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Wie realistisch ist die Chance auf Arbeitslosengeld?

12. März 2018 um 12:05

Hallo Leute, ich versuche euch mal meinen Fall sachlich zu schildern:

Ich hab seit 2 Jahren in einem Unternehmen gearbeitet, mit 40 Stunden.
Leider betrugen die Stunden realistisch gesehen weit über 50 und seine Pause konnte man auch nicht immer machen. Hinzu kommt dass ich täglich insgesammt 2 Stunden Fahrt hatte. Einige von euch fragen sich an dieser Stelle sicher - warum ist sie so blöd?

ganz einfach: der Job hat mir spaß gemacht
Leider ging es mir zunehmend schlechter und mein arzt hat mir anfang Februar dazu geraten auf ärztlichen Rat zu kündigen. Ich wollte aber lieber vorher etwas anderes haben und zu meinem großen Glück hab ich tatsächlich eine Woche später eine Zusage bekommen. Zu dem Zeitpunkt wo sicher war dass ich kündigen würde ist bei mir auf der Arbeit die Hölle ausgebrochen, ich wurde diskriminiert und musste sämtliche Schlüssel abgeben und nurnoch unter Aufsicht in die Büroräume, was mich sehr gekränkt habe da ich 2 Jahre lang jede Woche für ein paar tausend Euro zuständig war, ohne dass es jemals differenzen gab.

Nunja mein neuer AG hat mir gesagt ich solle doch fragen ob ich nicht schon zum 01.03. anfangen kann (bei uns ist 4 wochen zum monatsende frist) 
Das habe ich auch gemacht, worauf mein alter AG meinte er bräuchte eine Woche bedenkzeit und ich solle es derzeit mit guter Arbeit rechtfertigen. Das hat mich so fertig gemacht, war ich sonst faul? 
Jedenfalls ging es mir zu dem Zeitpunkt richtig schlecht, ich hatte bei meinem neuen AG nie ein falsches Wort über meinen ehem. Chef verloren und kam mir vor als ob sie mich notgedrungen behalten haben, von loyalität keine Spur.
Als am ende der Woche immernoch keine Rückmeldung kam bin ich zum Arzt gegangen und habe mich bis zum 28.02.2018 krankschreiben lassen (er hätte mich sogar direkt bis zum 31.03.2018 krank geschrieben) 
Und habe meinem ehem. AG am telefon ganz sachlich gesagt dass es mir leid tut aber es einfach nicht mehr geht und dass er mir bitte sagen soll ob ich nun am 28.02 gehen kann oder nicht. Er hat daraufhin einen Tag später angerufen und gesagt er ließe mich gehen wenn ich mich gesund schreibe, also ihm das schriftlich gebe und 2 Tage zum arbeiten kommen würde, danach den Rest urlaub nehme und dann könne ich gehen. Mein Arzt hat mir davon dringend abgeraten weil dass niemals mit rechten Dingen zugeht. 

Ich hab daraufhin dann angerufen und mich entschuldigt und gesagt dass ich leider nicht kommen kann. Er meinte dann "Okay dann ist das autrittsdatum am 31.03.2018 ich sende Ihnen dies schriftlich zu" und hat aufgelegt. 

Ich hab meinen neuen AG angerufen und gesagt dass ich leider erst am 01.04 anfangen kann der war zwar nicht begeistert aber es war okay. Ich hab dann den Vertrag unterzeichnet und alles war super.

Am 19 oder 20.02 kam dann ein Brief meines alten AG auf dem Stand "blablabla ihr austrittsdatum ist der 28.02.2018" mit dem Datum vom 16.02 (der brief war also angeblich 4 tage unterwegs?!) 

Ich hab dann da angerufen und gesagt es wurde der 31.03 gesagt aber ich wurde grob abgewiesen. bei meinem neuen AG war es nicht möglich so kurzfristig noch anzufangen und ich bin auch ehrlich ich hab einen haufen Unterlagen in die ich mich reinlesen muss und ich möchte in meinen neuen Job gerne vorbereitet gehen und nicht unvorbereitet von heute auf morgen. 

