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Was mache ich falsch?

6. November um 9:43

Hallo zusammen, 

ich brauche mal ein paar Ideen und Gedankenansätze von euch, die mir hoffentlich etwas  weiterhelfen können.

Ich arbeite seit einigen Jahren in einem mittelständischen Unternehmen...Nach ein paar Jahren Berufserfahrung mit einer direkten weiblichen Vorgesetzten, habe ich nun wieder durch eine berufliche Weiterentwicklung innerhalb des Unternehmes ausschließlich männliche Ansprechpartner und Vorgesetzte. Wir müssen täglich viel kommunizieren und knifflige Sachverhalte besprechen und lösen. ..Einer von ihnen macht mir aber doch zunehmend mehr Kopfzerbrechen, obwohl die Zusammenarbeit ganz gut klappt und Spaß macht. Ich schätze seine Fähigkeiten, sowohl die persönlichen als auch seine fachlischen Kompetenzen. Mehr aber auch nicht. Er ist weder optisch noch menschlich mein Beuteschema. Aber umgekehrt habe ich leider den Eindruck, dass er mich 1-2 am Tag mehr als es dem Zweck dienlich ist zum Gespräch bittet... und er schaut mir oftmals auf meine Oberweite und Po... naja, ich bin ganz gut im Ignorieren und Abstand wahren, dachte ich zumindest. Gestern hat er mir mitgeteilt, dass wir zusammen unterwegs sein werden. Er habe im Dezember und Januar jeweils 3 Tage fachbezogene Seminare in 400 km Entfernung für uns gebucht. Mit Hotelübernachtung also....ich habe die Sorge, dass es dort eskaliert. Ich werde mich wohl besser nach dem Seminar auf mein Zimmer begeben, mit ihm nach dem Seminar nicht Essen gehen. 

Nun habe ich mich heute morgen wegen ihm anders gekleidet. Habe nicht körperanliegende Kleidung gesucht und gewählt, mich für ihn in weite Kleidung an die Arbeit begeben. Auch habe ich ihn viel ernster als zuvor gegrüßt und werde mir zukünftig jeden Scherz und jedes Lachen verkneifen. Doch ich frage mich ernsthaft, was das soll. Er ist grade vor 3 Monaten  zweifacher Vater geworden, er ist verheiratet. Auch von seiner Frau erzählt er am Rande   etwas negativ... Hinzu kommt, dass ich keine Motivation habe mich wegen einem anderen zu verbiegen und meinen Kleidungsstil zu verändern. Das muss doch irgendwie auch anders lösbar sein, mir Respekt, Achtung und Abstand zu verschaffen. 

Muss ich mich zukünftig völlig zugeknöpft, unnatürlich stockesteif verhalten, damit ich der Gefahr nicht ausgesetzt bin, belästigt zu werden? Ich habe Freundinnen und Kolleginnen, wo es nicht so kompliziert ist. Sie unterhalten sich untereinander, lachen viel oder sind flirty ohne dass das Verhalten zu Mißverständissen führt. Demnach denke ich, es liegt an mir, ich mache irgend etwas falsch. Ich bin da auch etwas vorbelastet, was auch mein Defizit sein dürfte. In der Vergangenheit habe ich ein paar Mal die Erfahrung machen müssen, dass Vorgesetzte mehr wollten...(mein letzter direkter männlicher Vorgesetzter ist bei meiner Kündigung in Tränen ausgebrochen, ich habe es nie hinterfragt, da er sich stets konform und kompetent mir gegenüber verhalten hat.)

Ich hoffe, ihr habt ein paar Ideen für mich...ich möchte an mir arbeiten.

