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Wer entscheidet, wie lange ich arbeiten darf

23. Dezember 2018 um 15:26

Hallo Freunde!

seit langem bin ich krankgeschrieben und meine 78 Wochen sind Mitte Februar 2019 um. Die Arbeitsagentur möchte mich wieder in die Arbeitswelt schicken. Ich kriege das nicht hin. Ich soll eine Maßnahme durchführen. Am Anfang 4 Std bis dann 8 Std.
Wer aber zum Kuckuck entscheidet, ob ich tatsächlich 8 Std schaffe. Ich bin nicht umsonst krank. Was muss ich tun, um nur 1/2Tags zu arbeiten bzw. die Maßnahme nur 1/2tags zu schaffen?

Mit freundlichen Grüßen und frohe Weihnachten 🎄🎁 

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24. Dezember 2018 um 11:28

Das ist genau mein Problem. Vielleicht noch ein Tick schlimmer. Ich habe bisher noch keine Arbeit länger als 7 Wochen ausgehalten. Jedes Jahr mindestens 4-5 Wochen in der Klinik. Ich habe es sogar auf 20 Wochen im Jahr geschafft. Das ist ein wenig mehr als 1/3 des Jahres. Und um zu vermeiden, dass ich direkt wieder rausfliege, will ich lieber weniger arbeiten aber dafür dauerhafter als alle 7 Wochen rauszufliegen. Bei meinem Letzten Arbeitgeber ging es zwar länger, fast 1,5 Jahren, dafür mobbte mich meine Vorgesetzte, die Angst hatte, dass ich ihr den Job wegnehme. Weil ich gut bin. Das ist auch ein Problem. Ich bin der Hammer in meinem Job. Und das stört den Kollegen. Und ich bin überhaupt kein Besserwisser, ich erkläre niemanden den Job oder derartiges. Meine Ergebnisse sind halt sehr hoch.
Und wenn ich wieder 8 Std arbeiten würde, falle ich wieder in meinem alten Schema. Und kommt Langeweile auf der Arbeit, dann leide ich unter Boredout und nerve nur noch die Leute, spiele am Handy. 
Schwere Depressionen sind nur ein kleinen Teil meiner Erkrankung.
Das war so in der letzten Maßnahme. Mit 4 Std angefangen und sehr schnell auf 8 Std. Dann schickte mich das Institut in einem üblichen Praktikum. Damit es gut gegenüber der Agentur für Arbeit ausfällt. Das Praktikum war so gegenteilig meines Könnens. Ich habe es aber sehr gut gemacht. Die Vorgesetzten waren begeistert. Die Klimaanlage hat mir eine Erkältung eingebracht. Nach 3,5 Monaten bekam ich einen Rückfall und landete in der Psychiatrie. Langeweile in den Kursen der Maßnahme, keine Hilfe, wenn ich was brauchte, keine Zusage bei den Bewerbungen oder direkt Absagen. Das ist katastrophal. 
Die Versicherung denkt über eine EM-Rente...
keine Ahnung. Ich bin langsam verzweifelt. Jetzt ist Weihnachten, ich bekam kein Krankengeld, wegen einer Fehldiagnose und seit Anfang Dezember ohne Geld und muss gegen die Krankenkasse kämpfen, weil in meinem Entlassbrief der Klinik eine Diagnose steht, die ich niemals hätte. Weil ich dagegen nicht reagiert habe, drehen sie mir ein Strick daraus. Sie baten mir um Stellungnahme. Das tat ich zwar, aber die Behörde waren unterbesetzt, so dass ich eh im Januar‘19 einen Termin bekommen hätte. Also ging ich zu einer anderen Behörde. Aber das war der Meinung der KK
zu spät. Dabei war keine Frist angegeben. Ich hielt das für einen Rat, um meine Erkrankung zu lindern, nicht um eine Pflicht. Und jetzt versuche ich dagegen anzukämpfen. Was viel Kraft kostet.
Ich habe noch ein paar Monaten ALG1 zur Verfügung. Ich werde mal sehen, ob in der Zeit EM-Rente zu beantragen ist. Und wenn nicht, steht dann auf einem Feld 1975-2019.