Ich hab also bei der Arbeitsagentur angerufen und die dame hat mir gesagt nachdem ich gesagt habe ich hab auf ärztlichen Rat gekündigt, ich könne erst kommen am tag meiner genesung, weil ich sonst abgewiesen werde. Sie könne mich erst arbeitssuchend melden wenn ich gesund bin. (ich habe noch nie arbeitslosengeld bezogen daher kenne ich mich nicht aus) es ginge ja auch nur um einen Monat also vom 01.03 - 01.04

Ich bin also dann am 01.03.2018 direkt zur Agentur und auch da war man unglaublich freundlich ich habe gesagt dass ich gerne alles hier ausfüllen würde, da ich daheim keinen drucker habe. Sie hat gesagt alles hätte seine richtigkeit und ich solle den ärztlichen Rat schriftlich noch vorlegen. Darauf war ich vorbereitet ich hatte es als Attest dabei mit dem Datum vom 01.03 (da hab ich es mir schriftlich geholt) aber dem Text dass mir bereits VOR meiner kündigung dazu geraten wurde.

tja ich kam zuhause an und dann ging es los, sie wollten noch gefühlt 100 weitere formulare ausgefüllt haben obwohl ich extra sagte ich hätte keinen drucker. 
Nun hab ich fast alles eingereicht und sie prüfen jetzt ob sie mir eine Sperre reinhauen 
01. weil ich erst am 01.03 kam (vorher durfte ich nicht und zum kündigungszeitpunkt hatte ich nie daran gedacht dass ich einen monat arbeitslos sein könne) und ob sie das attest akzeptieren würden.

Ich bin so verzweifelt gerade, ich habe ausgaben und ein Auto und wenn ich kein Geld bekomme dann kann ich auch gleich wieder kündigen weil ich ohne auto nicht irgendwohin komme.  
Ich komme mir vor wie eine schmarotzerin obwohl ich noch nie arbeitslos war und immer gearbeitet habe und es geht doch auch nur um einen blöden Monat.

ich dachte ich hätte alles richtig gemacht, ich habe mich nur an die anweisungen gehalten. 
Was meint ihr wie groß sind meine Chancen dass ich das Geld bekomme? mit überziehung meiner kreditkarte wäre es nicht schlimm wenn ich das geld später bekomme, aber wenn es garnicht kommt hüte ich mich irgendwas auf kredit zu bezahlen...

vielen dank im vorraus!

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12. März 2018 um 12:12
In Antwort auf melodiex3

Hallo Leute, ich versuche euch mal meinen Fall sachlich zu schildern:

Ich hab seit 2 Jahren in einem Unternehmen gearbeitet, mit 40 Stunden.
Leider betrugen die Stunden realistisch gesehen weit über 50 und seine Pause konnte man auch nicht immer machen. Hinzu kommt dass ich täglich insgesammt 2 Stunden Fahrt hatte. Einige von euch fragen sich an dieser Stelle sicher - warum ist sie so blöd?

ganz einfach: der Job hat mir spaß gemacht
Leider ging es mir zunehmend schlechter und mein arzt hat mir anfang Februar dazu geraten auf ärztlichen Rat zu kündigen. Ich wollte aber lieber vorher etwas anderes haben und zu meinem großen Glück hab ich tatsächlich eine Woche später eine Zusage bekommen. Zu dem Zeitpunkt wo sicher war dass ich kündigen würde ist bei mir auf der Arbeit die Hölle ausgebrochen, ich wurde diskriminiert und musste sämtliche Schlüssel abgeben und nurnoch unter Aufsicht in die Büroräume, was mich sehr gekränkt habe da ich 2 Jahre lang jede Woche für ein paar tausend Euro zuständig war, ohne dass es jemals differenzen gab.

Nunja mein neuer AG hat mir gesagt ich solle doch fragen ob ich nicht schon zum 01.03. anfangen kann (bei uns ist 4 wochen zum monatsende frist) 
Das habe ich auch gemacht, worauf mein alter AG meinte er bräuchte eine Woche bedenkzeit und ich solle es derzeit mit guter Arbeit rechtfertigen. Das hat mich so fertig gemacht, war ich sonst faul? 
Jedenfalls ging es mir zu dem Zeitpunkt richtig schlecht, ich hatte bei meinem neuen AG nie ein falsches Wort über meinen ehem. Chef verloren und kam mir vor als ob sie mich notgedrungen behalten haben, von loyalität keine Spur.
Als am ende der Woche immernoch keine Rückmeldung kam bin ich zum Arzt gegangen und habe mich bis zum 28.02.2018 krankschreiben lassen (er hätte mich sogar direkt bis zum 31.03.2018 krank geschrieben) 
Und habe meinem ehem. AG am telefon ganz sachlich gesagt dass es mir leid tut aber es einfach nicht mehr geht und dass er mir bitte sagen soll ob ich nun am 28.02 gehen kann oder nicht. Er hat daraufhin einen Tag später angerufen und gesagt er ließe mich gehen wenn ich mich gesund schreibe, also ihm das schriftlich gebe und 2 Tage zum arbeiten kommen würde, danach den Rest urlaub nehme und dann könne ich gehen. Mein Arzt hat mir davon dringend abgeraten weil dass niemals mit rechten Dingen zugeht. 