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6. November um 13:49

na wenn es wirklich so ist dass er dich anstarrt dann musst du eben mal mit ihm sprechen

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6. November um 14:10

Ja, sprich es an. Würde ich auch tun. Du siehst an seiner Reaktion, wie er tickt. Es liegt nicht an Dir. Er findet Dich halt süss und hätte vielleicht gar Lust auf eine Affäre. Und wenn Du es nicht direkt sagen willst, sag es indirekt, nämlich, dass Du es nie akzeptieren würdest, wenn jemand Dich anmachen würde und Du seist absolut kein Affärentyp. 

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6. November um 15:36

Wir haben keinen privaten Umgang und keine lockere private Stimmung miteinander, wir  unterhalten uns überwiegend zu 99 % über fachlische Themen, das Thema "Gaffen" oder Affäre anzusprechen würde mir daher schwer fallen und nicht gelingen, ohne dass es beim ihm nach einer Unterstellung meinerseits ankommen würde. Er ist (noch) nicht konkret geworden, ich habe nichts Greifbares. Ich weiß nicht, ob man jemand darauf aufmerksam machen kann, wo er hinschaut? Ich habe da wohl meine Hemmungen und erwarte im Grunde von ihm, dass er das von selbst kapiert.

Er hat die Seminare gebucht ohne sich mit mir abzusprechen. Ob ich Interesse habe, im Haus bin oder eventuell Urlaub habe, hat er nicht berücksichtigt. Das zeigt mir wiederum seine energische Art und Weise, seine Taktik. Er ist ein Macher - macht und redet nicht, demnach könnte er mich während der Seminartage überrumpeln... da bekomme ich jetzt schon Beklemmungen   

Ich werde mich zurückziehen, bei Gesprächsbedarf werde ich nicht mehr persönlich erscheinen, mehr telefonieren und E-Mails schreiben fürs Erste. Wenn er konkret wird, muss ich das ansprechen. Ich kann das beruflich leider gar nicht, solche Themen ansprechen. Ich bin ein Fluchttier....da es für mich überhaupt nichts im Berufsleben zu suchen hat..........

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6. November um 16:10
In Antwort auf sonnenwind4

Wir haben keinen privaten Umgang und keine lockere private Stimmung miteinander, wir  unterhalten uns überwiegend zu 99 % über fachlische Themen, das Thema "Gaffen" oder Affäre anzusprechen würde mir daher schwer fallen und nicht gelingen, ohne dass es beim ihm nach einer Unterstellung meinerseits ankommen würde. Er ist (noch) nicht konkret geworden, ich habe nichts Greifbares. Ich weiß nicht, ob man jemand darauf aufmerksam machen kann, wo er hinschaut? Ich habe da wohl meine Hemmungen und erwarte im Grunde von ihm, dass er das von selbst kapiert.

Er hat die Seminare gebucht ohne sich mit mir abzusprechen. Ob ich Interesse habe, im Haus bin oder eventuell Urlaub habe, hat er nicht berücksichtigt. Das zeigt mir wiederum seine energische Art und Weise, seine Taktik. Er ist ein Macher - macht und redet nicht, demnach könnte er mich während der Seminartage überrumpeln... da bekomme ich jetzt schon Beklemmungen   

Ich werde mich zurückziehen, bei Gesprächsbedarf werde ich nicht mehr persönlich erscheinen, mehr telefonieren und E-Mails schreiben fürs Erste. Wenn er konkret wird, muss ich das ansprechen. Ich kann das beruflich leider gar nicht, solche Themen ansprechen. Ich bin ein Fluchttier....da es für mich überhaupt nichts im Berufsleben zu suchen hat..........

klar kann man jemanden darauf aufmerksam machen, wo er hinschaut. Mit einem Spruch der genau darauf bezogen ist wie "Na gefällt Dir, was Du siehst? Muss ich Dich leider enttäuschen, die sind schon vergeben."

Und darauf, dass er - Chef oder nicht- schon Deine Planung auch beachten muss, kannst Du ihn genauso ansprechen. Als: ich hätte es besser gefunden, vorher gefragt zu werden, ob ich da überhaupt im Haus bin.