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6. Januar um 13:12

Ich bin definitiv unterfordert. Und die Kollegen sind nicht das schlimmste. Ich mag nur gern meine Ruhe am Arbeitsplatz. Kein Radio, kein ständiges Hin- und Herkommen von Menschen, keine Kollegen, die meinem Job erklären, wenn sie nicht vom Fachgebiet sind. 
Ich gehe den Menschen auf die Nerven, weil ich mich unterhalte und immer Scherze mache. ADS habe ich nicht. Das wurde geprüft. Der ADS-Teil ist, dass ich sehr genau und detailliert erkläre oder arbeite. Zu intensiv.

Ob eine Selbständigkeit die Lösung ist, weiß ich nicht. Schließlich müssen Kunden gewonnen werden und hier sind schon über 80 Firmen in der Stadt und mehr im Umkreis von 100 km. Allerdings nur 4-5 Firmen sind Ausbildungsfirmen. Ich darf ausbilden, erlaubt aber die Kammer nicht, weil ich viele Punkte nicht erfülle. Das ist alles so kompliziert.
und wenn ich keine Kunden gewinne, habe ich Kosten, die ich nicht tragen kann. Miete, Strom, Versicherung. Es ist einfach zu schreiben, dass man sich selbstständig machen soll, aber nur die wenigen sind sich darüber im Klaren, was das genau bedeutet. Und ich bin seit knapp 2 Jahre krank und dann plötzlich: „Hallo! Ich bin selbstständig“... das kommt wohl nicht gut an!

ich weiß es nicht!

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6. Januar um 20:05

Aus beruflicher Sicht wäre Gartenplaner das beste. Da ich aber kein Ingenieur oder Architekt bin, sondern Techniker (und Meister) kann ich nicht die gleiche Angebote anbieten. Bei Kunden rumwuseln kann ich nicht mehr. Im Sommer werde ich ein
Sprachkurs in Niederländisch absolvieren und fange in den Niederlanden Gartenbau zu studieren, damit ich Architekt werde. Das Studium ist nur an einem Tag, der Rest wird zu Hause durch Praxis geübt. Das Studium muss finanziert werden. Deshalb wäre 20 Std/Woche oder 3 Tage pro Woche. Ich brauche diese Herausforderung. Das ist eine Sucht, wie Extremsportler.
Aber ich kann nicht zum Amt gehen und auf einmal gesund sein!

und ich bin kein Schwätzer oder derartiges. Ich will gern alles wissen und unterhalte mich gern. Aber notwendig wäre das nicht!

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7. Januar um 12:25
In Antwort auf chocolat

Aus beruflicher Sicht wäre Gartenplaner das beste. Da ich aber kein Ingenieur oder Architekt bin, sondern Techniker (und Meister) kann ich nicht die gleiche Angebote anbieten. Bei Kunden rumwuseln kann ich nicht mehr. Im Sommer werde ich ein
Sprachkurs in Niederländisch absolvieren und fange in den Niederlanden Gartenbau zu studieren, damit ich Architekt werde. Das Studium ist nur an einem Tag, der Rest wird zu Hause durch Praxis geübt. Das Studium muss finanziert werden. Deshalb wäre 20 Std/Woche oder 3 Tage pro Woche. Ich brauche diese Herausforderung. Das ist eine Sucht, wie Extremsportler.
Aber ich kann nicht zum Amt gehen und auf einmal gesund sein!

und ich bin kein Schwätzer oder derartiges. Ich will gern alles wissen und unterhalte mich gern. Aber notwendig wäre das nicht!

Und wie passt ein Studium in einer fremden Sprache, Heimarbeit fürs Studium und eine Halbtagsstelle zusammen, wenn du nächsten Monat ausgesteuert wirst? Warum brauchst du plötzlich so eine Herausforderung? Warum nicht erstmal kleine Brötchen backen? 

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