruflich verändern und verbinde damit auch eine neue Aufgabe.
Als Angestellter arbeite ich seit mehreren Jahren in einer kleinen Dienstleistung, in dass ich nach meiner Ausbildung gewechselt bin.
In den letzten Jahren habe ich eine private Weiterbildung durchgezogen, die mich nun für neue und auch höhere Aufgaben qualifiziert. Seit ungefähr einem Jahr arbeite ich mich privat in ein Thema ein, in dem ich gerne arbeiten möchte. Darüber ist mein Arbeitgeber auch im Bilde.

Letztes Jahr im Herbst habe ich ihn bereits informiert, dass ich dieses Jahr in diesem Thema arbeiten möchte. Nun muss ich jedoch mit ansehen, wie andere Kollegen bei neuen Aufgaben in diesem Themenbereich bevorzugt werden und in den Projekten eingesetzt werden.
Innerlich fühle ich mich betrogen und bin sehr wütend und enttäuscht. Von außen wirkt es ggf. etwas ungeduldig. Auf jeden Fall wirkt sich meine Stimmung nicht positiv auf meine Leistungsbereitschaft in meiner aktuellen Arbeitssituation aus. Meine Loyalität wird schwer gefordert.
Mein Gefühlsbild könnte man mit einer innerlichen Kündigung beschreiben, nur den letzten Schritt möchte ich irgendwie nicht gehen. Da ich mich bisher sehr wohl gefühlt habe, im Umgang zwischen Arbeitgeber und Kollegium.

Ich habe bereits eine erste Bewerbung am Laufen, jedoch würde eine neue Stelle eine räumliche Veränderung und einen Umzug mit sich bringen, was mir auch sehr schwerfällt (aber ich möchte auch ungern pendeln).
Mein Gefühl sagt mir, dass ich meine Wünsche und Vorstellungen nun nochmals mit meinem Arbeitgeber abstimmen sollte. Zusätzlich sollte die Fragen geklärt werden:
Was mein Arbeitgeber mit mir vor hat? Wo und in welcher Position sieht er mich in Zukunft?
Nun stellt sich mir die Frage, ob ich so weit gehen sollte und ein Arbeitszeugnis anfordere.
Davon verspreche ich mir sanften Druck auszuüben und meinen Chef zum Nachdenken anzuregen. Ich befürchte, dass es genauso gut nach hinten losgehen könnte und dann ein Bruch vorhanden ist.

Was denkt ihr?
Ich möchte nicht die 1. Geige spielen, aber auch nicht mehr die 3. Geige.

VG cil

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15. Juni 2016 um 2:07

Der Chef dirigiert seine Leute nach seinem Plan
du passt da wohl nicht so recht herein? Wer sich selber höhere Ziele und damit anspruchsvollere Aufgaben sucht, macht das aus welchem Grund? Das ist die Sichtweise jedes Chefs, er möchte der Drahtzieher seiner Aktionen sein und auch Herr über Alles bleiben. Angestellte die selber denken und eigenständig handeln u. Ziele verfolgen weitab der Firmenplanung auf dich als Person, sind nur Spielball u. Testkandidat. Deine Emotionen sind fehl am Platz, und behindern dich nur. Such dir einen anderen Job in einer anderen Firma u. bleib du selbst. Oder lerne deinen Chef zu verstehen dann hast du keine Fragen mehr. Der Weg nach oben geht nur als Diener über die Chefs, niemals als Einzelgänger mit Eigeninitiative, es sei denn du machst dich unabhängig davon. Ist eine reine mathematische Rechnung und nicht so schwer zu verstehen. Abhängigkeit ist erwünscht, und du willst das Gegenteil. Unabhängigkeit durch Eingenentscheidungen. Klappt heute leider nicht mehr so wirklich.

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21. Juli 2016 um 12:40

Danke für die Rückmeldungen
Mir ist klar, dass ich etwas verändern muss.
Bei meinem bisherigen Werdegang erscheint es mir, als wäre ich nicht vorangekommen sondern auf der Stelle getreten. Selbst meine Fortbildung hat bis jetzt nichts bewirkt. Andere sind im Unternehmen vorangekommen oder haben schon viele Projekte kennengelernt.
Die Stelle fordert und fördert mich nicht, zusätzlich ist die Entlohnung weit weg vom Branchendurchschnitt.

Viele Faktoren sprechen für eine Veränderung, sonst lass ich auch mein erlerntes verkommen.

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