Nein, es gehört auch nicht ins Berufsleben. Noch nicht mal dann, wenn beide Interesse hätten würde in dieses Umfeld irgend etwas gehören, was über flirten hinaus geht. Finde ich zumindest, aber irgendwie sind nie alle Menschen meiner Meinung Also weise ich auf meine Grenzen hin und verteidige sie notfalls - egal in welchem Kontext.

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6. November um 18:25
In Antwort auf sonnenwind4

Wir haben keinen privaten Umgang und keine lockere private Stimmung miteinander, wir  unterhalten uns überwiegend zu 99 % über fachlische Themen, das Thema "Gaffen" oder Affäre anzusprechen würde mir daher schwer fallen und nicht gelingen, ohne dass es beim ihm nach einer Unterstellung meinerseits ankommen würde. Er ist (noch) nicht konkret geworden, ich habe nichts Greifbares. Ich weiß nicht, ob man jemand darauf aufmerksam machen kann, wo er hinschaut? Ich habe da wohl meine Hemmungen und erwarte im Grunde von ihm, dass er das von selbst kapiert.

Er hat die Seminare gebucht ohne sich mit mir abzusprechen. Ob ich Interesse habe, im Haus bin oder eventuell Urlaub habe, hat er nicht berücksichtigt. Das zeigt mir wiederum seine energische Art und Weise, seine Taktik. Er ist ein Macher - macht und redet nicht, demnach könnte er mich während der Seminartage überrumpeln... da bekomme ich jetzt schon Beklemmungen   

Ich werde mich zurückziehen, bei Gesprächsbedarf werde ich nicht mehr persönlich erscheinen, mehr telefonieren und E-Mails schreiben fürs Erste. Wenn er konkret wird, muss ich das ansprechen. Ich kann das beruflich leider gar nicht, solche Themen ansprechen. Ich bin ein Fluchttier....da es für mich überhaupt nichts im Berufsleben zu suchen hat..........

warte erstmal ab wie es wird

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6. November um 19:37
In Antwort auf avarrassterne1

klar kann man jemanden darauf aufmerksam machen, wo er hinschaut. Mit einem Spruch der genau darauf bezogen ist wie "Na gefällt Dir, was Du siehst? Muss ich Dich leider enttäuschen, die sind schon vergeben."

Und darauf, dass er - Chef oder nicht- schon Deine Planung auch beachten muss, kannst Du ihn genauso ansprechen. Als: ich hätte es besser gefunden, vorher gefragt zu werden, ob ich da überhaupt im Haus bin.

Nein, es gehört auch nicht ins Berufsleben. Noch nicht mal dann, wenn beide Interesse hätten würde in dieses Umfeld irgend etwas gehören, was über flirten hinaus geht. Finde ich zumindest, aber irgendwie sind nie alle Menschen meiner Meinung Also weise ich auf meine Grenzen hin und verteidige sie notfalls - egal in welchem Kontext.

Ich fürchte, du hast Recht. Ich kann das aber nicht locker flockig mit dem Gaffen ansprechen. Keine Ahnung, weshalb mich das Arbeitsverhältnis als solches blockiert🙈🙈 offen mit dem Thema umzugehen.   

Das mit der Planung habe ich ihm gesagt, dass das spontane Verplanen schwierig für mich ist, weil ich zu Hause ein Kind betreue, das umorganisiert werden muss...

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7. November um 8:12
In Antwort auf sonnenwind4

Ich fürchte, du hast Recht. Ich kann das aber nicht locker flockig mit dem Gaffen ansprechen. Keine Ahnung, weshalb mich das Arbeitsverhältnis als solches blockiert🙈🙈 offen mit dem Thema umzugehen.   

Das mit der Planung habe ich ihm gesagt, dass das spontane Verplanen schwierig für mich ist, weil ich zu Hause ein Kind betreue, das umorganisiert werden muss...

wenn ich da noch mal einhaken darf...

