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Zeitarbeit LFZ Kündigungsfrist

6. Mai 2013 um 15:08

Hallo zusammen.
Bin neu hier und habe eine dringende Frage..

Ich habe nun seit 8 Monaten über eine Zeitarbeitsfirma in einem Unternehmen gearbeitet.
Als ich an einem Tag krank war und eine halbe Stunde (!) zu spät bescheid gesagt habe, obwohl im Arbeitsvertrag keine genaue Uhrzeit angegeben ist, wurde ich von dieser Zeitarbeitsfirma richtig frech angerufen und es ist zu einem "Streit" gekommen.

Die Zeitarbeitsfirma sagte, ich sei in dem Unternehmen, in dem ich bereits ununterbrochen 8 Monate tätig war, abgemeldet sei. Daraufhin sagte ich, ich möchte eigentlich nur dort arbeiten, da es bis zu meiner Ausbildung nur noch einige Wochen sind und nicht in einem anderen Unternehmen.

Daraufhin bekam ich dann einige Stunden später meine 1. Abmahnung (wegen Verstoß gegen die Mitteilungspflicht im Krankheitsfall) und gleichzeitig sofort die Kündigung.
Diese zwei Briefe wurden einfach in den Briefkasten geworfen, noch nicht einmal mit der Post gesendet.

In der Kündigung steht als Grund angegeben "Verstoß gegen die Mitteilungspflicht" und "Ablehnung von Folgeaufträgen".
Mir wurde jedoch kein "Folgeauftrag" angeboten, sondern die Kündigung lag direkt im Briefkasten!
Seitdem ich die Kündigung erhalten habe, gehe ich nicht mehr für die Zeitarbeitsfirma arbeiten und habe noch zwei Abmahnungen bekommen, dass ich meinem Arbeitsplatz unentschuldigt fern bleibe.
Da ich jedoch keine andere Stelle von der Zeitarbeitsfirma angeboten bekommen habe, frage ich mich, WELCHER ARBEITSPLATZ?

Nun ist meine Frage: Muss die Zeitarbeitsfirma mir die Tage bis zur Kündigungsfrist (15.05.13) bezahlen, obwohl ich nicht arbeiten gehe?
Die können mir doch nicht einfach mein Einkommen streichen..?!

Danke für eure hoffentlich schnelle Antwort und liebe Grüße

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7. Mai 2013 um 7:49

Handelt es sich bei der Kündigung um
eine fristlose Kündigung oder eine fristgerechte? An deiner Stelle würde ich umgehend Kündigungsschutzklage erheben. Ich halte die Kündigung für ungerechtfertigt. Auch die beiden Abmahnungen sind m. E. nicht gerechtfertigt. Welchem Arbeitsplatz sollst du denn fern geblieben sein?

Man hat dich bei dem alten Unternehmen abgemeldet und dir keinen neuen Arbeitsplatz angeboten.

Reich Klage beim Arbeitsgericht ein. Du hast dafür allerdings nur 3 Wochen Zeit seit Zustellung der Kündigung. Der Einwurf in den Briefkasten ist zulässig, da die Kündigung auch per Boten zugestellt werden kann.

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15. Mai 2013 um 8:25

Heiner hat wieder einmal in allen Punkten Recht!
Noch ein Tipp für Deine Kündigungsschutzklage: Für das identische Fehlverhalten ist eine Abmahnung und eine Kündigung nicht rechtmäßig. Die Kündigung ist dann in jedem Fall unwirksam.
Ob Du überhaupt ein Fehlverhalten begangen hast, halte ich auch für zweifelhaft. Geh zur Rechtsantragsstelle beim Arbeitsgericht oder zum Rechtsanwalt!

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