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Zweite Ausbildung

7. Januar um 13:20 Letzte Antwort: 30. Juni um 10:50

Hey zusammen,

findet ihr mit 24 ist man zu alt für eine neue Ausbildung? Ich arbeite im öffentlichen Dienst in einer Kommune, verdiene also eigentlich nicht schlecht. Habe aber kaum Aufstiegschancen, müsste also 40 Jahre mindestens noch diesen Job machen (arbeite in einem Recyclingunternehmen).
Bin grad am überlegen, nochmal eine Lehre zu machen, wo ich mehr Aufstiegschancen habe. Ich bin als Quereinsteiger zu dieser Kommune gekommen, will aber hier nicht die Ausbildung machen, weil dann meine einzige Möglichkeit in dieser Firma ein reiner Bürojob ist und das will ich nicht. Was sagt ihr dazu, bin ich schon zu alt für einen Neubeginn? Ist ja auch finanziell nicht ohne, was da auf einen Zukommt. Wie finanziert man eine Zweitausbildung? 
Lg der Löwe

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7. Januar um 13:21

Ich muss noch hinzufügen dass die Leute also Kunden sehr lästig sind, ich kann das nicht einfach so dann abschütteln wie meine Kollegen sondern ich muss mich dann oft tagelang ärgern, wenn uns Kunden beschimpfen etc.

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7. Januar um 19:47
In Antwort auf lionshead

Hey zusammen,

findet ihr mit 24 ist man zu alt für eine neue Ausbildung? Ich arbeite im öffentlichen Dienst in einer Kommune, verdiene also eigentlich nicht schlecht. Habe aber kaum Aufstiegschancen, müsste also 40 Jahre mindestens noch diesen Job machen (arbeite in einem Recyclingunternehmen).
Bin grad am überlegen, nochmal eine Lehre zu machen, wo ich mehr Aufstiegschancen habe. Ich bin als Quereinsteiger zu dieser Kommune gekommen, will aber hier nicht die Ausbildung machen, weil dann meine einzige Möglichkeit in dieser Firma ein reiner Bürojob ist und das will ich nicht. Was sagt ihr dazu, bin ich schon zu alt für einen Neubeginn? Ist ja auch finanziell nicht ohne, was da auf einen Zukommt. Wie finanziert man eine Zweitausbildung? 
Lg der Löwe

Mach die Ausbildung. Hilfe wirst du von der Agentur für Arbeit nicht bekommen. Null Chance. 

Nebenjob am Wochenende. Das bringt dir EUR 450,- 

Kenne deine Lebensverhältnisse nicht  

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12. Januar um 17:44
In Antwort auf lionshead

Hey zusammen,

findet ihr mit 24 ist man zu alt für eine neue Ausbildung? Ich arbeite im öffentlichen Dienst in einer Kommune, verdiene also eigentlich nicht schlecht. Habe aber kaum Aufstiegschancen, müsste also 40 Jahre mindestens noch diesen Job machen (arbeite in einem Recyclingunternehmen).
Bin grad am überlegen, nochmal eine Lehre zu machen, wo ich mehr Aufstiegschancen habe. Ich bin als Quereinsteiger zu dieser Kommune gekommen, will aber hier nicht die Ausbildung machen, weil dann meine einzige Möglichkeit in dieser Firma ein reiner Bürojob ist und das will ich nicht. Was sagt ihr dazu, bin ich schon zu alt für einen Neubeginn? Ist ja auch finanziell nicht ohne, was da auf einen Zukommt. Wie finanziert man eine Zweitausbildung? 
Lg der Löwe

Ich bin 34 und bin noch mitten in meiner Ausbildung, damit ich im Anschluss mit dem technischen Beruf zur Bundeswehr gehen kann. 

Also, ich kann dir sagen, es ist definitiv nie zu spät nochmal einen anderen Weg zu gehen und zu alt bist du definitiv nicht dafür. 

Du bist für dein Leben verantwortlich, wenn du etwas ändern möchtest, weil du unzufrieden bist, dann tu es!  
 

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13. Januar um 10:41

Klar kannst du noch eine Ausbildung machen. Ein Freund von mir wird dieses Jahr 30 und ist gerade am Ende seiner Ausbildung. Klar wird es finanziell etwas schwieriger, aber da kannst du mit einem Nebenjob noch was reißen.
Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit einer Weiterbildung in einem anderen Bereich oder wieder als Quereinsteiger in einem Unternehmen anzufangen.

Viel Erfolg.

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13. Januar um 15:28
In Antwort auf baber_19225942

Ich bin 34 und bin noch mitten in meiner Ausbildung, damit ich im Anschluss mit dem technischen Beruf zur Bundeswehr gehen kann. 

Also, ich kann dir sagen, es ist definitiv nie zu spät nochmal einen anderen Weg zu gehen und zu alt bist du definitiv nicht dafür. 

Du bist für dein Leben verantwortlich, wenn du etwas ändern möchtest, weil du unzufrieden bist, dann tu es!  
 

danke für die aufbauenden Worte, hat mir sehr geholfen. Die Frage ist nur, woran merke ich dass es grundsätzlich Unzufriedenheit ist und nicht nur momentan eine Phase? 
LG

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13. Januar um 18:48
In Antwort auf lionshead

danke für die aufbauenden Worte, hat mir sehr geholfen. Die Frage ist nur, woran merke ich dass es grundsätzlich Unzufriedenheit ist und nicht nur momentan eine Phase? 
LG

Freut mich, wenn es dir hilft.