"weil ich zu Hause ein Kind habe..." ist privat / persönlich, geht ihn nichts an - und ist vor allem zu viel Rechtfertigung. Du musst (und wenn Du mich fragst: solltest!) mit ihm nicht diskutieren, wie Du Deine Zeit ausserhalb des Jobs verbringst oder auch nicht - geht ihn einen *** an. Völlig Wurst, ob Du da ein Kind betreust oder eine ausufernde Massen-Sex-Origie geplant hattest oder einfach nur zu Hause "abhängen" wolltest. Er kann als Chef schon Deine normale Arbeitszeit verplanen, die Zeit ausserhalb des Jobs aber definitiv NICHT. In so einem Falle macht ein ein schlichtes "... ob ich da überhaupt da bin... / ...ob das bei mir auch passt...." Grenzen (bzw. deren Überschreitung) sehr viel klarer.

Stell Dir eine Situation vor:
A möchte etwas von B. B lehnt ab, mit ausführlichen Erklärungen und Entschuldigungen.
Gleiche Szene noch mal - aber diesmal lehnt B ab mit: "Sorry, nein!"

Was wirkt souveräner? Was vermittelt mehr Distanz?

Dazu kommt: wer viel erklärt an der Stelle, findet sich in null-komma-nix in der Rechtfertigungsfalle wieder. Der Grad zwischen Entschuldigung / Erklärung und Rechtfertigung ist sehr, sehr schmal und gerade gegenüber Menschen, zu denen man kein (beidseitiges) Vertrauensverhältnis hat, ist Rechtfertigung einfach fatal. Man bringt sich rein rethorisch und pschychologisch (u.a. weil man sich so "klein macht" dabei) in eine massiv unterlegene Position aus der man kaum heraus kommt. Man drückt dem Gegenüber quasi die Waffen noch in die Hand.
Daher: bei Menschen, zu denen Du kein Vertrauensverhältnis hast: lieber ohne Erklärung. "Nein" reicht für eine Ablehnung völlig. "erst fragen, ob ich da nicht andere Pläne hatte" reicht völlig, um Grenzen zu setzen.

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7. November um 8:51
In Antwort auf avarrassterne1

wenn ich da noch mal einhaken darf...

"weil ich zu Hause ein Kind habe..." ist privat / persönlich, geht ihn nichts an - und ist vor allem zu viel Rechtfertigung. Du musst (und wenn Du mich fragst: solltest!) mit ihm nicht diskutieren, wie Du Deine Zeit ausserhalb des Jobs verbringst oder auch nicht - geht ihn einen *** an. Völlig Wurst, ob Du da ein Kind betreust oder eine ausufernde Massen-Sex-Origie geplant hattest oder einfach nur zu Hause "abhängen" wolltest. Er kann als Chef schon Deine normale Arbeitszeit verplanen, die Zeit ausserhalb des Jobs aber definitiv NICHT. In so einem Falle macht ein ein schlichtes "... ob ich da überhaupt da bin... / ...ob das bei mir auch passt...." Grenzen (bzw. deren Überschreitung) sehr viel klarer.

Stell Dir eine Situation vor:
A möchte etwas von B. B lehnt ab, mit ausführlichen Erklärungen und Entschuldigungen.
Gleiche Szene noch mal - aber diesmal lehnt B ab mit: "Sorry, nein!"

Was wirkt souveräner? Was vermittelt mehr Distanz?

