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Vertrag wird nach Fehlgeburt nicht verlängert

29. Mai 2014 um 23:27

Hallo, ich arbeite in einem Job, in dem man verpflichtet ist, seine Schwangerschaft sofort bekannt zu geben. Das tat ich dann auch. Es wurden Bluttests gemacht&ich durfte weiter arbeiten(mit einigen Einschränkungen).
Leider hatte ich eine Fehlgeburt. Kurz danach wurde mir mitgeteilt, dass mein Vertrag nicht verlängert werden kann. Der zukünftige Bedarf würde sich ändern. Das hatte ich erwartet.
Aber: nach mir wurden noch 2 Mitarbeiter eingestellt. Die letzte Kollegin erst Anfang Mai. Sie war erst seit 3 Wochen da, als mir das verkündet wurde. Sie übernimmt nun die Aufgaben, die ich zunächst hatte. Ich arbeite als Springer&bin nun anders eingeteilt. Mein Chef beruft sich darauf, dass ich gehen muss, weil da, wo ich jetzt bin, der Bedarf sinkt, wobei ich ja vorher andere Aufgaben hatte.
Ich bin seit Mai 13' dort&werde Ende August gehen müssen...
Es wird immer wieder betont, dass ich nicht wegen der Schwangerschaft/Fehlgeburt gehen muss, aber ich&alle Kollegen wissen, dass es deswegen ist.
Denn der genaue zukünftige Bedarf kann übrigens auch noch gar nicht bestimmt werden. Dafür fehlen die Zahlen. Dennoch ist die Entscheidung fix.
Gibt es etwas, das ich tun kann?
Danke schon mal!

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2. Juni 2014 um 12:51

Danke für deine Antwort
Ich habe noch mal in den Vertrag geschaut. Es steht nichts Konkretes drin&eine Stellenbeschreibung hab ich auch nicht...Es ist nur drin, als was ich angestellt bin.
Einen Betriebsrat gibt es bei uns nicht-sind unter 20 Mitarbeiter.

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2. Juni 2014 um 19:00

Vielen Dank für deine Mühe
Du hast Recht. Ich bin ganz froh dort weg zu kommen, auch wenn es unfair ist, warum&wie ich gehen muss.
Zumindest weiß ich nun, dass ich nichts tun kann&kann meinen Frieden mit der Situation schließen.
Schön, dass man hier eine kompetente Antwort in einer Notsituation bekommt. Danke noch mal

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4. Juni 2014 um 9:49

Wie sieht der Vertrag aus?
Steht in dem Vertrag ein Sachgrund zur Befristung oder ist dein Vertrag ohne Sachgrund? Wenn er ohne Sachgrund ist und du zum August dann 2 Jahre beschäftigt wärst, liegt es nahe das du gehen musst. Denn dann müsste dich dein Arbeitgeber unbefristet oder mit Sachgrund befristet weiter beschäftigen.

Wenn nachzuweisen ist, dass in der Abteilung wo du warst, die Arbeit weiter besteht und nun ein anderer Kollege das ausführen soll, wird es für den AG schwierig zu begründen warum die gehen musst.

Wurdest du aber in eine andere Abteilung versetzt und das laut deinem Vertrag zulässig ist, und hier die Arbeit nicht mehr da ist, kann die Vertragsverlängerung oder Entfristung deswegen verweigert werden.

Wenn ich das aber so lese was du schreibst, habe ich die Vermutung, dass es in einer neuen Abteilung tatsächlich nicht so viel Arbeit gibt und man dies deshalb dorthin versetzt hat, weil man dich so loswerden kann. Wärst du in deiner alten Abteikung geblieben, wäre das für deinen Ag schwieriger geworden. So hat dein Arbeitgeber legal getrickst um einer Weiterbeschätigung aus dem Weg zu gehen.

Ist hart, aber leider von gesetzteswegen erlaubt.

LG

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4. Juni 2014 um 20:42

Ich habe mir schon gedacht,
dass ich nichts tun kann. Wollte nur die Gewissheit haben, dass es sich nicht lohnt, etwas zu unternehmen. Die Ungewissheit hätte mir keine Ruhe gelassen.
Ich weiß,dass es besser ist zu gehen.
Muss mich nun eben auf einen kompletten Neustart einlassen. Das bedeutet zwar Stress, ist aber auch eine große Chance für mich.
Danke für eure Mühe!

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6. Juni 2014 um 21:02

Kolibri
Sag mal, was willst du eigentlich von mir?
Vielleicht bist du einfach nur verbittert, weil bei dir nicht alles klappt, so wie du schreibst.
Weist du, ich muss mich von dir nicht so angehen lassen, nur weil dir meine Aussage nicht passt.
Was ich geschrieben habe steht rein zufällig auch so im Gesetzt. Wenn du so schlau bist wie du hier tust, kannst du das ja sicherlich nachlesen und weist welche Paragraphen greifen.

Ich würde mal behaupten, vom Arbeitsrecht habe ich mehr Ahnung als du. Mein ehem. Chef ist Fachanwalt für Arbeitsrecht, habe auch die Ausbildung zur ReFa gemacht und zusätzlich noch 2 Fachwirte und den Aubildereignerschein.
Tja und seit 6 Jahren bin ich selbst Chefin in einem Unternehmen mit 120 Mitarbeitern.
Wenn ich so unerfajren bin wie du tust, wäre ich vom Inhaber der Firma nicht eingestellt worden. Denn der stellt nur Leute mit besten Referenzen ein. Und ihm reicht das Können/Wissen nicht nur auf dem Papier.

Aber was mache ich mir groß Mühe dir das zu erklären. Du wirst es ja eh nicht verstehen und machst alles schlecht was dir nicht in den Kram passt.

Umd eines kann ich dir noch sagen, die letzte anomyme Mitarbeiterbefragung viel sehr positiv aus und 102 Mitarbeiter haben auch ihren Namen drauf geschrieben. Wenn ich so schlimm wäre und meine Leute Konsequenzen fürchten müssten, hätten sie sich das nicht getraut.
Aber das wirst du dir sicherlich nicht vorstellen können, denn deiner Meinung nach sind Chefs ja eh alle nur Ausbeuter und blöd.

LG

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6. Juni 2014 um 21:09
In Antwort auf naeheule85

Ich habe mir schon gedacht,
dass ich nichts tun kann. Wollte nur die Gewissheit haben, dass es sich nicht lohnt, etwas zu unternehmen. Die Ungewissheit hätte mir keine Ruhe gelassen.
Ich weiß,dass es besser ist zu gehen.
Muss mich nun eben auf einen kompletten Neustart einlassen. Das bedeutet zwar Stress, ist aber auch eine große Chance für mich.
Danke für eure Mühe!

Schade
Ich kann immer nicht verstehen, warum Firmen Mitarbeitet rauswerfen und dann auf die gleiche Stelle jemand neues einmündet.

Was deine Firma mit dir macht ist echt nicht schön. Leider können sie das was sie machem weil es nicht verboten ist.

ich habe das Gefühl, dass die dich absichtlich versetzt haben nur um dir dann zu sagen, dass du gehen musst.

Ich drück dir ganz fest die Daumen, dass du schnell eine neue Firma findest die besser und vorallem sozialer eingestellt ist. Und ja, soziale Firmen gibt es noch. Hier im Mittelfranken sogar einige. Vielleicht landest du ja auch einen Glücksgriff.

LG

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