Zum einen bist du ja anscheinend unzufrieden, da es kaum Aufstiegschancen bei dir gibt und du auch keine Lust auf einen reinen Bürojob hast. 

Probier was anderes aus und falls du in ein paar Jahren doch wieder in deiner aktuellen Branche arbeiten möchtest, dann kannst du das ja immer noch tun  

Wichtig ist, es zu probieren, damit du später nicht sagen kannst, "was wäre wohl gewesen, wenn...".

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31. Januar um 8:31

Du bist definitiv nicht zu alt für eine Ausbildung. Als ich in der Ausbildung war, hatten wir auch verschiedene Altersgruppen vertreten. In meiner damaligen Berufsschule, war auch eine 32 jährige Frau. Sie hatte vor der Ausbildung ein kleines Geschäft, aber wollte durch die Ausbildung bessere Chancen in der Zukunft sammeln. 

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1. Februar um 17:15
In Antwort auf lionshead

danke für die aufbauenden Worte, hat mir sehr geholfen. Die Frage ist nur, woran merke ich dass es grundsätzlich Unzufriedenheit ist und nicht nur momentan eine Phase? 
LG

wie lange bist du schon dort?

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1. Februar um 19:20
In Antwort auf lionshead

Hey zusammen,

findet ihr mit 24 ist man zu alt für eine neue Ausbildung? Ich arbeite im öffentlichen Dienst in einer Kommune, verdiene also eigentlich nicht schlecht. Habe aber kaum Aufstiegschancen, müsste also 40 Jahre mindestens noch diesen Job machen (arbeite in einem Recyclingunternehmen).
Bin grad am überlegen, nochmal eine Lehre zu machen, wo ich mehr Aufstiegschancen habe. Ich bin als Quereinsteiger zu dieser Kommune gekommen, will aber hier nicht die Ausbildung machen, weil dann meine einzige Möglichkeit in dieser Firma ein reiner Bürojob ist und das will ich nicht. Was sagt ihr dazu, bin ich schon zu alt für einen Neubeginn? Ist ja auch finanziell nicht ohne, was da auf einen Zukommt. Wie finanziert man eine Zweitausbildung? 
Lg der Löwe

Es ist niemals zu spät für einen Neubeginn und mit 24 schon gar nicht. 
Habe derzeit auch jemanden mit Anfang 30 der nochmal die Branche wechselt, absolut legitim. 

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27. Februar um 15:04
In Antwort auf carina2019

wie lange bist du schon dort?

Hey, ich bin seit 1,5 Jahren dort.

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27. Februar um 15:05

Ich bin mir nur so unsicher. Einerseits würde ichs gern machen, andererseits weiß ich nicht, ob mir nicht alles zu viel wird. Ausbildung, Nebenjob etc. So viele Gedanken.

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29. April um 22:51

Dann möchte ich dir auch einmal Mut machen. Ich beginne im Oktober eine zweite Ausbildung zur Physiotherapeutin. Den Ausbildungsvertrag durfte ich letzte Woche unterzeichnen. Tja, was soll ich sagen: Ich bin dann 42 Jahre :p Trau dich nur!

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30. Juni um 10:50

Hast du dich bereits entschieden was du machen willst, wenn ich fragen darf? Ich kann natürlich verstehen, dass es erschreckend sein kann, wenn man beruflich nochmal völlig von vorne beginnt. Aber ich kann dir auch sagen, dass du es vermutlich bereuen wirst, wenn du es nicht wagst. Ein Freund von mir ist jetzt 32 und hat seine zweite Ausbildung abgeschlossen. Er hatte mit 18 eine Ausbildung angefangen, welche ihm aber nicht gefallen hat. Dann war er 2-Mal studieren, hat dies aber auch abgebrochen und nun ist er in einem Unternehmen festangestellt. Ich selbst habe auch eine zweite Ausbildung gemacht. Ich war zuerst als Assistentin tätig, doch das hat mir dann nicht mehr gefallen, da ich mich in dem Unternehmen nicht wohlgefühlt habe. Außerdem wollte ich meine journalistschen Interessen ausbauen. Nachdem ich ein paar Kurse belegt habe, habe ich mich dazu entschlossen in einem Verlag eine Ausbildung zu machen. Diese habe ich vor 2 Jahren abgeschlossen und bin jetzt als Redakteur bei der DVV Media Group tätig und recherchiere und erstelle Artikel für maritime Fachmedien. Ich bin sehr froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Natürlich ist es während einer Ausbildung finanziell schwieriger als wenn man festangestellt ist, aber man bekommt das schon hin. Entweder du suchst dir einen Nebenjob, den du für ein paar Stunden nach der Arbeit oder an Samstagen ausführen kannst. Vielleicht kann dich auch deine Familie etwas unterstützen. Ich will nicht lügen und sagen, dass alles ganz einfach ist. Aber ich denke am Ende ist es die Mühe wert.

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