Dazu kommt: wer viel erklärt an der Stelle, findet sich in null-komma-nix in der Rechtfertigungsfalle wieder. Der Grad zwischen Entschuldigung / Erklärung und Rechtfertigung ist sehr, sehr schmal und gerade gegenüber Menschen, zu denen man kein (beidseitiges) Vertrauensverhältnis hat, ist Rechtfertigung einfach fatal. Man bringt sich rein rethorisch und pschychologisch (u.a. weil man sich so "klein macht" dabei) in eine massiv unterlegene Position aus der man kaum heraus kommt. Man drückt dem Gegenüber quasi die Waffen noch in die Hand.
Daher: bei Menschen, zu denen Du kein Vertrauensverhältnis hast: lieber ohne Erklärung. "Nein" reicht für eine Ablehnung völlig. "erst fragen, ob ich da nicht andere Pläne hatte" reicht völlig, um Grenzen zu setzen.

Vielen Dank nochmal, für deinen Beitrag!

Das macht alles total Sinn, was du schreibst. Ich erkläre mich zu viel. Die Aufgaben pflichtbewusst und vollständig ordentlich erledigen heißt nicht auch noch mich privat einzubringen mit Erklärungen und Rechfertigungen ... und souverän wirke ich und komme damit beim anderen wohl nur arbeitstechnisch an, nicht aber in meiner Person an sich, weshalb der eine oder andere meine Grenzen überschreitet/nicht beachtet........ (Erst braucht es eine Erkenntnis, um an die Arbeit gehen zu können - das Umsetzen. )

 

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7. November um 15:04
In Antwort auf sonnenwind4

Vielen Dank nochmal, für deinen Beitrag!

Das macht alles total Sinn, was du schreibst. Ich erkläre mich zu viel. Die Aufgaben pflichtbewusst und vollständig ordentlich erledigen heißt nicht auch noch mich privat einzubringen mit Erklärungen und Rechfertigungen ... und souverän wirke ich und komme damit beim anderen wohl nur arbeitstechnisch an, nicht aber in meiner Person an sich, weshalb der eine oder andere meine Grenzen überschreitet/nicht beachtet........ (Erst braucht es eine Erkenntnis, um an die Arbeit gehen zu können - das Umsetzen. )

 

Übung, Übung, Übung... so etwas kann man trainieren.

Hast Du das Verhaltensmuster mit der Rechtfertigung auch im privaten Bereich? Dann bitte Freunde, Verwandte, .... darum, dass sie bei Dir darauf achten und die Hand heben sollen, wenn Du gerade mitten drin bist. Je früher, desto besser. Es schadet Dir zwar in dem Kontext nicht - aber gerade da ist es die optimale Möglichkeit, das zu erkennen zu lernen, bevor Du Dich "um Kopf und Kragen redest".

Im beruflichen erkennst Du es selbst, aber deutlich später. Ich würde sagen, Du beginnst irgendwann in einer solchen Situation, Dich deutlich unwohler zu fühlen, als am Anfang, auch wenn keine neuen externen Probleme dazu gekommen sind... Hmpf, ich glaube, das ist zu geschwollen...
Nehmen wir das Beispiel mit der Schulung.
Chef: ich habe Schulung geplant für uns beide
=> da ist das Problem
Du: oh. naja. ... Kind und Planung und ...
... Schwierigkeiten und ist ja nicht so einfach...
=> Dein "unwohl-Gefühl" steigert sich deutlich, ohne dass Chef eigentlich was dazu tut, richtig?
... und ja, diemal ok, aber grundsätzlich blöd und ...
=> "unwohl-Gefühl" steigert sich weiter...

=> stimmt?
Dann genau darauf achten.
Dein Unterbewußtsein reagiert an der Stelle darauf, dass sich Deine Position in diesem Gespräch stetig verschlechtert, Du nicht mehr "auf Augenhöhe" oder wenigstens knapp darunter bist, sondern auf dem direkten Weg in den Keller.
Achtest Du auf dieses Gefühl, kann Dir das das Zeichen geben, den Rest der "Erklärungen" runter zu schlucken, abzubrechen und "die Kurve zu kriegen" - jedes Mal ein Stück weiter oben auf der Kellertreppe. Irgendwann machst Du die Kellertür nicht mehr auf. Naja, das wird nicht gleich übermorgen soweit sein, aber das weißt Du vermutlich schon

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7. November um 19:25

Hey ava ,

die Situation, die du beschreibst könnte meine sein. 

