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Was soll aus mir werden?

4. Oktober 2013 um 8:54

Hallo, ich bin 23 Jahre alt und habe bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung und arbeite auch derzeit in diesem beruf. Schon seit ende der Ausbildung weiß ich: dieser beruf ist nichts für mich, es war ein mädchentraum, der aber eher einem alptraum gleicht, wie ich nun weiß. Von nicht einhaltbaren Arbeitszeiten, über unterbezahlung bis hin dazu, dass ich jeden Monat meinem Gehalt hinterherlaufen muss, damit ich es überhaupt bekomme.
Kurz: ich will endlich einen beruf mit dem ich meinen Lebensunterhalt sichern kann und mit dem ich zufrieden bin.
Leider bin ich aber total überfordert mit dem Arbeitsmarkt. Ich weiß einfach nicht was zu mir passt. Ich war bereits beim Arbeitsamt, doch die konnten mir überhaupt nicht weiterhelfen.
Ich möchte einen beruf der mich körperlich auslastet, möglichst wenig Büroarbeit. Vielleicht im Labor oder Handwerk oder Technik... Ich habe mir nun ein Praktikum organisiert und will schauen, ob ich da noch das eine oder andere absolvieren kann.
Das klingt so vielleicht schonmal ganz gut, aber ehrlich gesagt bin ich nach wie vor unsicher, ob das was ich mir da ausgesucht habe zu mir passt. Und ob ich in diesen berufen überhaupt bestehen kann, da sie doch recht Männer dominiert sind.
Nebenan noch die sorge wegen meines nicht besonders guten Abiturs... Danach gehend habe ich ein besonderes Interesse für gar nichts. Durchschnittliche Noten bis eher schlecht...

Ich fühle mich einfach mit allem total alleingelassen... Manchmal kann ich einfach nicht mehr und glaube wirklich, dass meine Bestimmung im weltgefüge aus Nutzlosigkeit in meinem Dasein besteht. ich brenne einfach für nicht besonders. Es gibt nichts wo ich sagen würde, dass ist nun aber mein Spezialgebiet. Und wenn es wirklich etwas gibt, dass mich richtig interessiert, dann ist es mein aktueller beruf in dem ich aber wegen der schlechten Grundbedingungen nie zufrieden sein kann.

Wie soll ich herausfinden was zu mir passt? Wer kann mir da helfen, wenn schon nicht das dafür zuständige Arbeitsamt? Kennt jemand die Situation in einer männerdomäne zu arbeiten und kann mir die Realität schildern?

Liebe grüße!

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4. Oktober 2013 um 13:52

Versuch's doch erstmal
mit einem Wechsel der Arbeitsstelle. Gibt ja innerhalb eines Berufsbildes viele Arbeitgeber und da auch viele Teilaufgaben.

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5. Oktober 2013 um 7:34
In Antwort auf maxim_12169608

Versuch's doch erstmal
mit einem Wechsel der Arbeitsstelle. Gibt ja innerhalb eines Berufsbildes viele Arbeitgeber und da auch viele Teilaufgaben.

Im allgmeinen
Mag das ja so stimmen, aber ich war ja nun bereits bei 3 stellen und keine hat mir wirklich gefallen. Bei der ersten herrschte ein unmöglicher arbeitston, bei der zweiten wollte man mir steuerhinterziehung anbieten damit ich mehr von meinem Geld habe, zudem war der ganze laden in meinen Augen moralisch verwerflich. Bei der dritten aktuellen stelle ist es eben so wie oben beschrieben. Natürlich kann ich meinen Job und mein Chef will mich auch was behalten, ich habe auch schon Millionen mal mit ihm geredet deswegen und nun reicht es mir ganz einfach. Ich habe keinen bock mein leben lang am Rockzipfel von Mama zu hängen, obwohl icheine Ausbildung und einen Job habe. Ich werde mit diesem Job nie reich werden, muss ich auch nicht, Aber ich kann mit diesem Job nicht mal meine Existenz sichern, im Winter baue ich grausam ab, weil ich gar nicht so viel fressen kann, wie ich an Energie verbrauche.
Ich rauche definitiv einen anderen Job, wenn ich nicht mit 30 kaputt sein will.