Ich hab daraufhin dann angerufen und mich entschuldigt und gesagt dass ich leider nicht kommen kann. Er meinte dann "Okay dann ist das autrittsdatum am 31.03.2018 ich sende Ihnen dies schriftlich zu" und hat aufgelegt. 

Ich hab meinen neuen AG angerufen und gesagt dass ich leider erst am 01.04 anfangen kann der war zwar nicht begeistert aber es war okay. Ich hab dann den Vertrag unterzeichnet und alles war super.

Am 19 oder 20.02 kam dann ein Brief meines alten AG auf dem Stand "blablabla ihr austrittsdatum ist der 28.02.2018" mit dem Datum vom 16.02 (der brief war also angeblich 4 tage unterwegs?!) 

Ich hab dann da angerufen und gesagt es wurde der 31.03 gesagt aber ich wurde grob abgewiesen. bei meinem neuen AG war es nicht möglich so kurzfristig noch anzufangen und ich bin auch ehrlich ich hab einen haufen Unterlagen in die ich mich reinlesen muss und ich möchte in meinen neuen Job gerne vorbereitet gehen und nicht unvorbereitet von heute auf morgen. 

Ich hab also bei der Arbeitsagentur angerufen und die dame hat mir gesagt nachdem ich gesagt habe ich hab auf ärztlichen Rat gekündigt, ich könne erst kommen am tag meiner genesung, weil ich sonst abgewiesen werde. Sie könne mich erst arbeitssuchend melden wenn ich gesund bin. (ich habe noch nie arbeitslosengeld bezogen daher kenne ich mich nicht aus) es ginge ja auch nur um einen Monat also vom 01.03 - 01.04

Ich bin also dann am 01.03.2018 direkt zur Agentur und auch da war man unglaublich freundlich ich habe gesagt dass ich gerne alles hier ausfüllen würde, da ich daheim keinen drucker habe. Sie hat gesagt alles hätte seine richtigkeit und ich solle den ärztlichen Rat schriftlich noch vorlegen. Darauf war ich vorbereitet ich hatte es als Attest dabei mit dem Datum vom 01.03 (da hab ich es mir schriftlich geholt) aber dem Text dass mir bereits VOR meiner kündigung dazu geraten wurde.

tja ich kam zuhause an und dann ging es los, sie wollten noch gefühlt 100 weitere formulare ausgefüllt haben obwohl ich extra sagte ich hätte keinen drucker. 
Nun hab ich fast alles eingereicht und sie prüfen jetzt ob sie mir eine Sperre reinhauen 
01. weil ich erst am 01.03 kam (vorher durfte ich nicht und zum kündigungszeitpunkt hatte ich nie daran gedacht dass ich einen monat arbeitslos sein könne) und ob sie das attest akzeptieren würden.

Ich bin so verzweifelt gerade, ich habe ausgaben und ein Auto und wenn ich kein Geld bekomme dann kann ich auch gleich wieder kündigen weil ich ohne auto nicht irgendwohin komme.  
Ich komme mir vor wie eine schmarotzerin obwohl ich noch nie arbeitslos war und immer gearbeitet habe und es geht doch auch nur um einen blöden Monat.

ich dachte ich hätte alles richtig gemacht, ich habe mich nur an die anweisungen gehalten. 
Was meint ihr wie groß sind meine Chancen dass ich das Geld bekomme? mit überziehung meiner kreditkarte wäre es nicht schlimm wenn ich das geld später bekomme, aber wenn es garnicht kommt hüte ich mich irgendwas auf kredit zu bezahlen...

vielen dank im vorraus!

Gott meine Schreibweise schockiert mich gerade wirklich, aber ich hab so schlimmes Herzklopfen gerade.

In wirklichkeit kann ich mich echt super ausdrücken! 
 

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13. März 2018 um 7:30

Vielen Dank für die Antwort.

Ja es ist einfach unglaublich ärgerlich dass man das was einem zusteht nur nach einer großen Portion Misstrauen bekommt  ich könnte es ja verstehen wenn ich ständig ankommen würde, aber naja... 

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14. März 2018 um 12:31

Alles außerhalb einer regulären (oder fristlosen, aber dafür müssten entsprechende Gründe vorliegen) Kündigung ist doch aber ein Aufhebungsvertrag, oder? Den müssen doch beide Parteien unterzeichnen?! Oder sehe ich das falsch? 
Ich hatte mal einen Aufhebungsvertrag unterschrieben, weil ich auch eine neue Arbeitsstelle angefangen habe. Ohne Unterschrift können die doch außerhalb der Kündigungsfrist nicht entlassen... Oder??

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