Privat kann ich schon gut auf Konfrontation gehen und nahezu offen alles bereden.

Beruflich habe ich da irgendwann den Anschluss verloren - ja, das könnte mit meinem Privatleben zusammenhängen. Da gab es Parallelen. Einmal meine Grenzen zu ziehen, in dem ich mich nicht stets erkläre/rechtfertige, dann dennoch offen zu kommunizieren und selbstverständlich für mich einzustehen...Ich war beruflich mal ganz gut aufgestellt, bis ich meinen Ex-Partner kennenlernte, der mich geschickt eines Besseren belehrte, wie man sich als Angestellte (und für mich damals unbemerkt: auch als Frau) zu verhalten und anzupassen hat...naja, dann habe ich ca. 10 Jahre in Teilzeit und Unterforderung gearbeitet aufgrund unseres Kindes... nun starte ich langsam wieder durch und muss einiges dazu lernen. Wobei ich mich wohl fühle und auch Kollegen mich angesprochen haben, ich würde besser aussehen denn je, aufblühen und voller Energie sein und viel Selbstbewusster auftreten als bisher. Ich bin gefühlt wieder zu Hause, mein Innenleben ist stabiler als die letzten 5 Jahre in meiner Partnerschaft mit dem Ex...

Ich arbeite seit 3 Wochen in dem Pilotprojekt mit, das fordert mich und macht mir zugleich auch Spaß. Arbeitstechnisch sind wir total kompatibel. Wir harmonieren super, trotz kniffliger schwieriger Sachverhalte. Wir, meine Kollegen, Vorgesetzten und ich haben in den letzten Wochen gemeinsame Erfolgserlebnisse gefeiert. Wahrscheinlich muss ich mich hier emotional auch etwas zurückhalten mit meiner Begeisterung...

Danke dir ,  ich werde üben üben üben.

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7. November um 21:44

ich glaube du interpretierst zu viel in die Situatsion mit deinem Vorgesetzten.
Lass es auf dich zu kommen.
viel Spaß. Und das meine ich ernst.

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8. November um 6:46
In Antwort auf beka62

ich glaube du interpretierst zu viel in die Situatsion mit deinem Vorgesetzten.
Lass es auf dich zu kommen.
viel Spaß. Und das meine ich ernst.

Hm, mag sein, dass ich voreingenommen und sensibel bin, um vorzubeugen. Ich hoffe, du behältst Recht. 

Er holt mich überflüssigerweise  persönlich ab, beispielsweise: er schaut bei mir an der Tür rein " komm bitte kurz mit", nach dem wir in seinem Büro sind, sagt er: "morgen um 14:00 Uhr habe ich dir eine Einladung zu einer Besprechung geschickt." 

Dann schickt er mir manchmal von zu Hause aus abends nach 20:00 Uhr oder Sonntags ein "Danke und schönen Abend/Tag" auf die Firmen E-Mail Adresse eine Nachricht. Meine privaten Daten hat er nicht. 

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8. November um 7:04

Wegen der PN's eine Erläuterung noch: (Erklärungen?! :roule

Ich habe nichts gegen Vorgesetzte, nichts gegen Blicke und auch nichts gegen Sex.

Ich habe aber etwas gegen Missverständnisse und Konflikte im Job mit Verheirateten. Das ist für mich Grund genug jedem möglichen Missverständnis rechtzeitig aus dem Weg zu gehen. 

 

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8. November um 9:10
In Antwort auf sonnenwind4

Hm, mag sein, dass ich voreingenommen und sensibel bin, um vorzubeugen. Ich hoffe, du behältst Recht. 