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5. Oktober 2013 um 12:37
In Antwort auf aude_12064908

Im allgmeinen
Mag das ja so stimmen, aber ich war ja nun bereits bei 3 stellen und keine hat mir wirklich gefallen. Bei der ersten herrschte ein unmöglicher arbeitston, bei der zweiten wollte man mir steuerhinterziehung anbieten damit ich mehr von meinem Geld habe, zudem war der ganze laden in meinen Augen moralisch verwerflich. Bei der dritten aktuellen stelle ist es eben so wie oben beschrieben. Natürlich kann ich meinen Job und mein Chef will mich auch was behalten, ich habe auch schon Millionen mal mit ihm geredet deswegen und nun reicht es mir ganz einfach. Ich habe keinen bock mein leben lang am Rockzipfel von Mama zu hängen, obwohl icheine Ausbildung und einen Job habe. Ich werde mit diesem Job nie reich werden, muss ich auch nicht, Aber ich kann mit diesem Job nicht mal meine Existenz sichern, im Winter baue ich grausam ab, weil ich gar nicht so viel fressen kann, wie ich an Energie verbrauche.
Ich rauche definitiv einen anderen Job, wenn ich nicht mit 30 kaputt sein will.

Hm
Also ich weiß was ich kann und ich weiß was ich will (stimmt nicht unbedingt überein und bezahlt wird man eh für was ganz anderes lol) - insofern find ich, Du solltest da nochmal in Dich gehen und gucken was Du kannst/willst.

Hmmm. Ein bissl würde es auch helfen, wenn Du nicht ständig um den heissen Brei redest, sondern Ausbildung, Job, Arbeitsfeld, Bezahlung etc. beim Namen nennst.

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6. Oktober 2013 um 12:48
In Antwort auf maxim_12169608

Hm
Also ich weiß was ich kann und ich weiß was ich will (stimmt nicht unbedingt überein und bezahlt wird man eh für was ganz anderes lol) - insofern find ich, Du solltest da nochmal in Dich gehen und gucken was Du kannst/willst.

Hmmm. Ein bissl würde es auch helfen, wenn Du nicht ständig um den heissen Brei redest, sondern Ausbildung, Job, Arbeitsfeld, Bezahlung etc. beim Namen nennst.

Mau...Titel... blaaa
Na ja, genau das ist ja mein Problem

Ich bin in der Landwirtschaft tätig. Genauer gesagt als Pferdewirt. Mein Gehalt (geht so genau niemanden etwas an sry ) beläuft sich auf eine für diesen beruf übliche
Bezahlung. Es ist nicht viel und reicht auch nur knapp zum Vegetieren. Mit allen Ausgaben für diesen Beruf und für mich, lohnt es sich einfach nicht morgens überhaupt aufzustehen, mit Arbeitslosengeld käme ich ähnlich über die Runden.
Meine Arbeitszeiten sind mir defintiv zu lang für diesen Hungerlohn.
Es ist ganz einfach ein Ausbeuterjob. Das war mir vorher schon klar, aber nicht so klar wie es mir jetzt ist.

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6. Oktober 2013 um 14:34
In Antwort auf aude_12064908

Mau...Titel... blaaa
Na ja, genau das ist ja mein Problem

Ich bin in der Landwirtschaft tätig. Genauer gesagt als Pferdewirt. Mein Gehalt (geht so genau niemanden etwas an sry ) beläuft sich auf eine für diesen beruf übliche
Bezahlung. Es ist nicht viel und reicht auch nur knapp zum Vegetieren. Mit allen Ausgaben für diesen Beruf und für mich, lohnt es sich einfach nicht morgens überhaupt aufzustehen, mit Arbeitslosengeld käme ich ähnlich über die Runden.
Meine Arbeitszeiten sind mir defintiv zu lang für diesen Hungerlohn.
Es ist ganz einfach ein Ausbeuterjob. Das war mir vorher schon klar, aber nicht so klar wie es mir jetzt ist.

Oh
ookay, das wird jetzt nicht so die Hilfe sein, weil das natürlich der absolute Rotzjob ist mit dem mal im Leben nichts, aber auch gar nichts anfangen kann

Also im Zoo vielleicht...

Hmmmm, gibt es irgendeinen Job, der Dir Spaß machen würde? Oder Dir ein "okay, heute hab ich xy gemacht, kann ich zufrieden nach Hause gehen"-Gefühl geben könnte?

Fähigkeiten eignest Du Dir als denkender Mensch an. Gegen Kerle durchsetzen geht auch, wenn Du was auf'm Kasten hast.

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13. Oktober 2013 um 10:58

Zeitarbeit?
Hast du schon mal an Zeitarbeit gedacht? Ist, neben den vielen Nachteilen, eine gute Möglichkeit in verschiedene Arbeiten reinzuschnuppern und Erfahrungne zu sammeln. Ich würde das dann aber nicht als unentschlossen, ich-weiß-nich-was-ich-machen-will verkaufen sondern eher als Aufgeschlossenheit gegenüber verschiedenen Jobs ;D

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