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Verkürzung der kündigungsfrist durch arbeitnehmer

26. März 2012 um 11:20

Hallo ihr Lieben,
vllt könnt ihr mir helfen...

Ich habe in meinem Arbeitsvertrag eine 2-monatliche Kündigungsfrist. Möchte aber so schnell wie möglich aus dem Arbeitsverhältnis wegen psychischen Problemen heraus.

Meine Psychologin würde mir ein Attest schreiben, dass ich meine derzeitige Arbeit nicht mehr ausführen solle, denn es ist so sonst keine Verbesserung meiner rezidivierende psychischen Störungen in Sicht.

Es gibt diverse Gründe, warum ich nicht bei meinem jetztigen Chef bleiben möchte.
Unter anderem, dass er mich schon wieder am ersten Tag nach meiner Wiedereingliederung zum weinen und selbstzweifeln gebracht hat...

Ist es möglich mit einem ärztlichen Attest, die Kündigingsfrist auf einen Monat zu verkürzen?

Hoffe ihr könnt mir helfen!!!
Weil wenn ich wieder so weiter mache und alles schlucke, seh ich mich wieder in der Klinik! Und ich möchte meine Erkrankung so schnell wie möglich weiter behandeln! Und nicht mich wieder selbst fertig machen müssen ! Ich habe es satt!

Lg bella

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28. März 2012 um 9:38

Arbeitsverträge
Hi Bella,

am Besten du schaust dich im Internet mal nach Arbeitsrechtratgebern um! da solltest du schnell fündig werden. Schau zum Beispiel mal hier http://www.jobanzeigen.de/karriere/arbeitsrecht. Da gibt es auch einen Beitrag zum Thema : Arbeitsverträge ... ich finde die Seite eigentlich ganz gut.

LG

Betty

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29. März 2012 um 12:53

Vertrag
Also um einen vertrag zu ändern, bedarf es beider Parteien. Wenn ich jedoch lese, wie das Verhältnis zum Chef ist, würde es mich nicht wundern, wenn diese Seite nicht mit der vertragsänderung einverstanden ist.
Käme evtl. eine Krankschreibung/fristlose Kündigung in Frage?

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29. März 2012 um 22:09
In Antwort auf tillie_11924548

Arbeitsverträge
Hi Bella,

am Besten du schaust dich im Internet mal nach Arbeitsrechtratgebern um! da solltest du schnell fündig werden. Schau zum Beispiel mal hier http://www.jobanzeigen.de/karriere/arbeitsrecht. Da gibt es auch einen Beitrag zum Thema : Arbeitsverträge ... ich finde die Seite eigentlich ganz gut.

LG

Betty

Hey
Danke für eure Tipps! da werde ich gleich noch mal schauen...

Hab jetzt auch noch mal mit meinem Anwalt gesprochen, der auf Arbeitsrecht spezialisiert ist... Der meinte, dass ein aussagekräftiges psychologisches Gutachten den Arbeitgeber zwingt mich fristlos gehen zu lassen...
Er könnte zwar Einspruch erheben, aber naja Anwälte geben ja gleich kontra...

Mal schauen wenn er mich noch mehr ärgert, dann werd ich das so probieren... Weil es wird so oder so nicht besser mit meiner Depression...
Kündigen wetde ich sowieso...

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30. März 2012 um 7:06
In Antwort auf isha_12266626

Hey
Danke für eure Tipps! da werde ich gleich noch mal schauen...

Hab jetzt auch noch mal mit meinem Anwalt gesprochen, der auf Arbeitsrecht spezialisiert ist... Der meinte, dass ein aussagekräftiges psychologisches Gutachten den Arbeitgeber zwingt mich fristlos gehen zu lassen...
Er könnte zwar Einspruch erheben, aber naja Anwälte geben ja gleich kontra...

Mal schauen wenn er mich noch mehr ärgert, dann werd ich das so probieren... Weil es wird so oder so nicht besser mit meiner Depression...
Kündigen wetde ich sowieso...

Eigenkündigung
Du musst dann auch aufpassen, dass Du keine Sperre beim ALG1 bekommst wegen Eigenkündigung. Das Attest muss dann wirklich darauf hinzielen, dass eine Weiterarbeit in diesem Betrieb unmöglich ist. Aber auch das kann dir sicher Dein Anwalt genauer sagen.

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30. März 2012 um 12:20

Sie ...
... sollten wirklich zuerst zu einem Anwalt gehen.

Eine Krankschreibung berührt nicht den Arbeitsvertrag. Daher wird keine Verkürzung der Kündigungsfrist eintreten.

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25. April 2012 um 15:58


Hmm ich hatte eine Wiedereingliederung, die leider auch nichts an meinem Gesundheitszustand geändert hat...
Bekommt man dadurch wohl kein arbeitslosengeld?

Jetzt hab ich aber noch ne andere Frage. Darf ein Arbeitgeber seinen Mitarbeiter benachteiligen , weil er 5 Wochen in einer Klinik war u danach eine Wiedereungliederung bekommen hat? Ich aber vor einigen tagen gekündigt habe... Jetzt ist er sauer und drückt mir alles schön rein und ist menschlich enttäuscht von mir... Mir wird gesagt, dass der Laden (ca 15 Mitarbeiter) mit mir nur arbeit hat... Wegen urlaub, freie tage die mir zustehen, wiedereingliederung... Ich fordere nur u gebe nichts zuruck... So was muss ich mir jetzt anhören nachdem ich gekündigt hab...
Und vor meiner Hochzeit bekomm ich auch nur einen tag urlaub...

Darf es sein, dass ich wegen meiner depression und mir deswegen hilfe geholt habe, benachteiligt werde?

Oh man !

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26. April 2012 um 7:48

Hallo
Du kannst selbst nicht kündigen, da gibt es eine Sperre beim ALG-I.
Allerdings kannst Du einen Aufhebungsvertrag mit Deinem Chef anstreben. Hierbei musst Du allerdings beachten, dass Du vorher bei der zuständigen Arbeitsagentur vorsprichst und dort deine jetzige Situation erklärst. Beachte beim Aufhebungsvertrag die Fristen, in denen Du noch eventuell zustehende Urlaubsabgeltungsgelter geltend machen kannst. Eventuell schließt Dein Chef das aber auch gleich aus.

Anderenfalls kannst Du nicht vorher kündigen. Eine Krankschreibung nach Eigenkündigung ist natürlich möglich. Kein Chef kann das verbieten. Allerdings muss das ärztlich indiziert sein. Dein Arbeitgeber kann verlangen, dass Du Dich zu einem Amtsarzt seiner Wahl begibst.

Viel Glück.

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23. Mai 2016 um 14:41

Wolfgang Eisenhower
Hallo,

das ist ein langer Prozess, müsste aber prinzipiell möglich sein! cherry2105 hat die Vorgehensweise bereits erklärt, allerdings würde ich mir zur Hilfe einen Anwalt nehmen! Viel Glück http://www.lindigkeit-partner.de/Taetigkeitsgebiete/Arbeitsrecht/index.html

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