Er holt mich überflüssigerweise  persönlich ab, beispielsweise: er schaut bei mir an der Tür rein " komm bitte kurz mit", nach dem wir in seinem Büro sind, sagt er: "morgen um 14:00 Uhr habe ich dir eine Einladung zu einer Besprechung geschickt." 

Dann schickt er mir manchmal von zu Hause aus abends nach 20:00 Uhr oder Sonntags ein "Danke und schönen Abend/Tag" auf die Firmen E-Mail Adresse eine Nachricht. Meine privaten Daten hat er nicht. 

das macht mein Chef auch
Der einzige Hintergrund ist, dass er um die Zeit seine Mails abarbeitet - in der Gehaltsklasse hat man nun einmal keine 40h-Woche mehr sondern ist deutlich darüber. Und auch wenn ich ihm schon paar mal gesagt habe, dass er das Sozial-Gedöhns mit "Danke" zu jedem selbstverständlichem Mist bei mir gern weglassen kann, hat er es sich wohl so gründlich antrainiert, dass er es dennoch macht. Oder er glaubt mir nicht, dass ich das wirklich nicht wichtig finde. *schulterzuck*

Aber zumindest bei meinem Chef - Deinen kenne ich ja nicht - bin ich mir zu 100% sicher, dass hinter solchen Mails vom Abend oder WE nicht mehr steckt.

Bei dem "komm mal mit" für "ich habe Dir eine Einladung geschickt" würden mir allerdings die Augenbrauen echt den Scheitel hochwandern. Und es käme an ihn vermutlich die Frage Reatour, ob er nicht daran glaubt, dass ich die ohne Hilfe in meinen Mails finde oder der wichtige Teil mit der Vorabstimmung jetzt noch folgt.

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28. November um 7:51
In Antwort auf avarrassterne1

das macht mein Chef auch
Der einzige Hintergrund ist, dass er um die Zeit seine Mails abarbeitet - in der Gehaltsklasse hat man nun einmal keine 40h-Woche mehr sondern ist deutlich darüber. Und auch wenn ich ihm schon paar mal gesagt habe, dass er das Sozial-Gedöhns mit "Danke" zu jedem selbstverständlichem Mist bei mir gern weglassen kann, hat er es sich wohl so gründlich antrainiert, dass er es dennoch macht. Oder er glaubt mir nicht, dass ich das wirklich nicht wichtig finde. *schulterzuck*

Aber zumindest bei meinem Chef - Deinen kenne ich ja nicht - bin ich mir zu 100% sicher, dass hinter solchen Mails vom Abend oder WE nicht mehr steckt.

Bei dem "komm mal mit" für "ich habe Dir eine Einladung geschickt" würden mir allerdings die Augenbrauen echt den Scheitel hochwandern. Und es käme an ihn vermutlich die Frage Reatour, ob er nicht daran glaubt, dass ich die ohne Hilfe in meinen Mails finde oder der wichtige Teil mit der Vorabstimmung jetzt noch folgt.

Guten Morgen,

ich habe über deine Beiträge nachgedacht und einiges für mich mitnehmen können.

Das klappt im Moment ganz gut an der Arbeit... Seine Frau war letzte Woche inklusive Kind im Kinderwagen da, sie beachtete mich kaum als ich sie grüßte... Ich habe die Initiative ergriffen: ich fragte sie ob sie nicht mitgehen mag zum Weihnachtsmarkt nächste Woche als Verstärkung für mich als Frau...wir haben uns anschließend noch über das Thema Kleinkind gut unterhalten,...auf jeden Fall hat sie mir zugesagt - sie kommt mit zur Team-Weihnachtsfeier. 

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28. November um 8:16

Schwierige Situation. Hast du mal mit Kolleginnen sprechen können? 

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28. November um 8:40
In Antwort auf sonnenwind4

Guten Morgen,

ich habe über deine Beiträge nachgedacht und einiges für mich mitnehmen können.

Das klappt im Moment ganz gut an der Arbeit... Seine Frau war letzte Woche inklusive Kind im Kinderwagen da, sie beachtete mich kaum als ich sie grüßte... Ich habe die Initiative ergriffen: ich fragte sie ob sie nicht mitgehen mag zum Weihnachtsmarkt nächste Woche als Verstärkung für mich als Frau...wir haben uns anschließend noch über das Thema Kleinkind gut unterhalten,...auf jeden Fall hat sie mir zugesagt - sie kommt mit zur Team-Weihnachtsfeier. 

schön zu hören! Dann wünsch ich eine schöne Weihnachtsfeier und schon mal ein erfolgreiches 2020 (damit kann man jetzt langsam anfangen, oder? )

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28. November um 13:43
In Antwort auf sonnenwind4

Guten Morgen,

ich habe über deine Beiträge nachgedacht und einiges für mich mitnehmen können.

Das klappt im Moment ganz gut an der Arbeit... Seine Frau war letzte Woche inklusive Kind im Kinderwagen da, sie beachtete mich kaum als ich sie grüßte... Ich habe die Initiative ergriffen: ich fragte sie ob sie nicht mitgehen mag zum Weihnachtsmarkt nächste Woche als Verstärkung für mich als Frau...wir haben uns anschließend noch über das Thema Kleinkind gut unterhalten,...auf jeden Fall hat sie mir zugesagt - sie kommt mit zur Team-Weihnachtsfeier. 

ob ihm das nun so gefällt dass du sie gefragt hast?

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29. November um 8:30
In Antwort auf avarrassterne1

schön zu hören! Dann wünsch ich eine schöne Weihnachtsfeier und schon mal ein erfolgreiches 2020 (damit kann man jetzt langsam anfangen, oder? )

Danke dir! Wir "sehen" uns sicher vorher nochmal hier im Forum.

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29. November um 8:35
In Antwort auf carina2019

ob ihm das nun so gefällt dass du sie gefragt hast?

Darüber mach ich mir keine Gedanken... seine Frau kam von ca. 60 km entfernten Wohnort mit Kleinkind angereist... 

Vor 2 Wochen noch gab es Kaffee und Schokoladenkekse für mich in seinem Büro, wenn ich zur Besprechung hin musste. Seit letzter Woche Mittwoch nicht mehr  . Ich denke, ich werde mich auf dem Weihnachtsmarkt nächste Woche auf seine Frau konzentrieren....

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29. November um 8:35

"vom" nicht von

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29. November um 9:52
In Antwort auf sonnenwind4

Darüber mach ich mir keine Gedanken... seine Frau kam von ca. 60 km entfernten Wohnort mit Kleinkind angereist... 

Vor 2 Wochen noch gab es Kaffee und Schokoladenkekse für mich in seinem Büro, wenn ich zur Besprechung hin musste. Seit letzter Woche Mittwoch nicht mehr  . Ich denke, ich werde mich auf dem Weihnachtsmarkt nächste Woche auf seine Frau konzentrieren....

naja würde ich schon....

immerhin hast du gerade deinem chef ein ei gelegt

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29. November um 11:07
In Antwort auf carina2019

naja würde ich schon....

immerhin hast du gerade deinem chef ein ei gelegt

Ei gelegt? So würde ich das jetzt nicht auslegen und verstehen. Ich kenne ausreichend Kollegen im Unternehmen, ich bin nicht vollkommen abhängig von seiner "fachlischen Beurteilung" , was er persönlich davon hält tangiert mich so gar nicht. Erfahrung härtet auch ab! 

Ich bin ja nicht explizit seine Angestelle, ich arbeite wie er auch für ein Unternehmen mit vielen Mitarbeitern. Von daher, ist das sein Problem, nicht meins, wenn es denn überhaupt ein Problem für ihn ist. Es gibt einige andere Frauen, außer mich auf die er sich stürzen kann...Hauptsache, ich habe meine Ruhe. 

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